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Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittwoch 18. Januar 2012 - 16:00

Fachkräftebedarf verschärft sich

Von: Stefan Möslein

IHK-Sonderumfrage zur Fachkräftesituation

Auf die zunehmend angespannte Situation wollen die Unternehmen mit verstärkter Aus- und Weiterbildung reagieren (Foto: SPÖ Landtagsklub/pixelio.de)

(IHK Halle) Die Fachkräftesituation im südlichen Sachsen-Anhalt ist zunehmend angespannt. Gegenüber früheren Erhebungen in den Jahren 2007 und 2008 steigt die Zahl der Unternehmen mit einem Fachkräftebedarf, der nicht gedeckt werden kann, auf knapp 40 Prozent an. Am deutlichsten verschlechtert hat sich die Situation in der Baubranche, im Verkehrs- und Gastgewerbe. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) zur Fachkräftesituation unter mehr als 600 Mitgliedsunternehmen. Grund für die verschärfte Lage seien die demografische Entwicklung und die günstige Situation am Arbeitsmarkt.

Verschiebung zwischen den Branchen

„Wir beobachten einen insgesamt verschärften Wettbewerb zwischen den Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte und Auszubildende sowie eine Verschiebung zwischen den Branchen“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier. Der Bevölkerungsrückgang und die schnelle Alterung der Gesellschaft verringerten das Arbeitskräftepotential rapide. „Die Arbeitsnachfrage der Unternehmen ist – trotz aktueller Konjunktursorgen – in der Region weiterhin stabil. Unter dem Strich führt dies dazu, dass für manche Tätigkeiten schon heute kaum noch qualifizierte Fachkräfte zu finden sind“, so Brockmeier.

Verstärkte Aus- und Weiterbildung

Für die Zukunft erwarten 44 Prozent der Unternehmen, offene Stellen nicht besetzen zu können. Das sind neun Prozentpunkte mehr als in der letzten Umfrage 2008 und zwölf Prozentpunkte mehr als im Boom-Jahr 2007. In der Industrie und im Baugewerbe erwarten mehr als die Hälfte der Befragten, in Zukunft offene Stellen nicht besetzen zu können. Auf die zunehmend angespannte Situation wollen die Unternehmen mit verstärkter Aus- und Weiterbildung reagieren. Auch die Erhöhung der eigenen Attraktivität als Arbeitgeber beispielsweise über bessere Bezahlung sowie die verstärkte Einstellung älterer Arbeitnehmer werden als Gegenmaßnahmen genannt. Von der Politik wünschen sich die Unternehmen vor allem eine bessere Schulbildung, um das Potential der Auszubildenden besser nutzen zu können.


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„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt