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Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittwoch 22. Februar 2012 - 10:00

Löhne wie im Schlaraffenland

Wirtschaft kritisiert Zustimmung der Landesregierung zum politischen Mindestlohn

(Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de)

(VUMV) Die Nachricht von der Unterstützung der Landesregierung für den Antrag mehrerer Länder im Bundesrat auf Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns überrascht uns nicht. Die Zustimmung entspricht der Koalitionsvereinbarung. Widersprüchlich bleiben allerdings Denken und Handeln der Regierungsparteien in Mecklenburg-Vorpommern. Während sie aller Welt erklären, dass die Einkommen sich aus dem notwendigen Lebensunterhalt errechnen müssten, beantragen angehende Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern als Aufstocker zusätzlich Hartz IV-Leistungen, kritisierte Hans- Dieter Bremer, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände die angekündigte Haltung der Landesregierung zum Mindestlohn-Gesetzesantrag im Bundesrat.

Wohlstand lässt sich nicht per Gesetz verordnen

"Dass, wer Vollzeit arbeitet, von seiner Arbeit auch leben können muss, ist ein durchaus nachvollziehbarer Wunsch. Aber er entspricht leider nicht wirtschaftlicher Vernunft. Die von Ministerpräsident Sellering beschworene soziale Gerechtigkeit bei der Entlohnungsfrage kann allein nur auf Basis wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit erfüllt werden. Die aktuelle Debatte um europäische Staatsverschuldung führt  doch jedem vor Augen, wohin Wunschdenken und ungedeckte Schecks auf die Zukunft führen. Wohlstand lässt sich nicht per Gesetz verordnen. Einkommen muss aus Wertschöpfung resultieren. Betriebe können nur das ausgeben, was zuvor verdient wurde. Und die Entscheidung über die Mindestlohnhöhe ist allein eine Frage, über die die Tarifpartner zu entscheiden haben“, erklärte Bremer.


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt