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Mittwoch, 23. Mai 2012
Frostschutz für das Auto
Umfrage auf MOTOR-TALK.de: Wie sehr leiden Autofahrer unter extremer Kälte?
(motor-talk) Die Entscheidung, lieber das Auto zu nehmen, als sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kämpfen, fällt bei zweistelligen Minusgraden schnell. Doch auch das Automobil hat bisweilen seine Schwierigkeiten mit dem Winterwetter: Schlappe Batterien, flockiger Diesel und zugefrorene Türschlösser sind Probleme, mit denen zahlreiche Autofahrer gegenwärtig zu kämpfen haben. Wie hoch der Frostfrust bei den Autofahrern tatsächlich ist, kann derzeit auf MOTOR-TALK.de, Europas größter Auto- und Motor-Community im Internet, in einer Umfrage nachgelesen werden. Nach zwei Tagen haben bereits mehr als 3000 MOTOR-TALKer abgestimmt. Rund 70 Prozent der Umfrageteilnehmer stören sich an der extremen Kälte, immerhin knapp 20 Prozent von ihnen leiden darunter, dass ihr Auto schlecht oder gar nicht anspringt oder haben bereits Frostschäden am eigenen Fahrzeug zu beklagen. Rund ein Viertel der Stimmen stammt von glücklichen Autobesitzern, deren Wagen fit genug für den Winter ist. Damit dies so bleibt und auch die Autofahrer mit winterlichen Sorgen auf vier Rädern durch die kalte Jahreszeit kommen, hat MOTOR-TALK.de einen kleinen Ratgeber gegen den Frostfrust zusammengestellt:
Batterie im Kälteschock
Scheiben und Autodach von Eis und Schnee befreien, schnell rein ins hoffentlich bald warme Gefährt und ab auf die Piste – doch: Der Motor springt nicht an. Der Wagen muss mit fremder Hilfe gestartet werden. Obligatorisch: ein Starthilfekabel im Kofferraum, hoffentlich auch nicht weit: ein netter Helfer, der sein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, gilt es vorzusorgen: Batterien, die älter als vier Jahre sind, sind unter Umständen nicht mehr voll leistungsfähig. In Kombination mit einer kältebedingt verringerten Batteriekapazität – bei minus 10 Grad sinkt die Kapazität auf 65 Prozent – wird Frost damit zu einem hohen Risiko für Autofahrer. Ältere Batterien sollten daher überprüft und die Pole gesäubert werden, um den Kontakt zu den Polklemmen zu fördern und Kriechströme zu vermeiden. Außerdem hilfreich: ein regelmäßiger Ölwechsel, denn Motoröl wird bei Minusgraden zäh und erschwert so zusätzlich das Drehen des Anlassers. Wer wirklich sicher gehen will, kann die Batterie vor dem Auskühlen schützen, indem er sie über Nacht mit in die Wohnung nimmt.
Tipps für Dieselfahrer
Besonders Dieselfahrer haben im Winter ein zusätzliches Problem. Denn Diesel verträgt sich nicht mit bitterer Kälte. Im Gegensatz zu Benzin, das Temperaturen bis über 40 Grad minus standhält, ist bei handelsüblichem Winterdiesel bei maximal 22 Grad minus Schluss. Dann bilden sich Paraffinkristalle, die den Kraftstoff geleeartig werden lassen und schließlich den Kraftstofffilter verstopfen. Mit Glück kann dann das Aufwärmen des gesamten Kraftstoffsystems in einer warmen Garage helfen, möglicherweise muss aber auch der Kraftstofffilter ausgetauscht werden. Wer dem sogenannten Versulzen vorbeugen möchte, kann einen Kraftstoffvorwärmer einbauen lassen. Weniger aufwändig: Im Zubehör-Handel gibt es Mittel, die Dieselkraftstoff winterfester machen. Das beste „Zubehör“ ist allerdings auch hier eine Garage. Schon ein windstiller Stellplatz kann sich positiv auswirken.
Auf ausreichenden Frostschutz achten
Alles, was flüssig ist, hat ein potentielles Problem mit Kälte. Daher gilt: Zur winterlichen Vorsorge gehört auch immer ein ausreichender Frostschutz. So sollte es die Kühlflüssigkeit des Motors mit Temperaturen von minus 25 Grad aufnehmen können. Kontrollieren lässt sich die Frostschutzkonzentration mit handelsüblichen Frostschutzprüfern oder an der nächsten Tankstelle. Genügt der Schutz nicht, empfiehlt es sich, stets das vom Hersteller empfohlene Mittel zum Auffüllen zu verwenden, da ein Mischen verschiedener Fabrikate zum Verklumpen führen kann. Um eine klare Sicht zu gewährleisten, gehört auch in die Scheibenwaschanlage die richtige Menge Frostschutz. Das Mischungsverhältnis kann auf den im Handel erhältlichen Mitteln nachgelesen werden.
Spray, Pulver und Enteiser – welche Mittelchen öffnen Autotüren?
Wer nicht vor verschlossenen Türen stehen möchte, kann vorbeugen, indem er die Gummidichtungen der Autotüren regelmäßig mit Talkum oder Silikonspray behandelt, um so ein Festfrieren am Fahrzeug zu vermeiden. Auch Türschlösser können einfrieren. Dagegen helfen Grafitpulver und -spray oder Schloss-Öl. Damit keine Feuchtigkeit ans Schloss gelangt, sollte dieses bei der Autowäsche abgedeckt werden. Außerdem empfiehlt es sich, Schloss und Schlüssel vor dem Aufschließen mit einem Taschentuch abzuwischen. Lässt sich der Autoschlüssel nicht mehr umdrehen, hilft ein Türenteiser, den gibt es flüssig oder batteriebetrieben für einen bis fünf Euro. Im Notfall kann der Schlüssel mit einem Feuerzeug erwärmt werden, das allerdings sollte nicht zum Regelfall werden.
Noch mehr Tipps und Tricks gibt’s aus erster Hand von den Autofahrern selbst auf
www.motor-talk.de. Wen die aktuelle Umfrage nicht kalt lässt, der hat nach wie vor die Möglichkeit, hier abzustimmen (
http://www.motor-talk.de/news/ratgeber-so-kommt-euer-auto-sicher-durch-die-extreme-kaelte-t3742318.html).

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








