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Mittwoch, 23. Mai 2012
Instandhaltung von Windkraftanlagen läuft noch nicht rund
Von: Melanie Sauer Aktuelle ConMoto-Studie: Instandhaltungsstrategien für Systeme von Windkraftanlagen
(Conmoto) Windkraft wird immer mehr zu einer tragenden Säule der Energiewende. Umso erstaunlicher ist es, dass über zwei Drittel aller Betreiber von Windkraftanlagen Instandhaltungsstrategien einsetzen, die deutlich von der wirtschaftlich optimalen Instandhaltungsstrategie abweichen. Dabei hängt der wirtschaftliche Erfolg solcher Anlagen maßgeblich von einer gleichbleibend hohen Performance und einem störungsfreien Betrieb ab. Durch die konsequente Umsetzung optimaler Instandhaltungsstrategien könnten allein in Deutschland in den nächsten Jahren bis zu Euro 100 Millionen Instandhaltungskosten eingespart und bis zu Euro 200 Millionen Produktionsausfallkosten pro Jahr verhindert werden, so das Fazit der Kurzstudie „Instandhaltungsstrategien für Systeme von Windkraftanlagen“ der ConMoto Consulting Group.
Weiterentwicklung der Instandsetzungsstrategien
Anknüpfend an die zuvor durchgeführte Studie „Wertorientierte Instandhaltung – Die strategische Dimension des Schraubenschlüssels“, liegt der Fokus der aktuellen ConMoto-Kurzstudie auf der Weiterentwicklung von Instandhaltungsstrategien für Windkraftanlagen. Hierzu wurde zunächst die jeweilige Soll-Strategie für die wichtigsten Komponenten einer Windkraftanlage ermittelt. Umfangreiche Analysen der Stördaten in Verbindung mit den Erkenntnissen und Benchmarks aus über 100 ConMoto-Projekten zum Thema „Maintenance Excellence“, bildeten hierfür die Grundlage. Im Rahmen der repräsentativen Untersuchung bei Betreibern von Windparks wurden parallel die tatsächlich angewandten Instandhaltungsstrategien für einzelne Systemkomponenten abgefragt und analysiert. Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend. Rund 75 Prozent aller befragten Betreiber setzen bei der Hälfte der untersuchten Systeme eine Instandhaltungsstrategie ein, die signifikant von der optimalen Instandhaltungsstrategie abweicht. Die stärkste Abweichung von der Soll-Strategie weist die Instandhaltung der Elektrik auf. Hier wäre eine zustandsorientierte Instandhaltungsstrategie (Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen gemäß Zustandsüberwachung) am sinnvollsten, jedoch wendet aktuell nur ein Prozent der Betreiber diese Strategie an. Vor dem Hintergrund, dass allein die Elektrik im Durchschnitt 19% der Stillstandszeiten bei Windkraftanlagen verursacht, sprechen diese Werte für sich. Das Positive an der festgestellten Situation ist, dass durch eine systematische Umsetzung der jeweils wirtschaftlich optimalen Instandhaltungsstrategie eine deutliche Reduzierung der Stör- bzw. Ausfallrate erreicht werden kann. Auf dem Weg zu einer wertorientierten Instandhaltung bei Windkraftanlagen ist daher die Übertragung und Umsetzung der gewonnenen Best-Practice-Erfahrungen längst überfällig. Das lohnt sich für die Betreiber: Sie können ihre Anlagenverfügbarkeit nachhaltig erhöhen und gleichzeitig die Lebenszykluskosten ihrer Windkraftanlagen reduzieren.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








