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Leserbriefe zu P.T. Magazin 1/2010
Zu: „Climategate“
„Ich war sehr froh, dass Sie den Artikel bei P.T. gebracht haben. Er hätte in FOCUS oder SPIEGEL gehört.“
Michael Limburg
„Bitte streichen Sie mich aus Ihrem Verteiler! Ich hatte nie um die Zusendung Ihres Blattes gebeten und bin seit der Geschichte ‚Climategate’ auch nicht mehr bereit, es zu lesen. Angesichts des eindeutig belegten Klimawandels empfinde ich es als unverantwortlich, das individuelle Fehlverhalten von Wissenschaftlern als Beleg für die unsinnige Behauptung heranzuziehen, dass die ‚menschengemachte Erwärmung widerlegt’ sei.“
Eckhard Stengel
„Endlich liest man einmal einen Aufsatz über den Humbug ‚Klimawandel’ und wie das Volk von der Politik hinters Licht geführt wird. Ich verfolge die alberne Debatte schon seit vielen Jahren und wundere mich, dass die Bundeskanzlerin, die doch promovierte Physikerin ist, diesem Unfug bedingungslos folgt und immer wieder stur die ‚Beratungen’ aus Potsdam vertritt. Ich habe Frau Dr. Merkel inzwischen meine Meinung kundgetan, wobei ich allerdings nicht sicher bin, ob sie meinen Brief überhaupt zu Gesicht bekommt und er nicht vorher von irgendwelchen Referenten ausgefiltert wird, weil der Tenor nicht dem Zeitgeist entspricht.“
Dr. H. J. Brinkmann
„Ich habe mich sehr über Ihren Beitrag ‚Climategate’ in der letzten Ausgabe gefreut, der den Kern der Volksverdummung durch profitorientierte Scheinwissenschaftler trifft. In den letzten Tagen habe ich immer wieder Zugriff auf den gehackten E-Mail-Verkehr der betreffenden Institute genommen und frage mich immer wieder, wie es gelingen konnte, die Welt so einfach in Gut- und Bösmenschen zu teilen (Klimagläubige und Klimaleugner). Würde die Durchschnittspresse nicht derart unqualifiziert gierig derartige Thesen stützen, wäre rein die Überzeugungskraft gefragt und geeignet, Wahrheit zu verbreiten. Leider findet sich das oberflächliche Verhalten mit Sendungsbewusstsein in vielen Bereichen wieder. Die Menschen glauben es, nicht weil sie es mit einem fundierten Wissen untermauern können, sondern weil und wenn es mit ihrem Erwartungshorizont übereinstimmt.
So befinden wir uns im Gegensatz zum Mittelalter in einer Phase, wo viele Dinge, die die Welt zusammenhalten, in den Mikrostrukturen wissenschaftlich durchdrungen und bekannt sind, die Mehrheit dieses aber nicht verstehen kann und damit auf den Glauben angewiesen ist. Im Ergebnis traut Sie einem Ingenieur nicht, wenn er ein Kernkraftwerk neben ihren Wohnort baut, sie traut ihm aber, wenn sie ein von Ingenieuren konstruiertes Flugzeug besteigt, um in Mallorca Urlaub zu machen.
Das Fatale daran fiel mir auf, als ich 1995 die Kernkraftwerke in Tschernobyl besuchte und von den leitenden Ingenieuren erfuhr, dass die Katastrophe von Tschernobyl hausgemacht durch ein nicht zu Ende gedachtes Experiment verursacht wurde, für das alle Sicherheitseinrichtungen außer Betrieb geschaltet werden mussten. Es ging um das Einsparen von Notstromaggregaten für den Primärkreislauf, man hatte errechnet, dass die in den rotierenden Massen der Generatoren gespeicherte Energie diese Versorgung ca. eine halbe Stunde übernehmen können. Nicht zu Ende gedacht war, dass das Wiedereinschalten des Verbrauchers ‚Kiew’ im Hochspannungsnetzwerk zur wiederkehrenden selbsttätigen Spontan-Abschaltung wegen der dabei auftretenden Belastungsspitzen nicht zur Energieableitung an den Verbraucher ‚Kiew’ führen würde. Das Ergebnis ist bekannt. Die hiesige Presse spricht seitdem von einem unsicheren Kraftwerkstyp Tschernobyl. Wie ist es möglich, dass ein Land, das so viel auf seine Pressefreiheit hält, derartig versagt, und kleine Interessensgruppen die politische Richtung vorgeben können?
Ähnliches gilt für unsere wütenden Bürokraten in Brüssel, die sich leider nicht mehr mit den unterschiedlichen Gesäßen nordischer und südländischer Bauern und daraus zu spezifizierenden unterschiedlichen Traktoren-Sesseln begnügen. Die Verbannung der Glühlampe ist einer der gelungensten Coups dieser Verbrecher. Ich habe mehrfach versucht, einen kleinen Beitrag zur Aufklärung des dort beschlossenen Schwachsinns zu publizieren, es erscheint, als ob Brüssel auch die Presse steuert. Es bedarf vermutlich menschlicher Größe eines Chefredakteurs, wenn er sein Lebensziel nicht im Sendungsbewusstsein, sondern in der schlichten Verbreitung von Nachrichten sieht, umso mehr, wenn diese nachvollziehbar oder mindestens deren Inhalt überprüfbar ist. Ein abschließender Satz hierzu: Welcher Größenwahn muss Menschen befallen haben, wenn sie glauben, sie könnten das Klima steuern?! Und das, wo sie die Zusammenhänge dieses komplexen Vielparametersystems nicht einmal verstehen.“
Prof. Peter Puschner
„Ich habe den Artikel ‚Climategate’ mit einer vorgefassten Meinung gelesen. Diese Meinung bleibt auch nach Lesen des Artikels bestehen. Sie machen Auflage mit einem Skandal, der irrelevant ist! Was die sog. Experten gefälscht haben, ist unwichtig im Vergleich zu der sich anbahnenden Situation. Wir verbrauchen Ressourcen für Wegwerf-Artikel wie Einkaufstüten. Fossile Brennstoffe für lebensnotwendige Kunststoffe in Medizin und Technik und Trinkwasser etc. werden wissentlich verschwendet. Ob dabei die Erde aufgeheizt, abgekühlt oder wohltemperiert bleibt, ist Banane und weitgehend ungewiss. Fakt ist: Wir entziehen uns unsere Lebensgrundlagen. Die fälschenden Experten hatten einen Weg gefunden, diese fatale Entwicklung zu beeinflussen und werden nun bei ihrer (in der Wirtschaft üblichen) Kreativität entlarvt. So what?“
Hans Reimann
Zu: Harald Wolf
„Mit einer Scheinargumentation des Herrn Wolf werden schon seit Jahren die Vernachlässigungen der legitimen Interessen der Männer gerechtfertigt. Nehmen wir Senator Wolfs Argumente also mal unter die Lupe: Dass Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind, kann auch auf eine andere Lebensplanung zurückzuführen sein. Männer sind in anderen Bereichen unterrepräsentiert, und niemand käme auf die Idee, dies ungeprüft auf eine Diskriminierung zurückzuführen.
Interessant ist auch, dass genau dieselben Leute, die für einen Männerüberhang in Führungspositionen keine andere Erklärung als Diskriminierung zulassen, eine solche meist nicht einmal in Erwägung ziehen, wenn die Sprache auf den Männerüberhang bei dauerhaft Obdachlosen (je nach Stadt/Kommune zwischen 75 und 90%) und unter den HIV-Positiven (73%) kommt. Frauen tragen noch immer das Gros der Care-Verantwortung im privaten Bereich, arbeiten als Zuverdienerinnen, oft in typischen Frauenberufen. Niemand zwingt sie dazu. Davon abgesehen gibt es auch attraktive Berufe mit Frauenüberhang, etwa Innenarchitektur oder im Personalwesen, und plötzlich will niemand mehr etwas von Gleichstellung wissen.
Herr Wolf beklagt, dass diese typischen Frauenberufe schlechter bezahlt sind. Das wissen die Frauen aber schon, wenn sie sich für diese Berufe entscheiden. Wenn ein Mann sich in seiner Berufswahl vertut, verlangt man von ihm, eigenverantwortlich die Konsequenzen dafür zu tragen, und niemand würde jemals eine Diskriminierung herbeireden. Warum also nicht auch die Frauen? Ich traue ihnen die Fähigkeit zu, Eigenverantwortung zu übernehmen, tut das auch Senator Wolf? Herr Wolf kann keine Bevorzugung von Frauen sehen. Fördert er neben den Berliner Frauenhäusern denn auch das eine für Zuflucht suchende Männer? Was tut er für eine Gleichstellung der Männer im Sorgerecht? Hat er seinen politischen Einfluss schon mal für eine Abschaffung der Wehrpflicht eingesetzt? Engagiert er sich neben misshandelten Mädchen auch gleichermaßen für Jungs oder werden diese mit den Resten abgespeist? Welchen Beitrag leistet Herr Wolf, um das schulische Hinterherhinken von Schülern aufzuholen?
Wer die Bevorzugung von Frauen nicht sieht, ist hoffnungslos mit Blindheit geschlagen. Es wäre gut, Herr Wolf kündigte neben seiner Schirmherrschaft auch gleich seinen Posten. Er kann ja mit gutem Beispiel vorangehen und seinen Stuhl für eine Frau räumen.“
Christian Kleißle
„Sie werden es sicher verschmerzen, dass Harald Wolf sich nun nicht mehr bei der Oskar-Patzelt-Stiftung als Trittbrettfahrer betätigen kann. Seinesgleichen setzt sich ja gerne bei Initiativen in Szene, zu denen sie sonst nicht viel beitragen. Er wird es auch verschmerzen. Er hat mehr als genug Gelegenheit zur Trittbrettfahrerei, in dem er sich an die Rockschöße der Frauenpolitik hängt. Wolfs altbacken-feministische Äußerungen lassen eine Sachlichkeit leider nicht mehr erkennen. Vor allem zum Thema ‚Frauenförderung’ wird von ihm in einer derart polemischen Art und Weise Raum gegeben, dass man diesem Herrn nicht mehr länger politische Unterstützung geben sollte.
Nicht einer seiner opportunistischen und populistischen Einwände hat bei kritischer Betrachtung Bestand. Dass Frauen und Männer ihre Arbeitsteilung frei von staatlicher Einmischung treffen wollen, kann Herr Wolf offenbar einfach nicht hinnehmen. Ein Politiker, der heute noch mit solchen Behauptungen hausieren geht, tut es entweder aus Unkenntnis (und disqualifiziert sich dadurch natürlich für sein Amt) oder in unlauterer Absicht (womit er erst recht nicht mehr tragbar ist).“
Dr. Eugen Maus
„Lassen Sie sich durch die Aufkündigung der Schirmherrschaft durch Herrn Wolf nur nicht entmutigen – dieser Artikel (‚Rettet unsere Söhne!’ – Anm. d. Red.) ist richtig und wichtig! Und diese Reaktion unterstreicht nur die Wahrheit, die ausgesprochen wurde. Weiter so!“
Torsten Müller
„Wenn ich mir die Reaktion des Berliner Senats anschaue, ist das wohl kein Wunder. Es widerspricht immer noch der PC, wenn eine Lanze für die Jungen (als Bildungsverlierer) gebrochen wird.“
M. Beck
Zu: P.T. Magazin
„Immer wieder lese ich mit großem Interesse Ihr Editorial, welches eine kritische und objektive Analyse für mich erkennen lässt. Ebenfalls bemerkenswert waren die Beiträge ‚Einfacher, gerechter, niedriger’ und ‚Climategate’. Dabei haben Sie Recht, dass leider in den meinungstragenden Medien zu wenig oder gar nicht darüber diskutiert oder berichtet wird. Man darf sicher behaupten, Meinungen werden manipuliert.“
Jürgen Röthe
„Das P.T. Magazin ist ja eine außerordentliche Zeitschrift und besitzt ein Niveau, das wir höchst selten bei unseren Medien finden. Und es gehört Mut dazu, sich zu Fragen und Themen zu äußern, die, aus welchen Gründen auch immer, in der Öffentlichkeit tabuisiert werden.“
Uwe Timm
„Heft 1 ist ein sehr gelungener Start ins neue Jahr, und ich wünsche Ihnen das in jeder Hinsicht. Meine Studenten haben das Heft ebenfalls begrüßt, da viele das Thema ‚Climategate’ in der sog. Presselandschaft vermisst hatten. Bei Facebook gibt es dazu eine Vereinigung. Weiter so, Ihr tapferen Ritter des investigativen Journalismus!“
Alfred Gärtner
„Wie immer ganz starke Artikel! Besonders der Beitrag ‚Einfacher, gerechter, niedriger’ hat mich sehr angesprochen.“
Raimund Kolbe
„Ihre Publikation strotzt vor Ignoranz, Unwahrheiten, Polemik und rechtsgerichteter Propaganda. Insbesondere Ihre Beiträge zum Thema Klimawandel in der jüngsten Ausgabe entbehren nicht nur jeder Wissenschaftlichkeit und Seriosität. Sie sind ein Schlag ins Gesicht der wachsenden Zahl an mittelständischen Unternehmen in unserem Land, die die Herausforderungen der Klimaveränderungen ernst nehmen und ihre Unternehmensstrategie danach ausrichten. Mit Publikationen wie dem P.T. Magazin schaden Sie der Wirtschaft und vor allem auch dem Mittelstand.“
Gottfried Härle
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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