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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 23:27:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die unbequeme Wahrheit über Röttgens Abgang</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/die-unbequeme-wahrheit-ueber-roettgens-abgang.html</link>
			<description>Warum Mutti Merkel Norbert Röttgen wirklich fallen ließ</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Norbert Röttgens Rauswurf ist nicht allein seine „Schuld“. Es ist die Spätfolge eines weit schwereren Fehlers. Und zwar von Angela Merkel: Der systematischen Demontage des Koalitionspartners FDP. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Gerade ein Jahr ist es her, dass FORSA-Chef Manfred Güllner im Stern dies als schweren strategischen Fehler bezeichnete: „Die Union muss daran interessiert sein, in der FDP einen starken Partner zu haben. Zu glauben, man habe doch mit den Grünen eine Alternative wäre leichtfertig und verfrüht.“ Genau das ist jetzt passiert. Normalerweise kann der kleine Partner einer Koalition enttäuschte Wähler des anderen auffangen. Dieser Austausch fand nicht mehr statt, als die FDP öffentlich solange düpiert wurde, bis Westerwelle als Vorsitzender einknickte. Peter Hahne hat es damals so formuliert: „Wenn Westerwelle übers Wasser ginge, würden seine Kritiker schreiben: Schwimmen kann er auch nicht.“</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Die FDP hätte damals eine Chance gehabt, wenn die Kanzlerin deutlich zu ihrem Partner gestanden hätte oder wenn die FDP gesagt hätte: „So nicht!“ Sie hätte die Koalition notfalls platzen lassen müssen. Das hätte zwar die Regierungsbeteiligung gekostet, aber Wählerstimmen gerettet. Es wäre als Standhaftigkeit, als Zuverlässigkeit interpretiert worden. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Sogar auf der heutigen Titelseite der Zeit ist der generelle Linksruck in Deutschland keine Meinung mehr, sondern unbestrittene Tatsache. Konservative Stammwähler sind schwer enttäuscht und befürchten schon die Fusion zur neuen Grünsozialunions-Einheitspartei S E D - So Endet Deutschland -. Die Maillisten und Internetforen sind voll von Verärgerung über die Torpedierung der Sozialen Marktwirtschaft durch zwangswirtschaftliche Verordnung unwirtschaftlicher Stromerzeugungsmethoden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Besonders dramatisch ist die Situation der CDU in Nordrhein-Westfalen. Der frühere Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann gilt als „ungehobelter Klotz“, der frühere Integrationsminister Armin Laschet gilt als „Weichei“ und Muslimenfreund. Blitzumfragen haben die CDU in NRW bereits bei 23% verortet. Es gibt &quot;kein CDU-Profil mehr, sondern nur noch grünes und sozialdemokratisches Wischiwaschi“ werden Mitglieder in der „Welt“ zitiert.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Glaubt wirklich jemand allen Ernstes, die Kanzlerin hätte mit ihrem Umweltminister, der als Muttis Klügster für die Politkarriere im Jahr 2007 die stressfreiere und besser bezahlte Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ablehnte, nicht über die Möglichkeit der Wahlniederlage gesprochen? Ausgerechnet die Kanzlerin, die instinktsichere und coole Machtpolitikerin soll sich nicht vorher Gedanken gemacht haben? Glaubt jemand wirklich, dass sie von Röttgen verlangt hätte, als Oppositionsführer nach NRW zu gehen, wo sie den mediensicheren und loyalen Röttgen doch in Berlin brauchte?</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt">Nein. Die Absprache war: Verliert Röttgen, darf er in Berlin bleiben. Er war schließlich nach Trittin und Gabriel der beste Umweltminister, den sich Merkel auf dem Weg zur schwarzgrünen Zukunft vorstellen konnte. Nur deshalb wurde er NRW-Spitzenkandidat. Er konnte das aber nicht öffentlich sagen, ohne die NRW-Wähler zu frustrieren. Alle wussten es. Keiner, der es wusste, sagte es. Jetzt wissen es alle besser. Jetzt braucht die Partei wieder einmal ein Bauernopfer. Diesmal trifft es Norbert. In der Hoffnung auf eine spätere Rehabilitation und eine 2. Chance wird er still halten. CDU-Vize ist er ja noch.</p>]]></content:encoded>
			<category>P.T. Politik</category>
			<category>P.T. Deutschland</category>
			<category>Top-News</category>
			<category>P.T. Umwelt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schmerzmedizin wird endlich Pflichtfach im Medizinstudium</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/schmerzmedizin-wird-endlich-pflichtfach-im-medizinstudium.html</link>
