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Donnerstag, 11. März 2010

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Kategorie: P.T. Gesellschaft
Mittwoch 18. November 2009

NEU: Dissertationswettbewerb „Mittelstand und Marktwirtschaft“

 

Erstmals schreibt die Oskar-Patzelt-Stiftung für 2010 einen Dissertationswettbewerb aus

(Foto: © S. Hofschlaeger/PIXELIO)

Es werden drei Geldpreise ausgelobt: 1. Preis: 2.000,00 Euro | 2. Preis: 500,00 Euro | 3. Preis: 500,00 Euro (Foto: eventDiary)

Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen ist für viele mittelständische Unternehmen eine Standardaufgabe. Aufgrund flacherer Entscheidungshierarchien und persönlicher Verantwortung ist der unternehmerische Mittelstand Konzernstrukturen in der Regel überlegen, wenn es um die Einführung und Umsetzung von Innovationen geht. Das trifft für technologische Entwicklungen ebenso zu wie für betriebsorganisatorische oder firmenrechtliche Konstruktionen oder Netzwerkaufgaben. Kleiner sein bedeutet hier im Allgemeinen, schneller und flexibler sein zu können.

Standard

Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen ist daher für viele mittelständische Unternehmen eine Standardaufgabe. Auch die Oskar-Patzelt-Stiftung berät sich seit Ende der 90er Jahre mit einem Wissenschaftlichen Beirat, der von Univ.-Prof. Dr. Jörn-Axel Meyer, Direktor des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (Berlin), geleitet wird.

Wissenschaftliche Einrichtungen wie Hoch- und Fachschulen und Institute beteiligen sich an der jährlichen Nominierung preisverdächtiger Unternehmen im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“.

Neu:

Im Jahr 2010 soll die Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachschulen durch einen Dissertationswettbewerb zum Thema „Mittelstand und Marktwirtschaft“ auf eine neue Stufe gehoben werden.

Gesucht werden praxisrelevante Dissertationen auf hohem Niveau, die einen gesamtwirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bezug erkennen lassen und als Weiterführung der Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard verstanden werden können und in den drei zurückliegenden Jahren an einer deutschen Universität, Hoch- oder Fachschule eingereicht wurden.

Inhalt

Inhaltlich wird keine Einschränkung getroffen. D.h., Arbeiten z. B. zum Thema Energieeinsparungen oder Kostenmanagement können ebenso eingereicht werden wie Arbeiten zu makroökonomischen, volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen.

Die Jury wird diejenigen Arbeiten zur Auszeichnung auswählen, die am meisten als Fortführung der Sozialen Marktwirtschaft gewertet werden können und potenziell zum Nutzen einer breiten mittelständischen Wirtschaftsstruktur und einem verantwortungsvollen Miteinander von Bürgern, Unternehmen, Gesellschaft und Staat beitragen können.

Bewerbung

Bewerber für diesen Dissertationswettbewerb haben die Dissertation in fünf Exemplaren bei der Oskar-Patzelt-Stiftung einzureichen und eine kurze, maximal zwei A4-Seiten umfassende Begründung beizufügen, warum aus ihrer Sicht diese Dissertation im Wettbewerb „Mittelstand und Marktwirtschaft“ zu empfehlen ist. Einsendeschluss ist der 15. April 2010.

  • Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine Jury des Wissenschaftlichen Beirates der Oskar-Patzelt-Stiftung, deren Zusammensetzung auf
    www.mittelstandspreis.com veröffentlicht werden wird.
  • Eine Liste aller eingereichten Dissertationen und Autoren wird auf www.mittelstandspreis.com veröffentlicht.
  • Alle einreichenden Autoren erhalten für ein Jahr einen Premium+ - Zugang zum Portal ­www.kompetenznetz-mittelstand.de.


Preisverleihung

Die Preisverleihung erfolgt auf dem Bundesball der Oskar-Patzelt-Stiftung im Oktober 2010 in Berlin.

Die Preisträger erhalten im Folgejahr Gelegenheit, zu Veranstaltungen der Oskar-Patzelt-Stiftung (Frühjahrstagung, Wirtschaftsforum) ihre Gedanken und Ergebnisse einem breiteren Publikum aus mittelständischen Unternehmern vorzustellen und zu diskutieren.


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Leserbrief

P.T. Magazin 4/2009

Zu: „Rettet unsere Söhne!“

 

„Haben Sie vielen Dank für diesen längst überfälligen Artikel! Der Aufschrei über die ideologisch gewollte Diskriminierung von Jungen und Männern hierzulande ist indes, wie Sie richtig schreiben, schon viel zu lange ausgeblieben. Inzwischen leben wir in einem Gemeinwesen, in dem feministische Seilschaften, zahlreiche reine Frauenlobbies und ein Bundesministerium, das sich schon im Titel für alle außer Männer zuständig weiß, den Ton angeben und die veröffentlichte Meinung beherrschen. Dieser Verkrustung zu begegnen, sie aufzubrechen und der beginnenden, politisch diktierten Geschlechterapartheid etwas entgegenzustellen, sind wir alle dringend gefordert, weil Humanismus und nicht Feminismus unser Leitbild sein muss. Ganz wenige mutige Journalisten haben mit ihren viel zu seltenen Artikeln hier einen Anfang gemacht. Schön, dass Sie dazugehören.“

 

Dr. Berndt Goossens