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Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittwoch 25. Januar 2012 - 12:00

Zahl elektronischer Rechnungen im Jahr 2011 um mehr als 20 Prozent gestiegen

Von: Regina Kloo

Deutschland ist Vorreiter – viele Länder hinken noch hinterher

Langfristig sollen Papierrechnungen abgeschafft werden (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

(Basware) Die Zahl weltweit versendeter elektronischer Rechnungen ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent gestiegen und immer mehr Länder stehen e-Invoicing-Lösungen offen gegenüber. Der Purchase-to-Pay-Anbieter Basware und Billentis, ein auf e-Invoicing spezialisiertes Beratungsunternehmen, sehen Märkte wie Deutschland oder Finnland an der Spitze dieser Entwicklung.

Papierrechnungen langfristig abschaffen

Rechtliche Änderungen und staatliche Initiativen begünstigten in 2011 die wachsende Nutzung elektronischer Rechnungen. So sind EU-Mitgliedsländer von der Europäischen Kommission angehalten, die Papierrechnung langfristig abzuschaffen. Deutschland und die Benelux-Staaten beispielsweise haben dafür im Jahr 2011 die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Diesem Beispiel wollen Länder wie Griechenland, Norwegen oder Spanien folgen. Finnland hat sein Finanzministerium bereits 2010 dazu verpflichtet, nur noch elektronische Rechnungen von den Lieferanten zu empfangen. Auch in der US-amerikanischen Finanzbehörde soll bis zum Ende des Fiskaljahrs 2012 eine e-Invoicing-Lösung implementiert werden.

Global gesehen existiert jedoch ein deutliches Gefälle. Japan und China beispielsweise akzeptieren nur Papierrechnungen als rechtlich bindend und lassen die elektronische Variante allenfalls als Kopie zu. Singapur, Malaysia, Taiwan sowie Südkorea erlauben wiederum offiziell den digitalen Versand.

Rechtliche Anforderungen variieren

„Die rechtlichen Anforderungen an die Rechnungslegung variieren von Land zu Land – international agierende Firmen müssen sich damit auseinandersetzen“, erklärt Frank Wuschech, Geschäftsführer der Basware GmbH. „Mit einer e-Invoicing-Lösung befinden sie sich rechtlich stets auf der sicheren Seite, denn eine solche Lösung unterstützt die länderspezifischen Compliance-Anforderungen.“

Laut Basware entscheiden sich Staaten und Unternehmen aber auch immer öfter für digitale Lösungen, weil sie den ökonomischen Wert der Automatisierung erkannt haben. Elektronische Prozesse sind transparenter als papiergestützte und erleichtern die Cashflow-Berechnung und -Planung. Frank Wuschech sagt weiter: „E-Invoicing stellt Daten in Echtzeit zur Verfügung. Das stabilisiert das Cashflow-Management und zeigt, wo Kosten gesenkt werden können.“

Der kürzlich von Basware veröffentlichte Cost of Control Report 2011 belegt diesen Trend: 52 Prozent der 550 befragten Finanzführungskräfte nannten die Investition in e-Invoicing als oberste Priorität, um die Produktivität zu steigern.

Bruno Koch, Berater für e-Invoicing bei Billentis, sagt: „Diejenigen Länder, die e-Invoicing schon heute durchsetzen, haben unterschiedliche Beweggründe dafür. Rechtliche Auflagen spielen eine große Rolle, aber auch die Unternehmenskulturen. Fest steht, dass immer mehr Länder es Pionieren wie Deutschland gleichtun und der Technologie gegenüber aufgeschlossen sind.”


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„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
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