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Mittwoch, 23. Mai 2012

Sonntag 29. Januar 2012 - 13:00

Atradius hält Zerfall der Eurozone für unwahrscheinlich

Von: Andrea Neumann

Austritt auch nur eines Landes aus dem Euro hätte massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion

Trotz Krise: der Euro wird Bestand haben (Foto: Ambrozio/www.sxc.hu)

(Atradius) Auch nach der Herabstufung von neun Ländern der Eurozone und zuletzt auch des europäischen Rettungsfonds EFSF durch die Ratingagentur
Standard & Poor’s glaubt der internationale Kreditversicherer Atradius nicht an einen Zerfall der europäischen Währungsunion. Das ist das Fazit eines heute vorgestellten Konjunkturberichts des Unternehmens zur Zukunft der Eurozone.

Bestand der Eurozone einziger Weg

Durch die umfassende wirtschaftliche und finanzielle Integration des Euroraums hätte der Euro-Austritt auch nur eines Landes massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion. Würde Deutschland zur D-Mark zurückkehren, hätte dies einen rund 20-prozentigen Rückgang des  Bruttoinlandsprodukts über die nächsten drei Jahre zur Folge. Atradius hält den Bestand der jetzigen Eurozone daher für den einzig gangbaren, wenn auch ebenfalls steinigen Weg.

„Wir gehen davon aus, dass die politischen Entscheidungsträger die Krise schrittweise unter Kontrolle bekommen“, so Atradius Chefvolkswirt John Lorié. „Die Peripherie-Staaten werden ihre Reform- und Sparanstrengungen verstärken, und die Europäische Zentralbank wird dem Bankensystem weiter die notwendige Liquidität zuführen. Im Ergebnis erwarten wir, dass die Spannungen im Interbankenmarkt langsam nachlassen und sich die  Bedingungen auf den Finanzmärkten stabilisieren werden. Nichtsdestotrotz scheint eine, wenn auch milde, Rezession der Eurozone in 2012 nicht abwendbar.“

Ungleichgewicht der Mitgliedsländer bekämpfen

Um an die Stärke des Euro und der Europäischen Währungsunion wieder anknüpfen zu können, sei die Bekämpfung der grundlegenden Ungleichgewichte zwischen den Mitgliedsländern zwingend notwendig, heißt es in dem Bericht. Dabei müssten vor allem die hohen Staatsschulden sowie die Unterschiede in Wirtschaftskraft und Produktivität reduziert werden. Dies werde insbesondere für die Peripherie-Staaten der EU ein langer und schmerzhafter Prozess.

Der Konjunkturbericht „Sticking together – The future of the eurozone“ spielt die verschiedenen Szenarien jeweils am Beispiel von Griechenland und Deutschland durch und zeigt die Ereignisse seit Gründung der Europäischen Währungsunion auf, die zur aktuellen Situation geführt haben. Die Publikation steht auf www.atradius.de kostenlos zum Download bereit.


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Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt