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Mittwoch, 23. Mai 2012
Demografischer Wandel hilft benachteiligten jungen Menschen nur bedingt bei der Suche nach Ausbildungen
(Kolpinghäuser) BIBB-Präsident Esser erklärte in einer Pressemitteilung des BIBB im Januar, dass geringqualifizierte und ungelernte Kräfte vom demografischen Wandel nicht übermäßig profitieren werden. Die Wirtschaft setze weiterhin auf hohe schulische und fachliche Qualifikationen. Gerade junge Menschen ohne Schulabschluss laufen daher überproportional Gefahr, im Konkurrenzkampf um Arbeits- und Ausbildungsstellen auf der Strecke zu bleiben. Es ist gesellschaftlich daher dringend angezeigt, dass gerade die Anzahl von Menschen ohne Schulabschluss durch diverse Bildungsangebote möglichst verringert wird.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Jugendsozialarbeit betont im Hinblick auf den „Zweiten Integrationsindikatorenbericht“ der Bundesregierung, dass es vor allem junge Menschen mit Migrationshintergrund sind, die schlechte Karten bei der Ausbildungsplatzsuche haben. Sie sind deutlich öfter von Arbeitslosigkeit, geringen bzw. fehlenden formalen Bildungsabschlüssen und der Abhängigkeit von Sozialleistungen betroffen. Dabei zeigt sich, dass oft Beziehungen und Kontakte den Unterschied zwischen erfolgreicher und misslingender Bewerbung um Ausbildungsstellen ausmachen. Deshalb ist eine gelungene gesellschaftliche Integration auch mittel- bis langfristig eine gute Ausgangsbasis bei der Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.
Der Modellversuch „Ausbildung in Vielfalt“ lädt alle Verantwortlichen ein, sich gerade dieser Gruppe von benachteiligten jungen Menschen verstärkt zuzuwenden. Matthias von Schlichtkrull-Guse, Fachreferent für das Jugendwohnen betont: „Für Betriebe und Unternehmen auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden ist Jugendwohnen ein tolles Angebot. Hierdurch erhalten junge Menschen die Chance, eine gute Ausbildung auch außerhalb des Heimatortes anzutreten. Und die Ausbildungsbetriebe können sich darauf verlassen, dass die jungen Menschen mit ihren Sorgen und Nöten während der Ausbildungszeit nicht alleine gelassen werden.“ Jugendwohnen bietet als Ergänzung oder auch Alternative zum Elternhaus sprachliche, kulturelle und schulische Unterstützungen. Das Miteinander der jungen Menschen und die zahlreichen Freizeitangebote im Jugendwohnheim sorgen aber auch für ausreichend Spaß und Abwechslung in der neuen Heimat.
Jugendwohnen ist ein gutes Angebot, um die Zahl derer, die jetzt noch ohne Berufsausbildung sind, weiter zu verringern, getreu dem Motto: „Niemand darf verloren gehen.“
Über das Portal
www.auswaerts-zuhause.de können sich Betriebe und junge Menschen weiter informieren und aus über 500 Einrichtungen in Deutschland, das für sie passende Jugendwohnheim aussuchen.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








