- Wirtschaft
- Specials
- Gesellschaft
- Regionen
- Service
- News-Archiv
- Media-Daten
- Anzeigen-Galerie
- Ausgabe Mai/Juni 2013
- Ausgabe März/April 2013
- Ausgabe November/Dezember 2012
- Ausgabe Januar/Februar 2013
- Ausgabe Juli/August 2012
- Ausgabe Mai/Juni 2012
- Ausgabe Juli/August 2012
- Ausgabe März/April 2012
- Ausgabe Januar/Februar 2012
- Ausgabe November/Dezember 2011
- Sonderausgabe - 50 Jahre - 2011
- Ausgabe September/Oktober 2011
- Ausgabe Juli/August 2011
- Ausgabe Mai/Juni 2011
- Ausgabe März/April 2011
- Ausgabe Januar/Februar 2011
- Ausgabe November/Dezember 2010
- Ausgabe September/Oktober 2010
- Ausgabe Juli/August 2010
- Ausgabe Mai/Juni 2010
- Ausgabe März/April 2010
- Ausgabe Januar/Februar 2010
- Ausgabe November/Dezember 2009
- Ausgabe September/Oktober 2009
- Ausgabe Juli/August 2009
- Ausgabe Mai/Juni 2009
- Ausgabe März/April 2009
- Ausgabe Januar/Februar 2009
- Ausgabe November/Dezember 2008
- Ausgabe September/Oktober 2008
- Ausgabe Juli/August 2008
- Cover-Galerie
- P.T. Magazin-Archiv
- P.T. Abo
- Leserbriefe
- P.T. Login
- Shop
Frühjahrs-Delle überwunden?
Das deutsches Geschäftsklima im Juni
(EUWIFO) Das deutsche Geschäftsklima verzeichnete im Juni zum ersten Mal seit April wieder leichte Zugewinne. Dies geht aus der jüngsten Erhebung des Europäischen Wirtschaftsforschungsinstituts EUWIFO mit Sitz in Zürich hervor. Mit den Zahlen aus der 26. Kalenderwoche befindet sich der kumulierte Endwert für den Monat Juni mit 97,2 Punkten um 0,3 Zähler leicht über dem Niveau von Ende April. Die leichte Zunahme des auf wöchentlichen Erhebungen basierenden Konjunkturindikators wurde von einer optimistischeren Einschätzung der wirtschaftlichen Perspektiven getragen. Dem gegenüber steht allerdings eine leicht negative Entwicklung bei der Beurteilung der momentanen wirtschaftlichen Situation.
Ausblick hui, Lage pfui
Der bei etwa 1800 geschäftsführenden Gesellschaftern in Deutschland erhobene EUWIFO Business Monitor entwickelte sich über den Monat Juni (23. bis 26. Kalenderwoche) hinweg durchweg positiv. Erst die Zahlen der letzten Woche (26. KW) brachten wiederum einen leichten Einbruch, was unter dem Strich zu einem kumulierten Monatsendwert von 97,2 Punkten führte und einem Zuwachs von 0,3 Punkten im Vergleich zum Vormonat entspricht.
Ausschlaggebend dafür war eine Zunahme der Erwartungskomponente um 1,0 auf 98,6 Punkte. Die Situationskomponente, welche die Lagebeurteilung der befragten geschäftsführenden Gesellschafter widerspiegelt, verschlechterte sich hingegen um 0,4 auf 95,9 Punkte.
Stabilisierung auf niedrigem Niveau
Der Einschätzung von EUWIFO Managing Partner Stefan James Lang zufolge, handelt es sich dabei weniger um das erste Anzeichen einer Trendumkehr, als vielmehr um eine Stabilisierung auf relativ niedrigem Niveau: "Der Hauptindikator liegt mit 97,2 noch immer deutlich unter der Expansionsmarke von 100 Punkten. Die leichte Erholung bedeutet lediglich, dass sich die Situation momentan nicht weiter zuspitzt. Die Eurokrise und die damit einhergehenden starken Sparbemühungen, vor allem in wichtigen deutschen Exportländern, führen zu großer Unsicherheit darüber, ob die schwächelnde Konjunktur noch länger anhalten könnte. Dafür spricht die zuletzt großzügig nach unten korrigierte Prognose für das Wachstum in der Eurozone."
Nur Servicesektor mit leichtem Rückgang
Auf Ebene der Wirtschaftsbereiche war im Juni eine weitgehende Stabilisierung zu beobachten. Leidglich der Servicesektor musste eine leichte Abnahme des Geschäftsklimas hinnehmen. Der Branchenindikator verschlechterte sich um 1,3 auf 98,7 Punkte. Stärkere Zuwächse verbuchten das verarbeitende Gewerbe um 1,0 auf 96,3 Zähler sowie das Baugewerbe um 1,2 auf 101,5 Punkte. Der Branchenindex für den Handelssektor lag Ende Juni mit 96,3 Punkten um 0,1 Punkte leicht über Vormonatsniveau. Bei den themenbezogenen Indizes waren Verschlechterungen bei den Erträgen von 99,4 auf 98,8 und den Aufträgen von 99,8 auf 99,1, feststellbar. Parallel dazu verbesserte sich der Indexwert betreffend der Anzahl der Arbeitnehmer leicht um 0,5 auf 102,1. Ebenfalls zu einem Plus kam es bei der Kostensituation: Der entsprechende Index legte im Vergleich zu Mai leicht zu und verbesserte sich bis Ende Juni um 0,8 auf 98,3 Punkte.









- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Kommentar hinzufügen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Kommentar hinzufügen