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Leserbriefe zu P.T. Magazin 1/2009
Zu: Editorial
„Wie sollen sich Michael Sommer und andere Krisenverursacher entschuldigen? Wären ihre Sünden damit abgetan? Sicherlich – NEIN! Ist es nicht eher so, dass diese Herren die Menschen fragen müssten, ob sie eine Entschuldigung überhaupt annehmen? Wenn z. B. gewissenlose Banker das ihnen zur Förderung des Mittelstandes anvertraute Geld verzockten, haben sie möglicherweise kriminell – jedoch zumindest un-ethisch, unmoralisch gehandelt. Würde der Mittelstand deren Entschuldigung annehmen? Ich glaube JA, wenn es denn mit handfesten Wiedergutmachungen verbunden wäre! Es ist nicht ‚der Kapitalismus’, der versagt. Hinter den Versagern stehen dafür verantwortliche Personen! Der Beitrag ‚Alles schon vergessen?’ gibt ein gutes Beispiel dafür. Unter den Fleißigen, Anständigen und jenen, die etwas für die Allgemeinheit tun, gibt es unzählige Menschen, die für Erfolg stehen. Gegenüber den Versagern sind sie in der Mehrzahl. Es sind jene, die dem Kapitalismus ein konstruktives Gesicht geben. Sie gilt es zu fördern, zu stärken und in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Ihr Magazin tut dies in erfrischender Art und Weise.“
Ernst Haberland (per E-Mail)
Zu: „Alles schon vergessen?“
„In diesem Beitrag wurden interessante Analysen zur Entstehung der aktuellen Finanzkrise geliefert. Ich stimme mit dem Verfasser überein, dass eine pauschale Verstaatlichung keine Lösung der Probleme bringt. Allerdings bin ich Meinung, dass es eine starke Vereinfachung der Realität darstellt, wenn man die Hauptursache der Finanzkrise darin sieht, ‚weil Politiker gern Gutes tun wollen’. Meiner Meinung nach spielt u. a. auch übertriebener Ehrgeiz und übermächtige Gier der Menschen eine Rolle, die in vielen Menschen potenziell vorhanden ist und bei entsprechenden Gelegenheiten zum Ausbruch kommt. Eine unsachliche Vereinfachung stellt die Darstellung des bedingungslosen Grundeinkommens als altkommunistische Forderung dar. Schon mit der Entstehung der Sowjetunion wurde dem Dogma der Arbeit gehuldigt. Das Bibel-Zitat ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen’ wurde in die Verfassung aufgenommen. In der DDR galt das ‚Recht auf Arbeit’ als ‚ehrenvolle Pflicht’. Das Strafgesetzbuch der DDR ahndete ‚asoziales Verhalten’. Ich bin der Meinung, dass man sich mit einem Thema unvoreingenommen beschäftigen sollte, ehe man Pauschalurteile abgibt. Die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ist in Bezug auf die aktuelle Entwicklung nicht nur ein ethisches Erfordernis, sondern würde auch die wirtschaftliche Entwicklung begünstigen und steht auch nicht im Widerspruch zur Marktwirtschaft.“
Horst Liebermann (per E-Mail)
Zu: P.T. Magazin
„Sie gehören zu den wenigen, die investigativen Journalismus betreiben und eine journalistische Ehre im Leibe tragen. Die große Bundesrepublik DDR braucht das ungeschönte Wort, weil sonst die Bonzen im Staate der SED (Sozialkuschler, Entwurzler und Destabilisierungswirtschaftler) völlig die Oberhand bekommen und das schon ach so dumme Volk per Medien noch dümmer machen. Darum fordere ich Gutscheine für Jobs an die, die keine Steuern zahlen, sondern rumhartzen. Ich fordere Wahrheitszwang für die Medien und Steuererleichterungen für die, die hier überhaupt noch das Rad am Laufen halten...Wahrscheinlich rede ich von einem anderen Land als dem der fleißigen Deutschen, der rechtschaffenen Jornalisten, der aufrechten Politiker und der demokratischen Regierung mit Volksnähe.“
Alfred Gärtner (per E-Mail)
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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