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Mittwoch, 23. Mai 2012
Autos wachsen
Sind unsere Parkstände noch groß genug?
(FH Zwickau) Jetzt ist es belegt: Die Pkw auf deutschen Straßen sind in den letzten Jahren deutlich länger, breiter und höher geworden. Eine Untersuchung des Instituts für Verkehrssystemtechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau und des Zentrums für Verkehr und Stadtbauwesen der Technischen Universität Braunschweig kam zu dem Ergebnis, dass ein Pkw zwischen 2000 und 2010 um 19 cm länger, um 15 cm breiter und um 25 cm höher geworden ist.
Es handelt sich hierbei um die Maße eines sogenannten. Bemessungs-Pkw, wie er z. B. der Bemessung von Parkständen zugrunde zu legen ist. Dieses Fahrzeug besitzt Abmessungen, die nur noch von 15 % der Pkw in der Fahrzeugflotte überschritten werden. Für die meisten Verkehrsanlagen ist diese Vergrößerung kein Problem, da sie für die Befahrung von Lkw ausgelegt sind. Doch beispielsweise Abmessungen von Pkw-Parkständen, wie sie derzeit noch in den Garagenverordnungen vorgegeben werden, sind für die heutige und künftige Fahrzeugflotte eindeutig zu klein.
Veränderung der Fahrzeugflotte
Ursache für die größeren Abmessungen ist eine deutliche Veränderung der deutschen Fahrzeugflotte. Es sind zwar auch Kleinst- und Kleinwagen unterwegs, zunehmend jedoch großformatige Vans und Sport Utility Vehicles (SUV). Wegen dieser Ausdifferenzierung wurden in der Untersuchung auch die Bemessungs-Pkw der einzelnen Fahrzeugsegmente Minis, Kleinwagen, Kompaktklasse, Mittelklasse obere Mittelklasse, Oberklasse, Geländewagen, Sportwagen, Minivans, Großraum-Vans und Utilities ermittelt. Bestimmt wurden neben Länge, Breite (sowohl mit als auch ohne Spiegel) und Höhe auch der Radstand, die Überhänge vorne und hinten sowie der Wendekreisdurchmesser außen.
Ausgewertet wurden die 2010 neu zugelassenen Fahrzeuge. Dabei wurde methodisch zweigleisig gefahren: Um die Untersuchung mit einer früheren Studie vergleichbar zu machen und so die o. g. Abmessungs-Veränderungen feststellen zu können, wurde zunächst einmal die gleiche Vorgehensweise wie in der Vorgängerstudie angewendet. Um besser die Häufigkeit des Auftretens einzelner Modelle in der Fahrzeugflotte zu berücksichtigen, wurden in einer zweiten Auswertung die gefundenen Modell-Abmessungen mit dieser Häufigkeit gewichtet. Als Basis für künftige Untersuchungen stehen somit zwei Vergleichswerte zur Verfügung.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








