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Mittwoch, 23. Mai 2012
Nachhaltige Entwicklung
Von: Anant K. Sundaram Was müssen Unternehmen tun, um sie fest in ihr Business zu integrieren?
(Tuck School of Business) Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Forschung und Kooperationen mit zahlreichen Unternehmen, liefert Prof. Anant K. Sundaram von der Tuck School of Business, Dartmouth, wertvolle Tipps:
„Wenn Unternehmen Nachhaltige Entwicklung zum integrierten Bestandteil ihres Schaffens machen möchten, muss sichergestellt sein, dass sie voll in die Wertschöpfungskette eingebunden ist.
Die Wertschöpfung ist schließlich das vorrangige Ziel eines Unternehmens. Wo kommt Wert her? Das ist kein Geheimnis: Der Wert stammt aus der Produktion eines Extradollars/-euros - einem Ertrag zu gegebenen Kosten (Ertragssynergien) oder aus der Produktion eines Ertrags zu geringeren Kosten (beispielsweise aufgrund von Kostensynergien). Oder der Wert stammt aus der Effizienz, mit der wir Kapital investieren, um Wertwachstum für die Zukunft zu erzeugen.
Als nächstes sollte sorgfältig geprüft werden, ob und inwiefern Nachhaltigkeit für jede dieser drei Kategorien bedeutsam ist. Zum Beispiel: Sind unsere Kunden bereit, für unser Produkt mehr zu zahlen, wenn es umweltverträglicher ist als ein von unserem Konkurrenten günstiger angebotenes Produkt? Kann ein Fokus auf Nachhaltigkeit zu energieeffizienteren Prozessen führen, wodurch nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch Kohlenstoffemissionen und andere Formen von Umweltverschmutzung und Abfällen reduziert würden? Hinsichtlich der Investitionen muss der Unternehmer sich fragen: Welchen Stellenwert nimmt Nachhaltigkeit ein in Bezug darauf, ob und wie ich meine Lieferkette umrüste, wie ich Entscheidungen über meine Budgetplanung treffe und wie ich meine Geschäftsprozesse neu gestalte.
Unternehmen, die Nachhaltige Entwicklung am tiefsten in ihrem Betrieb verwurzelt haben - und von denen gibt es heute viele -, sind diejenigen, die damit begonnen haben, die Gehälter von Führungskräften an nachhaltigkeitsbezogene Messdaten zu knüpfen. Genauer gesagt, je nachdem, welchen Teil der Wertschöpfungskette sie verwalten, ist das Entgelt gebunden an bestimmte Umweltziele des Unternehmens – z. B. im Zusammenhang mit der Wassernutzung, dem Verbrauch von Rohstoffen und Energie, CO2-Emissionen, Abfall, Umweltverschmutzung und giftigen Emissionen.”

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








