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Mittwoch, 23. Mai 2012
Sicherheit geht vor
Von: Ulrike Glöde Auch KMU müssen Arbeitsschutz aktiv mitdenken
(Franke+Pahl) Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist im Jahr 2010 mit der Menge der geleisteten Arbeitsstunden auch die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle gestiegen – um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedien, die unter rund 1.000 Personen durchgeführt wurde, weist darauf hin, dass kleine Unternehmen dem Arbeits- und Gesundheitsschutz zwar eine hohe Bedeutung zuweisen, das Wissen um gesetzliche Regelungen und Standards jedoch eher gering ausgeprägt ist. Dabei sind es insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen, die unter Un- und damit Ausfällen der Mitarbeiter leiden. Oliver Franke, Geschäftsführer des Hamburger technischen Dienstleisters Franke + Pahl, weiß um die Sorgen vieler KMU. Er sagt: „Jeder Unternehmer weiß, dass ein guter Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Erfolg des Unternehmens beiträgt – vielen fehlt jedoch das Wissen zur praxisnahen Umsetzung.“
Oberste Verantwortung hat letztlich der Unternehmer
Um Unternehmen zu helfen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit sicherzustellen, bietet Franke + Pahl den Einsatz einer externen Fachkraft als verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) an. Eine verantwortliche Elektrofachkraft ist Pflicht für Unternehmen, die elektrotechnische Betriebsteile haben, sich etwa mit Planung, Bau oder Betrieb von technischen Anlagen und Betriebsmitteln beschäftigen. Oliver Franke erläutert das: „Sicherheit im Unternehmen muss immer gewährleistet sein. Oberste Verantwortung dafür hat letztlich der Unternehmer. Er kann jedoch für seinen Betrieb Mitarbeiter oder externe Dienstleister in die Gesamtverantwortung einbinden, die ihm dabei helfen, erforderliche Entscheidungen in puncto Sicherheit zu treffen.“
Es ist eine wesentliche Aufgabe jeder Unternehmensführung, eine funktionierende betriebliche Organisation zu schaffen und aufrechtzuerhalten sowie die Mitarbeiter zu befähigen, die für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu beachtenden Bestimmungen und Maßnahmen einzuhalten. Ist diese Organisation mangelhaft und ein Mitarbeiter erleidet aus diesem Grund einen Schaden, so kann das Unternehmen unmittelbar wegen eines sogenannten Organisationsverschuldens schadensersatzpflichtig gemacht werden. Damit das nicht passiert, empfiehlt sich der Einsatz einer externen verantwortlichen Elektrofachkraft – sofern es im Unternehmen keinen Mitarbeiter gibt, der die fachlichen Voraussetzungen erfüllt oder diese Aufgabe neben seiner eigentlichen Tätigkeit wahrnehmen kann. „Eine Übertragung der Verantwortung muss schriftlich erfolgen“, erklärt Franke und ergänzt: „Die Fachkraft muss eine Qualifikation als Techniker, Meister oder Ingenieur im Berufsfeld Elektrotechnik haben; Kenntnisse der aktuellen Normen und Vorschriften sind unabdingbare Voraussetzung.“
Kleinere Unternehmen profitieren von externen Fachkräften
Die VEFK übernimmt beispielsweise Beurteilungen und Beratung der Unternehmen, in denen sie eingesetzt ist, zeichnet aber ebenso verantwortlich für die Terminierung und Durchführung erforderlicher Prüfungen. „Das geht von der Bestandsaufnahme der Elektroinstallationen bis zu Risikobeurteilungen, elektrischen Prüfungen und Dokumentationen“, so Franke. Viele, vor allem kleinere Unternehmen profitieren vom Einsatz einer externen Fachkraft: Sie sind rechtlich abgesichert und können ihren Mitarbeitern den höchstmöglichen Schutz gewähren – für die Sicherheit des Einzelnen und den Erfolg des Unternehmens.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








