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Frau Merkel, wie lange wollen Sie uns noch ver(CO2)hlen?
Die Weltrettung durch „Klimaschutz“ stand ganz oben auf der Agenda der Bundeskanzlerin – bis die Finanzkrise den Unterschied zwischen gefühlten und tatsächlichen Problemen verdeutlichte. Seitdem werden Stimmen im Umfeld der Regierung laut, die ein Ende der wissenschaftlich unsinnigen und wirtschaftlich ruinösen CO2-Vermeidung fordern.

(Foto: Wikimedia Commons/Public Domain/User:SarahJ)

Temperatur fällt, CO2 steigt: Wo ist der Zusammenhang? (Quelle: Joseph d’Aleo, 2008)
Es muss schon mächtig gerumpelt haben im Bundeswirtschaftsministerium, als das P.T. Magazin Auszüge aus diesem Dokument veröffentlichte, das der Redaktion vor wenigen Wochen zugespielt wurde. Weil es aber keine Autorisierung enthält, kann es auch nicht als „Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums“ bezeichnet werden. Macht aber nichts. Tun wir einfach so, als hätte ein „Scherzkeks“ den ambitionierten Versuch unternommen, den Spagat zwischen der offiziellen Klimapolitik der Bundesregierung und einer um Sachlichkeit bemühten Analyse des CO2-Einflusses auf das Klima hinzukriegen. Aber warum eigentlich?
Ein Netzwerk von Wissenschaftlern, das der Klimapolitik der Bundesregierung kritisch gegenübersteht, beförderte zwei im P.T. Magazin veröffentlichte Klima-Artikel (und zwar diesen und diesen) mit der Bitte um Stellungnahme nach Berlin, ins Zentrum der Macht. Mit der oben verlinkten Antwort allerdings hat wohl keiner der Beteiligten ernsthaft gerechnet, steht sie doch in krassem Widerspruch zur offiziell propagierten Treibhaus-Hölle. Kein Wunder also, dass es niemand gewesen sein will.
Doch auch ohne dieses Papier haben sich die Stimmen der Vernunft im BMWi bereits öffentlich Gehör verschafft. Zuletzt auf der „Potsdamer Klimakonferenz“ am 21. Oktober 2008. Normalerweise werden die Ergebnisse solcher Veranstaltungen von den Massenmedien nicht nur an die große Glocke gehangen, sondern auch „klimawirksam“ ausgeschlachtet. Diesmal nicht. Schuld daran dürfte nicht zuletzt der Vortrag von Werner Ressing sein. Der Ministerialrat aus dem BMWi machte unmissverständlich klar, dass die bisher betriebene Klimapolitik unweigerlich massenhaft Arbeitsplätze in Deutschland vernichten wird, mehrere Industriezweige in den Ruin getrieben werden und – sich das Klima trotzdem nicht im geringsten ändert.
Ursache hierfür ist der bestenfalls vernachlässigbar geringe Einfluss des Kohlendioxids (CO2) in der Atmosphäre auf die globale Mitteltemperatur. Seriösen Wissenschaftlern ist das schon lange klar, wie man u. a. unter www.eike-klima-energie.eu, www.klimanotizen.de, www.schulphysik.de/klima.html oder www.biokurs.de/treibhaus/otreibh3.htm nachlesen kann.
Bundeskanzlerin Angela Merkel vertritt jedoch die Auffassung der Professoren Hans Joachim Schellnhuber und Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Und die wiederum denken nicht daran, von ihrer Theorie der vom Menschen durch CO2-Ausstoß – insbesondere durch Verbrennung fossiler Rohstoffe – verursachten Erderwärmung abzurücken. Doch diese vom „Weltklimarat“ IPCC – zu dessen Leitautoren Rahmstorf gehört – propagierte Theorie wirkt vor dem Hintergrund einer sich seit mehreren Jahren abkühlenden Erde bei gleichzeitigem Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft regelrecht grotesk.
Daher sollte sich die Kanzlerin ganz genau überlegen, ob sie die deutsche Wirtschaft auf dem Altar einer Ideologie opfern will, die täglich aufs Neue an der Realität scheitert (was sie bekanntlich schon einmal erlebt hat) oder den Stimmen der Vernunft endlich Gehör schenkt – und zwar schnell!
Ullrich Rothe
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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