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Dictyonomie
Fremde zu Freunden
Dictyonomie, um Freunde zu gewinnen? Klingt erst einmal viel zu wissenschaftlich! Aber Andreas S. Wolf legt mit seinem Buch keine klassische wissenschaftliche Studie vor. Er lehrt uns die Kunst des Netzwerkens, des networkings, des social-networking.
Das was sowieso schon täglich alle machen, auf Facebook, Xing, Google+, etc.? Immerhin sind auf Facebook 845 Millionen Mitglieder registriert, alles fähige Dictyonomisten... Eben nicht! Denn was Andreas Wolf uns zeigen möchte ist, wie wir echte Beziehungen Pflegen, professionell und zu unserem wirtschaftlichen Vorteil.
Wer mehr in seinem Leben erreichen möchte, sollte wissen, wie er ein richtiges Netzwerk pflegt. Mit praktischen Beispielen beschreibt Wolf wissenschaftliche Grundlagen zum Thema und legt damit einen prima Leitfaden hin. Erfolgreiche Netzwerker wie die Politiker Wolfgang Bosbach, Gregor Gysi, Reiner Brüderle oder Journalist Jo Groebel, stehen ihm Interview Rede und Antwort und machen die Dictyonomie anschaulich.
„Erfolgreiche Netzwerker verbindet das Wissen, dass man gemeinschaftlich erfolgreicher agieren kann und dass niemand so gut, so klug und so erfolgreich ist, dass er nicht einmal Rat oder Hilfe braucht.“, sagt Wolfgang Bosbach, CDU-Bundespolitiker, im Interview mit Alexander S. Wolf. Und weil unser Leben aus Netzwerken besteht und weil in Deutschland besonders gute Voraussetzungen für das Netzwerken existieren und weil das Leben so viel einfacher und schöner sein kann, wenn man Unterstützung findet, scheint es umso wichtiger, über ein gutes Netzwerk zu verfügen.
Wolf hat viele „alte“ und neue „social“ Netzwerke studiert. Gruppen wie die Rotarier sind häufig einfach zu „alt“, nicht mehr trendy, abgeschottet, werden als langweilig wahrgenommen. Und den neuen sozialen Netzwerke im Web2.0 fehlt dagegen für Menschen über 30 genau das Persönliche, das eine wirkliche Beziehung von einem flüchtigen Kontakt unterscheidet.
In seinem eigenen Netzwerk „Deutschlandgroup“ hat Wolf seine Erkenntnisse und Erfahrungen umgesetzt. Nicht ganz erfolglos. Über 100 auch gut klingende Namen hat er als Mitglied gewinnen können. Und das in Berlin, der Stadt, die voller Netzwerke ist.
Wer „sein“ Netzwerk bauen will, für den ist die Lektüre des kleinen Kompendiums eine große Hilfe. Diagonalleser schaffen die knapp 100 Seiten in zwei Stunden. Bleiben 22 Stunden vom tag für den Aufbau des individuellen Netzwerks. Los geht’s!









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