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Mittwoch, 23. Mai 2012
Life Science
Von: Metropolregion Mitteldeutschland, Geschäftsstelle Dresden Junges Gemüse mit großer Zukunft
Die Biotechnologie nimmt im 21. Jahrhundert eine Schlüsselstellung für wirtschaftlichen Erfolg und medizinischen Fortschritt ein. Sie wird einen Großteil der wichtigsten Innovationen in den nächsten Jahrzehnten mitbestimmen. Auch in der Metropolregion Mitteldeutschland hat die Branche eine bedeutende Funktion. Ihr ist es seit den Anfängen in den 90er Jahren durch verschiedene gewonnene Wettbewerbe und Offensiven gelungen, sich wie kein anderer Wirtschaftszweig in Mitteldeutschland zu vernetzen und daraus wesentlichen Nutzen zu ziehen. In der Region sind alle acht Hauptfelder der Biotechnologie entlang der Wertschöpfungskette hochkarätig besetzt. Durch die intensive Verflechtung war es möglich, systemische Lösungsansätze zu entwickeln, die international Aufmerksamkeit erregen und die Zukunftsfähigkeit der Branche sichern.
Neben den Clustern in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat sich das länderübergreifende Cluster Life Science Mitteldeutschland gebildet. Um die Sichtbarkeit des Clusters nach außen zu erhöhen und damit auch die Finanzierbarkeit der Branche zu gewährleisten, hat es sich die Initiierung überregionaler Kooperationen, die Sicherung des Arbeitskräftebedarfs und die Förderung der Vermarktung des Gesamtstandorts zur Aufgabe gemacht. Die Clusterinitiative Biotechnologie-Life Sciences unterstützt in den Ländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen folgende internationale Spezialthemen:
• Bioinstruments
• Diagnostics & Analytics
• Protein Engineering
• Drug Discovery
• Neurosciences
• Regenerative Medicine
• Plant Biotechnology
• Industrial Biotechnology
Während sich Sachsen-Anhalt zum Zentrum der Pflanzenbiotechnologie entwickelt hat, liegt der Fokus sächsischer Unternehmen, Forschungseinrichtungen und -institute auf medizinischen Anwendungen der Biotechnologie: der regenerativen Medizin und dem molekularen Bioengineering. In Thüringen hat man sich auf das Thema Bioinstrumente spezialisiert, wie auch auf die Erforschung neuer Verfahren zur Diagnostik und Therapie in der Ophthalmologie.
Biotechnologie-Zentren/Gründerzentren
Gründer, Investoren und Unternehmer finden in der Metropolregion Mitteldeutschland genügend Platz und ideale Bedingungen in Biotechnologiezentren für die Umsetzung ihrer Ideen. So bietet beispielsweise das Bioinstrumentezentrum physikalische, chemische und biochemische Labore mit hoher Grundausstattung, um Wissenschaftlern mit optimalen Rahmenbedingungen die erste Hürde beim Aufbau einer selbständigen Existenz zu erleichtern.
Umwelttechnologie
Neben den Erneuerbaren Energien, in denen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schon heute Spitzenstandorte sind, konzentrieren sich auch in der Umwelttechnik und der Werkstoffforschung Unternehmen und Einrichtungen in der Metropolregion, die sich weiter vernetzen sollen.
In der Forschungslandschaft Sachsens und Sachsen-Anhalts spielt vor allem das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ eine wichtige Rolle.
In Thüringen hat das 1997 gegründete Max-Planck-Institut für Biogeochemie eine ähnliche Bedeutung. Hier liegt der Forschungsschwerpunkt auf der wissenschaftlichen Untersuchung der Reaktionen von Ökosystemen und biogeochemischen Kreisläufen auf die sich ändernden Bedingungen des Klimas, der Landnutzung und der Diversität.
Das Umweltbundesamt (UBA) mit Hauptsitz in Dessau-Roßlau nimmt neben seinen verwaltungstechnischen auch forschende Aufgaben wahr. Sein Ziel ist es, mögliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Lösungsansätze zu eruieren.
Deutsches BiomasseForschungsZentrum
Das DBFZ wurde als gemeinnützige GmbH des Bundes mit dem Auftrag gegründet, technische, ökonomische und ökologische Fragen rund um die energetische Biomassenutzung zu beantworten. Exzellenzcluster „From Cells to Tissues to Therapies“ der TU Dresden: Das Exzellenzcluster hat sich in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes durchgesetzt.
Eine Besonderheit des CRTD ist, dass es das erste Forschungszentrum Deutschlands ist, das adulte Stammzellen in den Mittelpunkt rückt.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








