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Wie entwickeln Sie Ihre Unternehmensstrategie?
Teil 17 der Reihe „Führungskompetenz im Mittelstand“ von Dr. oec. habil. Jörg Schumann
Wer sein Ziel nicht kennt, kann seinen Weg nicht finden! Wie wahr! Doch: Wenn die Strategie der Weg ist, dann ist es ja wohl sinnvoll, mit dem Ziel zu beginnen und den Weg zur Zielerreichung daraus abzuleiten. Wie das geht, möchte ich im Folgenden beschreiben.
Am Anfang des „Führens von der Zukunft her“ steht die Vision (
s. P.T. 4/2009, S. 16-17). Hier formulieren Sie die Ziele Ihres Unternehmens für die nächsten drei bis fünf Jahre. Davon ausgehend starten Sie Ihren Prozess der Strategieentwicklung. Hierzu empfehle ich acht Schritte.
Ich möchte die Schritte kurz beschreiben. Dabei nehme ich auf die strategische Ausrichtung eines führenden Produzenten von Lamellenfenstersystemen Bezug, den ich im Prozess der Strategieentwicklung coachend begleiten durfte (s. www.mut-zum-aufbruch.de, Button „Referenzen“).
Strategische Entscheidungen
In einer Strategieklausur entschied die Unternehmensführung u. a. darüber, welche Wirtschaftlichkeitsquellen primär zu erschließen sind (hier: Ertragssteigerung), welches Alleinstellungsmerkmal das Unternehmen anstrebt (hier: Nutzwertführerschaft), welche Art der Prozessverantwortung auszuprägen ist (hier: Prozess-Eignerschaft) und wie die Beziehungen zu den Mitarbeitern zu gestalten sind (hier: Mitarbeiter als Träger des Unternehmenserfolgs).
„Bewirkt“-Relationen, Strategieentwurf
Das strategische Ziel „Nachhaltige Wirtschaftlichkeit und solides Wachstum“ erreichen Sie, indem Sie mittels Leistungskennzahlen die Ziel führenden Erfolgsfaktoren messen, bewerten und steuern. Als Beispiel nenne ich das Stammkundengeschäft:
Wenn Sie die Erwartungen Ihrer Stammkunden deutlich übertreffen (Kundenerwartungen erfüllen = Kundenzufriedenheit; Kundenerwartungen deutlich übertreffen = Kundenbegeisterung), dann bewirken Sie eine Kundenbegeisterung, die ihrerseits eine Kundenloyalität und -bindung bewirkt, welche einen gesteigerten Ertrag im Stammkundengeschäft bewirkt, der letztlich zum Erreichen des Ziels „Nachhaltige Wirtschaftlichkeit und solides Wachstum“ maßgeblich beiträgt.
Mit dem Erkennen und Beherrschen derartiger „Bewirkt“-Relationen gelingt es Ihnen letztlich, Ihre strategischen Ziele im operativen Tagesgeschäft zu verwirklichen. Das gehört zur „Hohen Schule der Unternehmensführung“ im Mittelstand!
Dokument „Unternehmensstrategie“
Dokumentieren Sie Ihre Strategie. Bilden Sie diese als Wegkarte zur Zielerreichung ab. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Hier verdeutlicht es, wohin die Reise geht und welcher Weg zu beschreiten ist.
Führungsentscheidung
Setzen Sie Ihre Unternehmensstrategie durch Führungsentscheidung in Kraft. Neben der Vision und dem Leitbild ist die Strategie Ihr wichtigstes Führungsinstrument für das „Führen von der Zukunft her“!
Ziel- und Wegklarheit, Motivationsbasis
Ja, und wenn Sie mir zustimmen, dass es in Zeiten übersteigerten Krisengeredes mehr denn je darauf ankommt, die eigene Unternehmenszukunft mit Optimismus, Weitblick, Mut und Menschlichkeit zu gestalten, dann stellen Sie sich der Herausforderung: dem Entwickeln und Umsetzen Ihrer Strategie.
Viel Erfolg dabei! Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen vor? Bitte schreiben Sie dazu einen Kommentar unter „Diskussionsforum“:
www.mut-zum-aufbruch.de
Unter der Rubrik „Für die Zukunft gerüstet?“ bietet die Oskar-Patzelt-Stiftung die aus 6?Modulen bestehende Workshopreihe zur Nutzung an (Durchführender: Dr. oec. habil. Jörg Schumann): | |
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Mehr: www.mut-zum-aufbruch.de | Information und Anmeldung: info@op-pt.de | |
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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