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Mitarbeiter werben
Was in sozialen Netzwerken beachtet werden muss
(Volke2.0) Immer mehr Arbeitgeber und auch Personaldienstleister nuten die Sozialen Netzwerke zur Anwerbung neuer Mitarbeiter für das eigene Unternehmen oder für Kunden in deren Auftrag. Aber auch hier lauern rechtliche Fallstricke. Dies zeigt ein Sachverhalt, den aktuell das Landgericht Heidelberg im Rahmen einer Klage um die Erstattung der Kosten einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung zu entscheiden hatte.
Abwerben kein Wettbewerbsverstoß?
Ein Unternehmer hatte über ein soziales Netzwerk direkt Mitarbeiter eines Mitbewerbers angeschrieben. Dies wäre nach Ansicht des Landgerichts insoweit in zutreffender Übereinstimmung nicht wettbewerbsrechtlich bedenklich. In der Tat ist das Abwerben von Mitarbeitern kein Wettbewerbsverstoß, wenn nicht sog. unlautere Begleitumstände vorliegen. Und genau diese Umstände wurden dem Unternehmer hier zum Verhängnis. Der Unternehmer hatte bei den an die Personen versandten Nachrichten unzulässige Aussagen wie „Sie wissen ja hoffentlich, was Sie sich da angetan haben?“ und „Sie wissen ja hoffentlich, in was für einem Unternehmen Sie gelandet sind?“ beigefügt. Dieses Aussagen
wertete das Landgericht zutreffend als abwertende Aussagen über die Klägerin, da diesen Aussage keine Erklärungen oder Belege beigefügt waren. Aufgrund dessen verurteilte das Gericht den werbenden Unternehmer zur Tragung der außergerichtlichen Kosten der Abmahnungen.
Auf die Wortwahl achten
„Das Ansprechen von Personen über Soziale Netzwerke mit dem Hintergrund, diese für das eigene Unternehmen als Mitarbeiter zu gewinnen, ist durchaus zulässig. Jedoch sollte insbesondere bei der Wortwahl von persönlichen Nachrichten das Gebot der Sachlichkeit gewahrt werden, um rechtliche Probleme zu vermeiden erklärt Rolf Albrecht, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Informationstechnologierecht der Kanzlei volke2.0.








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