			<description>Für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen ist es ein Meilenstein, dass die Schmerzmedizin endlich zum Pflichtfach im Medizinstudium wird«, kommentiert Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. die Zustimmung des Bundesrates zu einer Änderung der Approbationsordnung für Ärzte. Diesem ersten Schritt müsse jedoch ein zweiter folgen. »Wir brauchen nicht nur eine bessere Ausbildung aller Ärzte in Schmerzmedizin, sondern den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 11. Mai 2012 stimmte der Bundesrat der Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte zu. Diese Änderung führt dazu, dass angehende Ärzte bereits im Studium Diagnostik, Therapie und Prävention chronischer Schmerzen lernen. »Die Schmerzmedizin ist nunmehr Querschnittsfach im Medizinstudium, gehört also damit zu den Pflichtfächern, die im Staatsexamen geprüft werden«, erklärt Dr. <b>Gerhard H. H. Müller-Schwefe</b>, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. <br /><br />Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 hat sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie für eine bessere Ausbildung der Ärzte auf dem Gebiet der Schmerzmedizin eingesetzt. »Bei allen Bundes-Gesundheitsministern seit 1984 und deren jeweiligen Staatssekretären sowie bei den Mitgliedern der Gesundheitsausschüsse sind wir immer wieder vorstellig geworden, um die Bedeutung der Schmerzmedizin für betroffene Menschen sowie unser Gesundheits- und Sozialsystem zu erläutern«, sagt Dr. Müller-Schwefe. »So belasten alleine Rückenschmerzen die Sozialsysteme jährlich mit 48,5 Milliarden Euro.« <br /><br />Zwar seien die Forderungen der Schmerzmediziner zumeist auf Verständnis gestoßen, berichtet der DGS-Präsident rückblickend, doch politisch blieben die Einsichten bislang folgenlos. »Die modernen Konzepte der Schmerzmedizin waren zwar vorhanden«, so Müller-Schwefe, »aber dies änderte nichts daran, dass betroffene Patienten zumeist Ärzten gegenüber standen, die nie gelernt hatten, chronische Schmerzen zu diagnostizieren und zu behandeln, geschweige denn, der verhängnisvollen Chronifizierung von Schmerzen vorzubeugen.« <br /><br />Die neue Approbationsordnung, die unter Gesundheitsminister <b>Christian Bahr </b>auf den Weg gebracht wurde, wird dies nun hoffentlich ändern: Angehende Ärztinnen und Ärzte, die sich am Ende ihres Studiums zum zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung anmelden, müssen ab Oktober 2016 mit einem Leistungsnachweis belegen, dass sie Vorlesungen und Kurse in Schmerzmedizin besucht haben. Für Dr. Müller-Schwefe ist dies ein erster wichtiger Schritt, dem allerdings ein weiterer schnellstmöglich folgen muß. »Es gilt nun, die Schmerzmedizin in das Gesundheitssystem sowie in die Versorgungsstrukturen und in die Bedarfsplanung zu integrieren. Nur so können wir eine adäquate Versorgung der schätzungsweise 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen gewährleisten, von denen fünf bis sechs Millionen besonders schwer betroffen sind, weil sich ihr Schmerz verselbstständigt hat und zur chronischen Schmerzkrankheit geworden ist.« 
Dazu sei es zwingend erforderlich, die Schmerzmedizin als eigenständiges und gleichwertiges Fach mit entsprechenden Lehr- und Weiterbildungsinhalten an den Universitäten auf allen Ebenen der medizinischen Lehre und Forschung zu etablieren. »Es darf nicht sein«, so Müller-Schwefe, »dass die Schmerzmedizin in den verschiedenen medizinischen Fächern überall ein bisschen aber nirgends richtig repräsentiert ist.« Erforderlich sei darum der Facharzt für Schmerzmedizin, »der die komplexen Probleme der Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit verstehen und adäquat behandeln kann«, betont der DGS-Präsident.]]></content:encoded>
			<category>P.T. Deutschland</category>
			<category>P.T. Politik</category>
			<category>Top-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dünn durch Schokolade?</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/duenn-durch-schokolade.html</link>
			<description>Vom Zusammenspiel der Kausalitätszusammenhänge</description>
			<content:encoded><![CDATA[(RWI) Die Unstatistik des Monats April ist die Meldung „Schokolade macht dünn“. So oder ähnlich überschrieben verschiedene deutsche Tageszeitungen und Wochenmagazine zur Monatswende Berichte über eine einschlägige Studie der Universität von Kalifornien in San Diego/USA. Darin hatten Forscher eine negative Korrelation zwischen der Häufigkeit des Schokoladenkonsums und dem sogenanten Body-Mass-Index (BMI) entdeckt.
<b>„positiv korreliert“</b>
Nun bedeutet aber Korrelation nicht das Gleiche wie Kausalität: Während eine Korrelation lediglich eine Beziehung zwischen Merkmalen beschreibt, handelt es sich bei der Kausalität um einen ursächlichen Zusammenhang, also Ursache und Wirkung. Zwei Merkmale heißen dabei „positiv korreliert“, wenn sie sich mehr oder weniger systematisch in die gleiche Richtung bewegen: Wenn die eine steigt, steigt in der Regel auch die andere, wenn die eine fällt, fällt auch die andere. Ein Beispiel ist das Verhältnis von Körpergröße und Gewicht. Große Menschen wiegen im Allgemeinen mehr als kleine; nicht unbedingt in jedem Einzelfall, aber im großen und ganzen schon. Von negativer Korrelation spricht man dagegen immer dann, wenn hohe Werte des einen Merkmals mit niedrigen des anderen zusammengehen und umgekehrt. So gibt es etwa bei Männern eine hohe negative Korrelation zwischen dem Einkommen und der Zahl der Haare auf dem Kopf: Je weniger Haare, desto mehr Geld.
