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Mittwoch, 23. Mai 2012
Unternehmen beklagen hohe Energie- und Rohstoffkosten
IHK-Sonderumfrage zu hohen Rohstoffpreisen
(IHK Halle/Dessau) Die Unternehmen im Süden Sachsen-Anhalts leiden unter gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten. Das geht aus den Ergebnissen einer Sonderumfrage der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hervor. 82 Prozent der 550 antwortenden Unternehmen klagten 2011 über gestiegene Energiekosten. Am stärksten betroffen waren die Industrie und das Verkehrsgewerbe. Bei den Rohstoffkosten meldeten über 80 Prozent einen Anstieg. Neben der Industrie ist hier vor allem das Baugewerbe betroffen. Bei gut 70 Prozent der Unternehmen betrug der Preisanstieg bei Rohstoffen bis zu 25 Prozent.
Vielfach müssten die Preise erhöht werden
„Die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten drücken auf die Margen und drohen so zum Hemmschuh der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu werden. Zwar entwickelten sich die Aufträge und Umsätze der Unternehmen im vergangenen Jahr überaus positiv, aber auf der Gewinnseite bleibt immer weniger übrig. Das gefährdet Investitionen und Arbeitsplätze“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Brockmeier. „Die Unternehmen können diese Mehrbelastung langfristig kaum auffangen.“ Vielfach müssten die Preise erhöht werden. Dies allerdings wirke sich dann negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus, so Brockmeier weiter.
Die Unternehmen wollen auf die steigenden Energiepreise mit unterschiedlichen Strategien reagieren: Fast jedes zweite Unternehmen plant, die gestiegenen Kosten an seine Kunden weiter zu geben. Über ein Drittel will weiter in höhere Energie- und Materialeffizienz investieren – trotz des Umstandes, dass zusätzliche Effizienzsteigerungen wegen bereits getätigter umfangreicher Investitionen nur noch bedingt möglich sind. Jedes fünfte Unternehmen will bessere Konditionen mit seinem Energieversorger auszuhandeln. Viele Unternehmen schließen Kosteneinsparungen an anderer Stelle auch beim Personal als „letztes Mittel“ nicht aus.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








