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Der Audi A6 Avant zeigt die Zähne – und seiner Konkurrenz den Mittelfinger
Sportlichkeit, Luxus, Lastenesel und alltagstauglich zu sein, ist signifikant für den A6 Avant. Die Aura, die ihm voranschwebt, erfüllt er mit Selbstverständlichkeit. Das Design des A6 Avant bringt die unverwechselbare, klare Audi-Linienführung in die Oberklasse. Über einem kraftvollen Grundkörper mit straff gespannten Flanken wölbt sich ein lichtes, schlankes Glashaus.
Während die Schulterkante nahezu horizontal liegt, steigt die Dynamik-Line oberhalb des Schwellers leicht an – so verleiht sie der Karosserie eine nach vorne strebende, rassige Anmutung. Ich fahre zum Empfang vor – die Marke strahlt auf mich. Ich transportiere Drucksachen – das Ladevermögen erstaunt den Druckereiboss. Ich bin mit Kind und Kegel bei einem Möbelhaus – und unser vollgepackter Wagen verschwindet hinter der großen Heckklappe des Audi. Wir hetzen zu einem Treff amerikanischer Journalisten nach Dresden – und kommen entspannt an. Was für ein Automobil?!
Sitzenbleiben macht Spaß
Im Inneren betont eine breite Mittelkonsole, die sich zum Fahrer hin neigt, die Architektur sportlicher Eleganz. Die Einfassungen von Tacho und Drehzahlmesser sind tropfenförmig gezeichnet, in ihren Innenwinkeln finden die Anzeigen für Tank und Kühlmitteltemperatur Platz. Auf der Airbag-Kappe des Lenkrads ist die Singleframe-Kontur des Kühlergrills abgebildet. Verarbeitung auf höchstem Qualitätsniveau konnte ich Audi bescheinigen.
Sein Highlight ist das Bediensystem MMI mit dem zentralen Monitor im Instrumentenbord und dem großen Bedienelement auf dem Mitteltunnel. Die Parkbremse arbeitet elektromechanisch – ein komfortables Technik-Detail von Audi. Der großzügige Radstand von 2,84 m erlaubt in beiden Modellen ein luxuriöses Raumangebot und exzellenten Sitzkomfort auf allen Plätzen.
Der Avant misst 4,93 m in der Länge und offeriert 565 l Ladevolumen, das durch Klappen der Fondlehne auf 1 660 l wächst. Ein aufstellbarer Ladeboden, ein Abdeckrollo, ein Trennnetz, zwei Aluminium-Schienen mit praktischen Verzurrösen und eine Dachreling sind Serie. Das lästige Verrutschen der Ladung, beispielsweise des Laptops in scharf gefahrenen Kurven, wird dadurch verhindert.
Leise und sportlich: Ein Diesel wie kein Diesel
Der Basis-Diesel in der Baureihe ist der Zweiliter-TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung, Leistung 103 kW (140 PS). Das hört sich vernünftig an und ist trotzdem sportlich-spritzig ausgelegt. Fahrleistungen und Verbrauch (Sechsgang-Schaltgetriebe wie Testwagen): 0-100 km/h 10,3 s, Höchstgeschwindigkeit 210 km/h, Verbrauch kombiniert 6,3 l Diesel/100 km.
Ausstattung stattlich
Schon serienmäßig spielt die Ausstattung des Audi A6 auf einem Niveau, das selbst in der Oberklasse alles andere als Standard ist. Das Bediensystem MMI basic beispielsweise integriert neben einem großen Display auch ein MP3-fähiges CD-Radio. Auch die Komfortklimaautomatik mit separater Regelung für Fahrer und Beifahrerseite zählt zum Umfang ab Werk.
Das Bluetooth-Autotelefon entleiht sich die Daten vom Handy. In Nullkommanichts bin ich eingeloggt. So wie ich mich in das Auto setze, verbindet der Audi mein Handy mit seinem System und gehorcht aufs Wort, denn Navigation und Telefon werden von mir über Sprache gesteuert, und das ohne Sprachabgleich zu üben. Über das optionale Audi music interface können portable Medienplayer wie iPod oder USB-Speichermedien integriert werden.
Ob Kinder, Hobby oder Job: Der Wagen spricht alle Sinne an, von Vernunft bis Leidenschaft und macht eine Wahl zwischen ihm, BMW und Mercedes leicht, denn weder München noch Stuttgart sind so vollendet harmonisch im Schmelzprozess von Design, Maschine und Mensch. Der A6 Avant ist Wahlsieger, er hält, was er verspricht: sparsam Wirtschaften bei höchster Lebensqualität.
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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