OPS Netzwerk GmbH | Zur Startseite
Startseite » Elektromobilität, bitte schnell!

Mittwoch, 23. Mai 2012

Donnerstag 16. Februar 2012 - 10:00

Elektromobilität, bitte schnell!

Deutsche Industrie verabschiedet zweite Stufe der "Normungs-Roadmap"

(Foto: MaX'x/Flickr.com)

(VDE) Die beiden deutschen Schlüsselbranchen Automobilindustrie und Elektroindustrie haben auf dem Weg zu international einheitlichen Standards in der Elektromobilität einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. So haben Fachleute führender Verbände jetzt Normungsvorhaben festgelegt, die künftig die sichere Anbindung von Elektroautos an ein intelligentes Stromnetz („Smart Grid“) sicherstellen. Diese in einer „Roadmap“ zusammen-gefassten Vorhaben schaffen die Grundlage für das Laden von Elektrofahrzeugen zu bestimmten Zeiten, in denen die Stromnachfrage eher gering ist, um so die Integration erneuerbarer Energien stärker zu ermöglichen und zu beschleunigen.

Vorhaben festgelegt

Die Festlegung der grundlegenden Vorhaben sind Hauptbestandteile der zweiten Stufe der „Normungs-Roadmap Elektromobilität“, die die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik-Elektronik-Informationstechnik im DIN, das Deutsche Institut für Normung (DIN) sowie der Verband der Automobilindustrie (VDA) jetzt verabschiedet haben. Die Experten der Branchenverbände haben unter der Federführung der DKE eine Einigung über die künftigen Normen erzielt, die für innovative Konzepte zum schnellen und sicheren Aufladen von Elektro-Autos zu Hause und unterwegs notwendig sind. Darüber hinaus enthält die Normungs-Roadmap Projekte zum Datenschutz, die sicherstellen, dass beim Ladevorgang keine personenbezogenen Daten erfasst oder übertragen werden.

Im Sinne einer raschen Marktdurchdringung sei es nunmehr notwendig, dass für alle am Aufbau der Elektromobilität beteiligten Partner weltweit einheitliche Normen gelten, betonten die beteiligten Verbände. Dabei müssen die Interessen der Nutzer im Fokus stehen. Die Verbände streben mit Unterstützung der Politik daher an, eine weltweite Beteiligung und Akzeptanz der „Normungs-Roadmap“ herzustellen. Gerade im Bereich der Ladeinfrastruktur sei eine weltweite Harmonisierung der technischen Normen von großer Bedeutung, so die Autoren der zweiten Stufe der Roadmap. So müsse die Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge stets gegeben sein, unabhängig vom Hersteller und Standort.

Normen garantieren reibungslosen Übergang

Für die sichere, reibungslose und zügige Einführung der Elektromobilität sind Normen und Spezifikationen unerlässlich. Sie garantieren die Nutzung einheitlicher Schnittstellen unter anderem zwischen E-Auto und Ladesäule, den sicheren Umgang mit Elektroautos beim Ladevorgang sowie eine durchgehend hohe Qualität der Elektromobilität von der Fahrzeugproduktion bis zur täglichen Nutzung.

Die für die Normung zuständige Arbeitsgruppe 4 der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) hatte im Herbst 2010 die erste Version für eine deutsche Normungs-Roadmap beschlossen. Darin waren die dringlichsten Aufgaben und Ziele für eine bedarfsgerechte Normung der Elektromobilität festgelegt. Mit der Version 2 wurde diese überarbeitet und erweitert.


Banner

P.T. Newsletter nicht verpassen!





22.05.2012 -16:30

Berlin-Istanbul-Fest...

Vom 25. bis 28.05.2012 wird der Potsdamer Platz...


22.05.2012 -15:30 (Foto: AiF Projekt GmbH)

2,2 Milliarden Förde...

200 ZIM-geförderte Hightech-Projekte beim...


22.05.2012 -12:30

Mitarbeiter so kreat...

Vorschlagsquote bei Innovationen steigt um ein...



Zu den Sponsoren - „Großer Preis des Mittelstandes”
Sponsoren - „Großer Preis des Mittelstandes”
Zu den Mediadaten für das P.T. Magazin
Zu den Mediadaten für das P.T. Magazin



Werbepartner

Lampen für Haus & Garten online bestellen bei lampenwelt.de


Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt