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Mittwoch, 23. Mai 2012
Stabile Preisentwicklung von Industriepellets in Europa
Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum gemeinnützige GmbH hat im Auftrag der Schmidmeier NaturEnergie GmbH, dem Projektteam für nachhaltige Wärmelösungen aus dem bayrischen Zeitlam, eine Kurzstudie zur Entwicklung von Industriepelletpreisen in Europa durchgeführt. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich der Holzpelletpreis für den industriellen Absatzmarkt (Objektversorgung) bedeutend stabiler entwickelt hat, als der für den Endverbrauchermarkt und weitestgehend unabhängig von alternativen fossilen Brennstoffpreisen.
(DBFZ) In Europa wurde die Pelletierung von biogenen Brennstoffen Ende der 1980er bis Anfang 1990er Jahre eingeführt. In Skandinavien fanden die Brennstoffpellets zunächst vorrangig in industriellen und kommunalen Großfeuerungsanlagen Anwendung, während sich in Mitteleuropa parallel dazu der Einsatz bei privaten Verbrauchern im kleinen und mittleren Leistungssegment etablierte. Dementsprechend erfolgt eine Trennung der Pellets gemäß ihres Einsatzbereiches in:
- Industriepellets, die v. a. für den Einsatz im Kraftwerksbereich, in Heizwerken und häufig auch für Biomassekessel im höheren Leistungsbereich zur Objektversorgung genutzt werden
- Premiumpellets, die vorrangig in Biomassefeuerungsanlagen für den kleinen und mittleren Leistungsbereich überwiegend bei Endverbrauchern eingesetzt werden
Im Vergleich zur kontinuierlichen, monatlichen Preisaufzeichnung für Premiumpellets durch branchennahe Verbände und Unternehmen existieren bis 2007 nur wenig belastbare Daten zur Entwicklung von Industriepelletpreisen. Um auch hier mehr Transparenz in den stetig wachsenden europäischen Markt zu bringen, etablierten sich inzwischen zwei unabhängige Preisindizes. Der APX-ENDEX startete den „Industrial Wood Pellets“-Preisindex im Jahre 2008 und konzentriert sich auf die Preise an den Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen (ARA) und beinhaltet Kosten, Versicherung und Fracht (CIF: Cost, Insurance, Freight). Der 2009 eingeführte FOEX PIX Nordic Pellet Index bildet die CIF-Preise an den Nord- oder Ostseehäfen ab.
Im Ergebnis zeigt die Kurzstudie, dass sich in den letzten Jahren der Preis für Industriepellets mit 24 – 30 €/MWh im Vergleich zur volatilen Preisentwicklung fossiler Brennstoffe (Heizöl, Erdgas) relativ konstant entwickelt hat. Die stabile Entwicklung des Industrieholzpelletpreises kann für potenzielle Investoren / Inhaber ausschlaggebend bei der Wahl des Brennstoffs für ein Versorgungsobjekt sein.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