<b>Die dritte Variable im Hintergrund</b>
Daraus folgt aber nicht, dass Männer durch Haarausfall ihr Einkommen erhöhen können, also ein kausaler Zusammenhang besteht. Diese negative Korrelation kommt dadurch zustande, dass bei Männern mit wachsendem Alter das Einkommen steigt und die Haare ausfallen. Mit anderen Worten, eine dritte Variable im Hintergrund, das Lebensalter, wirkt ursächlich auf Einkommen und Haare ein. Zwischen den beiden Ausgangsvariablen selbst dagegen ist keinerlei Kausalbezug vorhanden.
<b>Zusatzinformationen unterdrückt</b>
Ähnlich verhält es sich wohl auch mit Häufigkeit des Schokoladenkonsums und dem Gewicht. Vielleicht belohnen sich manche Menschen für einen Verzicht auf eine Currywurst oder fette Schweinesteaks mit einem kleinen Bissen Schokolade? Auf diese und ähnliche Hintergrundvariablen, die eine solche negative Korrelation erzeugen könnten, weisen die Autoren der Studie durchaus hin. Aber wie bei so vielen wissenschaftlichen Untersuchungen werden diese Zusatzinformationen in der medialen Aufarbeitung unterdrückt.<br /><br />Sollte es tatsächlich eine Kausalbeziehung geben, wäre die eher in umgekehrter Richtung zu vermuten: dicke Menschen versuchen, Kalorien da zu sparen, wo es ihnen eher leicht fällt, und essen deshalb weniger Schokolade.]]></content:encoded>
			<category>P.T. Kultur &amp; Lifestyle</category>
			<category>P.T. Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Showtitan Gottschalk geht ohne Gram</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/showtitan-gottschalk-geht-ohne-gram.html</link>
			<description>&quot;Mir fehlt die journalistische Neugier und die Chuzpe, Leute etwas zu fragen, was ich selber nicht gern beantworten würde.&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Thomas Gottschalks</b> große Zeit scheint vorüber. „Gottschalk live“ im ARD-Vorabendprogramm wird am 7. Juni zum letzten Mal gesendet, weil das Format in einem Maße floppte, wie es sich zuvor niemand vorstellen konnte. <link http://www.meedia.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img alt="Opens external link in new window" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />www.meedia.de</link> berichtet heute über ein Gespräch Gottschalks mit Zeit-Chef <b>Giovanni di Lorenzo</b> vor 500 Studenten in der Mensa der Humboldt Uni Berlin über seine Zukunft.
<b>Entertainer ohne Groll</b>
Natürlich hätte der Erfolgsverwöhnte gern erneut Erfolg statt katastrophaler Quoten gehabt. Die Absetzung des Formats macht ihm zu schaffen. Dennoch scheint der Entertainer ohne Groll zu sein. &quot;Ich war der beliebteste Italiener am Ort und habe dann in der Nebenstrasse einen Sushi-Laden aufgemacht.&quot; Aber niemand habe das Sushi essen wollen. Gottschalk: &quot;Es gab keine Bereitschaft der Zuschauer, mir in die Todeszone zu folgen.&quot; Die &quot;Todeszone&quot; ist der quotenschwache Vorabend in der ARD. &quot;Diese 30 Minuten habe ich mir schöngeredet. … Ich hätte bei den Proben schon merken müssen, dass die Sendung nicht das ist, was ich wollte.&quot; <br />
<br /><b>Zu viel Zuneigung zu den Gästen</b>
Gottschalk über sich: &quot;Mir fehlt die journalistische Neugier und die Chuzpe, Leute etwas zu fragen, was ich selber nicht gern beantworten würde.&quot; Seine Fragetechnik sei zu sehr von der Zuneigung zu seinen Gästen geprägt – er nehme in den Fragen die jeweilige Antwort gerne schon vorweg. Dieses Eingeständnis des beliebtesten Showmasters Deutschlands ist sympathisch. Denn viel zu häufig werden Zuschauer und Leser in Deutschland unter dem Vorwand investigativer Berichterstattung mit Spitzfindigkeiten, Unterstellungen und Gesprächs“fallen“ genervt, die Respekt und menschliche Zuneigung zu den Befragten vermissen lassen. <br />
Eine der negativsten Sternstunden dieses „Journalismus“ war die niederländische öffentlich-rechtliche Boulevard-Sendung „Schakale“ im Jahr 2008, in der <b>Johannes Heesters</b> zu seinem Geburtstag gratuliert werden sollte. Der fast blinde 105-jährige fiel auf eine Satire herein, die er überhaupt nicht verstanden hatte und die vor allem in Deutschland hohe Wellen schlug. Zuerst brachten die Interviewer den greisen Star sichtlich durcheinander. <br />
<b>Hitler war kein guter Kerl</b>
Dann erhielt er die Fangfrage, ob Hitler &quot;ein netter Bursche&quot;. Irritiert wie er war, bejahte er. Seine Frau <b>Simone Rethel-Heesters</b> will retten, was schon nicht mehr zu retten ist: &quot;Jopie, was redest Du? Das war doch kein guter Kerl, der Hitler!&quot; Darauf der 105-jährige Greis völlig verunsichert in einer Mischung aus Niederländisch und Deutsch: &quot;Nun ja, das war er nicht, aber für mich war er nett.&quot; Darauf seine Frau voller Entrüstung, Angst und Zorn: &quot;Hitler war der größte Verbrecher auf der ganzen Welt! Da kannst Du nicht sagen, er war ein feiner Kerl!&quot; Und schließlich Jopie: &quot;Naja, ich darf nicht mehr sagen, dann ist sie böse mit mir.&quot;<br />
So was hat zwar weder mit gutem Journalismus noch mit guter Unterhaltung zu tun, doch es zieht Quote und macht die Sendung zum Gespräch. Thomas Gottschalk würde es nie einfallen, seine Gäste, die ihm vertrauen, so „zu schlachten“.<br />
<b>Ruf nicht geschädigt</b>
<b>Christian Meier</b> von Meedia ist zuzustimmen, wenn er schreibt: „Dass der ehemalige &quot;Wetten, dass...?&quot;-Moderator nun nicht nur seine Nischen-Show bis zum bitteren Ende durchzieht, sondern sich freimütig auch vielen unangenehmen Fragen stellt, beweist Größe. Aber Gottschalk nennt den Grund für seine zumindest nach außen überzeugende Gelassenheit selber: Sein Vorabend-Intermezzo wird an seinem Ruf langfristig kaum hängenbleiben.“]]></content:encoded>
			<category>P.T. Kultur &amp; Lifestyle</category>
			<category>Top-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>E-Autos für die Massen</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/e-autos-fuer-die-massen.html</link>
			<description>Elektrofahrzeuge, angetrieben von Strom aus erneuerbaren Energien, sind eine attraktive Option für die Mobilität im stadtnahen Raum</description>
			<content:encoded><![CDATA[(TUM) Elektrofahrzeuge, angetrieben von Strom aus erneuerbaren Energien, sind eine attraktive Option für die Mobilität im stadtnahen Raum. Doch bisherige Konzepte sind entweder zu schwer und zu teuer oder sie erreichen nicht das im Markt gewünschte Sicherheitsniveau. Im Rahmen des Verbundprojekts Visio.M erarbeiten nun Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit Ingenieuren aus der Industrie Konzepte für Elektroautos, die nicht nur effizient und sicher sondern auch preiswert herzustellen sein sollen. Konsortialführer ist die BMW AG. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt hat ein Gesamtvolumen von 10,8 Millionen Euro.
<b>Bisher nicht Massenmarktfähig</b>
Elektroautos sind leise und verursachen dort wo sie fahren keine Abgase. Daher gelten sie als wichtige Option für die zukünftige individuelle Mobilität im städtischen und stadtnahen Bereich. Doch auf dem Weg zu marktfähigen Elektrofahrzeugen sind noch wesentliche technologische Hürden zu überwinden. Bisherige Elektrokleinfahrzeuge bieten nur eine minimale Fahrzeugsicherheit und sind daher nicht massenmarktfähig. Elektroautos, die von benzinbetriebenen Modellen abgeleitet wurden, sind in der Regel zu schwer und benötigen daher große und teure Batterien. 
<b>Kleine, effiziente Elektrofahrzeuge</b>
Im Verbundprojekt Visio.M des Bundesforschungsministeriums Visio.M erforschen namhafte Unternehmen der deutschen Automobilindustrie zusammen mit Wissenschaftlern der TU München Möglichkeiten, wie kleine, effiziente Elektrofahrzeuge so sicher und preiswert gebaut werden können, dass sie einen nennenswerten Anteil am Massenmarkt erreichen. Das daraus abzuleitende Visionäre Mobilitätskonzept soll ein Fahrzeug sein, das mit einer Leistung von 15 Kilowatt und einem maximalen Leergewicht von 400 Kilogramm (ohne Batterie) die Anforderungen der Zulassungsklasse L7e erfüllt.
<b>Augenmerk auf Sicherheit</b>
Im Rahmen des Projekts nutzen die Verbundpartner die Basis des von der TU München entwickelten Elektrofahrzeugs MUTE, um Innovationen und neue Technologien für Fahrzeugsicherheit, Antrieb, Energiespeicher und Bedienkonzept auf ihre Umsetzbarkeit unter den Rahmenbedingungen der Großserienproduktion zu erforschen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sicherheitstechnischen Auslegung. Im Visio.M-Fahrzeugkonzept soll trotz minimalem Gewicht ein Sicherheitsniveau realisiert werden, das dem Schutz in gängigen Autos mit Verbrennungsmotor ebenbürtig ist.]]></content:encoded>
			<category>P.T. Mobilität</category>
			<category>P.T. Innovation</category>
			<category>P.T. Energie</category>
			<category>Top-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vernetzung für die eigene Karriere</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/vernetzung-fuer-die-eigene-karriere.html</link>
			<description>Klassische Stellenanzeigen ohne Wirkung </description>
			<content:encoded><![CDATA[(www.ne-na.de) Die Zeiten, in denen soziale Netzwerke fast ausschließlich für private Zwecke genutzt wurden, sind vorbei. „Längst dienen die Seiten zu einem guten Teil auch der Information, etwa über Produkte und Dienstleistungen oder - immer häufiger - über potenzielle neue Arbeitgeber. Dabei geht es nicht nur um die primären Angaben von Unternehmen, sondern vor allem um die Einschätzungen von anderen Interessenten und Mitarbeitern. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Studentenratgebers Unicum und von Microsoft unter 1.000 Studenten und Hochschulabsolventen“, berichtet das CIO-Magazin. 
<b>Bewerbungsportale und Online-Netzwerke</b>
So nutzen 73 Prozent der Befragten das Internet, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Bewerber suchen auf Plattformen wie Facebook oder Bewertungsportalen gezielt nach Erfahrungsberichten (58 Prozent) und Informationen zum Arbeitsklima (32 Prozent). Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) vernetzt sich über Online-Netzwerke bereits bei der Arbeitgebersuche aktiv mit den Unternehmen. Rund 20 Prozent der Studierenden bauen über Business-Netzwerke gezielt einen direkten Kontakt zu Personalabteilungen und Unternehmen auf. Dagegen nimmt die Bedeutung klassischer Messen für Rekrutierung und Karrieren deutlich ab. <br /><br />„Die Umfrage zeige, so <b>Georg Bachmaier</b>, bei Microsoft Deutschland Leiter der Recruiting-Abteilung, wie wichtig das ‚Employer Branding‘ im Internet sei: ‚Unternehmen müssen dabei vor allem glaubwürdig sein‘. Jobbeschreibungen, die nicht zur Realität passten, würden über den Austausch mit anderen schnell als unrealistisch enttarnt und würden sich dementsprechend schnell als ‚negatives Echo im Internet‘ wiederfinden“, so das CIO-Magazin. &nbsp;<br /><br /><b>Schwacher Rücklauf bei klassischen Stellenanzeigen</b><br /><br />„Auf Stellenanzeigen bekommen wir einen immer schwächeren Rücklauf. Viele Hochqualifizierte spielen zwar mit dem Gedanken, den Job zu wechseln, haben es aber nicht nötig, aktiv Bewerbungen zu schreiben. Dementsprechend verstärken wir bereits länger unsere Suche in sozialen Netzwerken und sprechen dort Kandidaten an“, bestätigt <b>Maximilian Nobis</b> vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash den Netz-Trend.<br /><br />Aber welcher Social Network-Kanal nützt wechselwilligen IT-Profis am meisten? „Xing ist out, Facebook wird zum In-Netzwerk“, prognostizierte die bekannte Karriere-Expertin <b>Svenja Hofert</b> noch vor kurzem. Ihre These: Xing-Mitglieder wollten nicht dauernd von Kontakt-Sammlern angesprochen werden, vor allem, wenn sie keinen neuen Job suchen. Sie würden ins internationalere Linkedin.com wechseln. Oder sie gehen zu Facebook und pflegen dort ihr Vitamin B. Wer allerdings – zumindest hin und wieder – mit dem Gedanken spielt, den Job zu wechseln, der sollte sowohl auf Xing als auch Linkedin bleiben, dort vor allem sein Profil professionell gestalten – und so die Anfragen kanalisieren. „Einfach nur 'neue Herausforderungen' oder 'neue Kontakte' ins Suchfeld schreiben, bringt nichts und den Chef nur auf falsche Gedanken“, sagt Nobis. Für IT-Experten heißt das: Basisarbeit am eigenen Profil. Fachkenntnisse wie Programmiersprachen, Branche, Arbeitsort und ein professionelles Foto sind ein Muss. Die eigenen Aufgabengebiete abseits der technischen Fähigkeiten sollten möglichst konkret beschrieben werden.<br /><br /><b>Facebook-Timeline als Tippgeber für Stellenanzeigen</b><br /><br />Auf Facebook vermischt sich das private mit dem beruflichen Netzwerk immer mehr – auch ein Trend aus dem Vorjahr. Die eigene Facebook-Timeline verwandelt sich nicht nur in einen News-Kanal, sondern auch in einen kleinen Stellenanzeigen-Tippgeber. Headhunter fragen zum Beispiel, ob sie in kleinen „internen“ Gruppen, zum Beispiel Gruppen von befreundeten Angestellten eines Unternehmens, ein Jobangebot posten können. Allerdings trennt sich hier noch schneller die Spreu vom Weizen: „Aufdringlichkeit schätzt niemand in seinem privaten Netzwerk“, sagt Nobis. Umgekehrt müsse sich jeder User gut überlegen, was er auf Facebook veröffentlicht und was nicht. <br />
<b>Das private Netzwerk funktioniert</b>
Die eigenen Freunde spielen nicht nur online, sondern generell eine wichtige Rolle, wie eine Studie von Ökonomen aus Mailand und Bonn treffend gezeigt hat. Etwa bei einer Phase der Arbeitslosigkeit: Die Forscher konnten empirisch beweisen, dass mit jedem engen Freund, der beschäftigt war, die Chance stieg, ebenfalls schnell wieder einen Job zu bekommen. Das private Netzwerk funktioniert also. Wer das wieder etwas offener begreift, könne auch hier durchaus ausgewählte Headhunter mit ins Boot holen, wirbt Nobis für die eigene Branche. „Man kann sich zwei, drei Headhunter herauspicken. Allerdings nur, wenn man zu ihnen ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat und zum Beispiel weiß, dass der Lebenslauf nur nach Absprache weitergegeben wird. Will man dann wechseln, aktiviert man sein privates Netzwerk plus die Profis.“]]></content:encoded>
			<category>P.T. Marketing</category>
			<category>P.T. Innovation</category>
			<category>P.T. Arbeit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anonymität verboten!</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/anonymitaet-verboten.html</link>
			<description>Betreiber von Internetseiten die Download-Inhalte anbieten, müssen sich kenntlich machen</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Volke 2.0) Dies ist die Konsequenz einer aktuellen Entscheidung des Landgerichts Aschaffenburg. Ein Unternehmen, das ein Anzeigenmagazin verlegt, hatte auf einer Internetseite nur die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt und keine weiteren Inhalte angeboten. Die Internetseite selbst enthielt im Gegensatz zu dem abrufbaren Dokument keine Anbieterkennzeichnung.
<b>Eine „geschäftsmäßige“ Tätigkeit</b>
Nach Ansicht der Richter ist dies ein Wettbewerbsverstoß, da die Vorgaben des § 5 Telemediengesetz nicht eingehalten seien. Diese gesetzliche Regelung setzt für „geschäftsmäßig“ genutzte Internetseiten eine Anbieterkennzeichnung. Nach Ansicht des Gerichts sei bereits durch das Anbieten des Downloads eine „geschäftsmäßige“ Tätigkeit gegeben und daher die Angaben im Rahmen der Anbieterkennzeichnung erforderlich. Für die „geschäftsmäßige Tätigkeit“ sprach ferner die Angabe des Vertriebsleiters des Unternehmens und der E-Mail Anschrift auf der Startseite, über dem dort&nbsp;vorhandenen Zusatz:“ Hier entsteht in Kürze unsere Internetpräsenz“.<br />
<b>Auf den ersten Blick etwas merkwürdig</b>
Die Anbieterkennzeichnung in dem zum Download bereitgehalten Dokument ersetzt nach Ansicht der Richter die zwingenden Angaben auf der Internetseite selbst nicht. „Sicherlich erscheint dieses Urteil auf den ersten Blick etwas merkwürdig. Dennoch zeigt es einmal mehr, dass jegliche Darstellung auf Internetseiten dem wirtschaftlichen Vorteil eines Unternehmens dienen kann. Umso wichtiger ist es die rechtlichen Vorgaben strikt einzuhalten, um Abmahnungen zu vermeiden“ so <b>Rolf Albrecht</b>, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Informationstechnologierecht.]]></content:encoded>
			<category>P.T. Recht</category>
			<category>P.T. Unternehmen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zukunft der Liebe</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/die-zukunft-der-liebe.html</link>
			<description>Das Zukunftsinstitut über die neuen Formen der Liebe</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Zukunftsinstitut) Sex, Liebe und Partnerschaft werden in Zukunft neu definiert. Individuell ausgehandelte Arrangements bestimmen das Zusammenleben und verdrängen zunehmend altmodische Sitten- und Moralvorstellungen. Liebes-Praktiken, die lange als Sittenverfall stigmatisiert wurden, rücken von den Rändern der Gesellschaft in den Mainstream. Das Zukunftsinstitut zeigt im neuen Monatsmagazin Trend-Update, wie wir in Zukunft lieben werden und welche Liebesstile bereits heute ihren festen Bestand in unserer Gesellschaft haben.<br /><br /><b>„Polyamorie“ – Ein Partner ist nicht genug</b>
Die Komplexität in Liebesdingen war noch nie so groß wie heute: Der erotische Kosmos umfasst asexuelle Partnerschaften (ohne Sex) genauso wie polyamore Beziehungen zwischen mehreren Partnern. Letztere legen großen Wert auf Dauerhaftigkeit und grenzen sich dezidiert von hemmungsloser Promiskuität ab. In den USA hat „Polylove“ bereits den Charakter einer Bewegung. Und hierzulande: In einer repräsentativen Umfrage der Zeitschrift Neon gaben Ende 2008 acht Prozent der Befragten zwischen 20 und 35 an, „zurzeit sexuelle Beziehungen mit mehr als einer Person gleichzeitig zu haben“. Die klassische monogame Beziehung stirbt deswegen nicht aus. Doch sie ist längst nur noch eine von vielen Optionen im Zeitalter der pluralisierten Sexstyles.<br /><br /><b>„Scheduled&nbsp; Sex“ – Intimität nach Terminkalender </b><br />
Die individuelle Selbstentfaltung rückt auch in Liebesdingen an die erste Stelle und ist ein Aspekt des gesellschaftlichen Wertewandels. Das erfordert von dem Einzelnen ein ständiges Aushandeln und Ausbalancieren persönlicher Wunschvorstellungen. Die große Herausforderung besteht darin, den Spagat aus „Freiheit voneinander und einer dauerhaften Verpflichtung füreinander“ zu bewältigen. Immer häufiger werden hierfür vertragsähnliche Regelungen vereinbart. Wann, wie, wo und wie oft man Sex haben will, wird schriftlich fixiert. Im Amerikanischen gibt es hierfür den Begriff des „Scheduled Sex“. Die Intimität nach Terminkalender ist eine Antwort auf die zunehmende sexuelle Asymmetrie von Paaren, die unter zeitlichen Stress, hoher Arbeitsbelastung und sonstigen Verpflichtungen leiden.<br /><br /><b>„Friends with Benefits“ – Freunde können DOCH Sex haben</b><br />
Die Widrigkeiten des modernen Alltags machen es heutzutage vielen schwer, dauerhafte Beziehungen einzugehen. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche auf Selbstverwirklichung im Erotischen. So entstehen neue, pragmatische Beziehungsmodelle in der Grauzone zwischen Freundschafts- und Liebespaar. „Friends with Benefits“ bezeichnen sich jene, die statt fester Partnerschaft freundschaftliche Vertrautheit mit gelegentlichem Sex pflegen. Noch eine Stufe unverbindlicher ist das „Casual Dating“ – unkomplizierter Gelegenheitssex ohne Verpflichtungen. Die Soziologin <b>Eva Illouz</b> schreibt in ihrem Buch ‚Warum Liebe weh tut’ treffend: „Wir bewegen uns weg von monogamer Liebe und hin zu Partnerschaften mit mehreren Personen, die in beiderseitigem Einverständnis und entlang gewisser moralischer Prinzipien organisiert werden.“<br /><br /><b>Sex der Zukunft – Pluralismus der Liebesweisen</b><br />
Das Internet ist ein wesentlicher Motor für die neue Vielfalt der Liebesweisen. Zum einen erhalten kleine Bewegungen eine Öffentlichkeit, die sie wachsen lassen. Zum anderen finden auch Menschen mit ungewöhnlichen Neigungen leichter einen Partner, der diese Neigung teilt. Die expandierenden Dating-Portale im Netz erleichtern das Suchen und Finden entlang verschiedenster Vorlieben wie das Interesse für Rollenspiele, Materialien oder Personenkonstellationen. Der Sex der Zukunft wird experimenteller und von entspanntem Reden darüber begeleitet sein. Solange die sexuellen Arrangements auf Freiwilligkeit beruhen und keine Macht- oder Zwangsverhältnisse ausgenutzt werden, gibt es keinen Grund, die neue Vielfalt der sexuellen Praktiken, Vorlieben und Spielarten nicht als kulturelle Bereicherung zu interpretieren und auch offen auszuleben. Bahnbrechend war beispielsweise, dass Geständnis von <b>Klaus Wowereit</b> noch vor seiner Wahl zum Regierenden Bürgermeister Berlins im Jahr 2001. Er bekannte sich öffentlich zu seiner Homosexualität. Sein Satz: &quot;Ich bin schwul - und das ist gut so&quot; wurde zum geflügelten Wort und war Anstoß einer ganzen Reihe von öffentlichen Bekenntnissen. ]]></content:encoded>
			<category>P.T. Kultur &amp; Lifestyle</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Günstige Einspeisenetze möglich</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/16/article/guenstige-einspeisenetze-moeglich.html</link>
			<description>Der mangelnde Netzausbau für die Stromversorgung kann alternativ behoben werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[(BWE) Der mangelnde Netzausbau erweist sich zunehmend als Flaschenhals für die Energiewende. Während die Technologie der Erneuerbaren Energien immer besser und effizienter wird, hinkt der Netzausbau seit Jahren hinterher. Wie drängend das Problem ist, zeigt die steigende Abschaltung von Windenergieanlagen. Hier besteht zügiger Handlungsbedarf. Dabei müssen neben einer Beschleunigung des vorgesehenen Netzausbaus auch alternative Modelle und Technologien auf ihr Potenzial hin untersucht werden. 
<b>Kosten des Netzausbaus reduziert</b>
Aus diesem Grund hat der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)&nbsp; das Beratungsunternehmen Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen beauftragt. Bei Einspeisenetzen handelt es sich um eine direkte Verbindung zwischen einem oder mehreren Windparks zum Übertragungsnetz. Damit wird das Verteilernetz (110 kV), an dem gegenwärtig die meisten Windenergieanlagen angeschlossen sind und bei dem massiver Ausbaubedarf besteht, ergänzt. Da keine Verbraucher an dieses Netz angeschlossen sind, kann auf das sogenannte (n-1)-Kriterium verzichtet werden. Letzteres gewährleistet für Verbraucher, dass bei Ausfall eines Teiles des Netzes ein anderer Teil die gleiche Kapazität aufnehmen kann. Durch den Verzicht auf das (n-1)-Kriterium bei Einspeisenetzen werden die Kosten des Netzausbaus für die Verbraucher erheblich reduziert. <br />
<b>Erdkabel für Akzeptanz der Bürger</b>
„Die Studie zeigt, dass die Windbranche selbst Einspeisenetze realisieren und betreiben kann.&nbsp; Durch den Wegfall des (n-1)-Kriteriums können wir das Einspeisenetz schnell und kostengünstig umsetzen. Zur Finanzierung der Einspeisenetze sollte jetzt ein Modell vergleichbar mit dem Netzentgelt entwickelt werden“, erörterte BWE-Präsident <b>Hermann Albers</b> in Hannover. <br />Laut Ecofys-Studie kann mit einem Einspeisenetz eine Kapazität von bis zu 1500 Megawatt an das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden. Das entspricht bis zu 500 Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse. „Dabei kommen vor allen Dingen Erdkabel zum Einsatz, die für Akzeptanz bei der Bevölkerung sorgen. Das beschleunigt den Netzausbau und damit die Energiewende. Klar ist aber auch, dass der Bau von Einspeisenetzen nur ein Mosaikstein im Gesamtbild Energiewende ist“, so Albers.<br />]]></content:encoded>
			<category>P.T. Energie</category>
			<category>P.T. Deutschland</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Auch Muhammad Yunus kritisiert westlichen Sozialstaat</title>
			<link>http://www.pt-magazin.de/no_cache/newsartikel/archive/2012/may/15/article/auch-muhammad-yunus-kritisiert-westlichen-sozialstaat.html</link>
			<description>Menschen müssen befähigt werden, sich selbst zu helfen. &quot;Rente ab Geburt&quot; ist eine Scheinlösung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[(ots, eig.Ber.) - Im Jahr 2006 wurde&nbsp;Muhammad Yunus&nbsp;für seinen Einsatz zur Bekämpfung der Armut mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er hat&nbsp;mit dem&nbsp;Modell der Mikrokredite in Bangladesch Millionen Menschen aus bitterster armut geholt. 
In einem Interview mit dem &quot;Generalanzeiger&quot; kritisiert er jüngts das westliche Modell des Sozialstaats. Staatliche Leistungen könnten zwar Menschen in Notlagen vorübergehend helfen. Langfristig müssten jedoch auch in den Industriestaaten mehr arme Menschen dazu befähigt werden, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. 
Auch hier sei das von Yunus entwickelte Instrument der Mikrokredite, bei denen kleine Beträge für eine Existenzgründung verliehen werden, umsetzbar. Im Kampf gegen die Armut befürchtet Yunus derzeit Rückschläge durch die Schuldenkrise.
Yunus greift damit auch in die Diskussion um ein &quot;bedinungsloses Grundeinkommen&quot; ein, das Kritiker als &quot;Rente ab Geburt&quot; glossieren. Ausgerechnet in einem Land wie Deutschland, in dem es aus der Sicht der meisten Länder dieser Welt seit langem überhaupt keine (absolute) Armut mehr gibt, ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen zu wollen, ist aus der Sicht eines armen Inders zumindest unverfroren. 
Der Gründer und ehemalige CEO&nbsp;der Grameen Bank avancierte zum &quot;Heiligen der Finanzwelt&quot;. In seiner Heimat steht der 71-jährige seit einigen Jahren in herber&nbsp;Kritik. Er wurde wegen Verleumdung angeklagt und aus seinen Ämtern gejagt. Seine Idee wird heute von Dritten missbraucht und er steht in Gefahr, alles&nbsp;zu verlieren, was er aufgebaut hat.]]></content:encoded>
			<category>Aufgespießt</category>
			<category>P.T. Ausland</category>
			<category>P.T. Deutschland</category>
			<category>P.T. Arbeit</category>
			<category>Top-News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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