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Freitag, 12. März 2010

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Kategorie: Leserbriefe
Montag 11. Mai 2009

Leserbriefe zu P.T. Magazin 2/2009

 

Icon für Leserbriefe

(Grafik: Archiv)

Zu: Editorial

„Das ist natürlich eine sehr gewagte These, dass Bin Laden den ‚(für ihn) billigsten Krieg der Welt’ geführt hat. Der Westen hat zwar die wirtschaftliche Zerstörung durch die Weltfinanzkrise selbst herbeigeführt. Aber das hat doch nichts mit Bin Laden zu tun!“

Matthias Krumke (per E-Mail)

Zu: „Täuschen, tricksen, tarnen“

„Endlich deckt mal jemand auf, wie die ‚offizielle’ Statistik tatsächlich funktioniert. Kein Wunder, dass die ‚gefühlte Inflation’ und die Regierungsverlautbarungen immer mehr auseinanderklaffen. Solche Realitätsverleugnung wird vom Leben auf Dauer immer bestraft werden. Ein kluger Mann hat schon vor vielen Jahren gesagt, man kann entweder alle Menschen für eine kurze Zeit oder einzelne Menschen ein Leben lang täuschen. Aber man kann nicht alle Menschen ein Leben lang hinters Licht führen.“

Horst Brinzig (per E-Mail)

Zu: „Lehren aus der Finanzkrise“

„Heute haben wir eine völlig neue Situation, die wir auch wieder zu meistern versuchen müssen! Wichtig ist es, dass man gerade bei schwierigen Wegen Partner an seiner Seite weiß…Ich habe die Bundesregierung – den Bundeswirtschaftsminister – auf die Problematik der Industrie und auch speziell der Textilindustrie in Deutschland hingewiesen. Mir ist nicht gegeben zu meckern, sondern Probleme zu erkennen, Lösungswege vorzuschlagen! Leider wurde in der Vergangenheit sehr wenig, ja fast gar nicht auf diese Hinweise reagiert. Heute sehen wir aber, was es heißt, keine Wertschöpfung in Deutschland zu haben! Unser größtes gemeinsames Ziel muss es sein, Deutschland in der gesamten Industriebreite wieder als einen akzeptablen Partner darzustellen und nicht nur als Importeur, Veredler und dann Exporteur im industriellen Geschehen Europas und der Welt bestehen zu lassen.“

Helmut Peterseim, Mühlhausen

Zu: „Der Preis des Geldes“

„Tristan Abromeit fordert ‚Marktwirtschaft statt Kapitalismus’ und will hierzu ‚das sachlich richtig manipulierte Papiergeld in Umlauf’ setzen, um dadurch ‚die monetäre, zinsbedingte Expansion und Vermögenskonzentration’ zu bekämpfen. Dies ist in gleich mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Erstens beantwortet es nicht die Frage, wer genau in dieser Theorie das Papiergeld ‚manipulieren’ soll. Eine Zentralbank? Zweitens sagt es uns nicht, was ‚sachlich richtig’ ist: Das, was der Sache eines Staates, eines Politikers oder eines Bankenkonsortiums dient? Drittens befürchtet seine Theorie die Unsicherheiten der ‚Goldfunde’. Was, muss man fragen, ist wohl eher manipulierbar? Die Definition der ‚sachlichen Richtigkeit’ oder die Menge des nachweisbar gewonnenen Goldes?“

Carlos A. Gebauer (per E-Mail)

Zu: P.T. Magazin

„Zu meinen Lieblings-Wirtschaftszeitungen zählt das P.T. Magazin. Es ist das offizielle Magazin des Wettbewerbs ‚Großer Preis des Mittelstandes’. Ein Beitrag mit der Überschrift ‚Die Elite, die niemand kennt’ berichtet über die knapp 3 200 Unternehmen, die im Jahr 2008 für diesen Preis nominiert wurden. Dabei blieben sie von den Medien weitgehend unbeachtet. Überall gibt es Menschen, die unbeeindruckt von suggestiven Horrorszenarien bleiben und in ihren Netzwerken täglich das Nötige und das Mögliche tun, um das Leben in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. So erzielen sie Schritt für Schritt Leistungen, die sich sehen lassen können. Und die gesehen werden sollten!“

Eckehard W. Rechlin (per E-Mail)


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Leserbrief

P.T. Magazin 4/2009

Zu: „Rettet unsere Söhne!“

 

„Haben Sie vielen Dank für diesen längst überfälligen Artikel! Der Aufschrei über die ideologisch gewollte Diskriminierung von Jungen und Männern hierzulande ist indes, wie Sie richtig schreiben, schon viel zu lange ausgeblieben. Inzwischen leben wir in einem Gemeinwesen, in dem feministische Seilschaften, zahlreiche reine Frauenlobbies und ein Bundesministerium, das sich schon im Titel für alle außer Männer zuständig weiß, den Ton angeben und die veröffentlichte Meinung beherrschen. Dieser Verkrustung zu begegnen, sie aufzubrechen und der beginnenden, politisch diktierten Geschlechterapartheid etwas entgegenzustellen, sind wir alle dringend gefordert, weil Humanismus und nicht Feminismus unser Leitbild sein muss. Ganz wenige mutige Journalisten haben mit ihren viel zu seltenen Artikeln hier einen Anfang gemacht. Schön, dass Sie dazugehören.“

 

Dr. Berndt Goossens