23.03.2012 07:30
Kategorie: Aufgespießt, P.T. Finanzen, P.T. Wissenschaft

Fondsmanager verspielen ihren Heimvorteil

Eine aktuelle Studie der Cass Business School bringt hervor, dass Fondsmanager trotz ihrer fundierten Branchenkenntnisse keine besseren Investitionsentscheidungen treffen als andere Anleger

(Foto: Daniel Gast/pixelio.de)

Dr. Aneel Keswani (Foto: Cass Business School)

(Cass) Nach einer neuen Studie von Dr. Aneel Keswani, Dozent an der Cass Business School, verpassen es finanzielle Institutionen, ihren „Heimvorteil“ auszuspielen – Firmenanteile innerhalb des Finanzsektors zu kaufen und zu verkaufen – um damit einträgliche Renditen zu erwirtschaften.

Erste Studie zum Investitionsgeschick

Während bisherige Studien ausschließlich analysiert haben, ob aktiv gemanagte Fonds passive Benchmarks übertreffen, ist dies die erste Untersuchung, die sich mit dem Investitionsgeschick der Fondsmanager im eigenen Industriesektor auseinandersetzt. Um herauszufinden, ob Fondsgesellschaften, Banken und Versicherungsgesellschaften andere Investoren bei der Auswahl der Aktien übertreffen, wurden zwischen 1980 und 2009 alle Transaktionen ab 200.000 US-Dollar im amerikanischen Aktienmarkt untersucht.

Bis dato wurde angenommen, Branchenkenner zu sein sei unentbehrlich für erfolgreiche Investitionsgeschäfte. Doch das überraschende Ergebnis der Studie sieht laut Dr. Keswani anders aus: „Die Tatsache, dass wir trotz einer Beobachtung der weltgrößten Börsen über einen Zeitraum von knapp dreißig Jahren, keine Beweise gefunden haben, dass institutionelle Investoren den durchschnittlichen Marktwert bei Transaktionen deutlich übertreffen, verwundert doch sehr und stimmt nachdenklich.“


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