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Tränen in den Augen
Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht um Kinder, aus deren großen Augen Tränen kullern und bei denen ein Lächeln und ein liebes Wort genügen, um die Kleinen wieder zu beruhigen.
Es geht um Freudentränen. Nicht bei Kindern, sondern bei Erwachsenen. Tränen, die sich kaum trauen, aus den Augen zu rollen. Tränen der Freude an erbrachter Leistung, Freude an ersehnter Anerkennung. Freude darüber, dass so viele im Saal diesen Moment der Anerkennung teilen.
Diesen Moment erleben wir seit 15 Jahren immer wieder, wenn es heißt: „Wir bitten nach vorn…“ Gestandene Mittelständler, die Hervorragendes erreicht haben, die durch Höhen und Tiefen gegangen sind, geschäftlich und privat, stehen vor uns und können es kaum glauben, dass man ausgerechnet sie auf die Bühne gerufen hat. Ihre Leistungen, die Leistungen des gesamten Teams werden in diesem Moment öffentlich anerkannt.
In diesem Moment sehen wir oft eine Träne rollen, Männer wischen sich verschämt die Augen, Frauen sorgen sich um ihre Wimperntusche. Das ist der Moment, in dem wir auch nach 15 Jahren noch Gänsehaut bekommen.
Was haben wir in diesen Stunden schon alles erlebt! Wenn die Spannung steigt, wenn dann ein Name fällt, manchmal ein Raunen durch den Saal geht, die Blicke umherschweifen nach Antwort auf die Frage: An welchem Tisch wird sich jetzt jemand erheben? Manchmal lokalisiert ein kurzer erstaunter Aufschrei den Preisträgertisch. Manchmal sitzt der Aufgerufene wie gelähmt, sich vergewissernd: Ich? Manchmal muss er von seinen Tischnachbarn angestoßen werden: „Du bist wirklich gemeint! Du musst jetzt vor gehen!“
Ein besonderes Geschenk ist es für mich jedes Mal in den folgenden Stunden, den gegenseitigen tiefen Respekt erleben zu dürfen, mit dem sich knallharte Unternehmer begegnen können. Wenn spürbar ist, dass auch die nicht Ausgezeichneten die zentrale Botschaft des Abends mit nach Hause tragen: Der Mittelstand als Ganzes und damit jeder einzelne Teilnehmer verdient öffentliche Anerkennung und Ehrung.
Ihre Petra Tröger
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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