OPS Netzwerk GmbH | Zur Startseite
Startseite » Stabil auf hohem Niveau

Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittwoch 15. Februar 2012 - 07:30

Stabil auf hohem Niveau

HK Schwaben informiert über die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Jahresbeginn

Bis auf wenige Ausnahmen sehen sich Unternehmen nicht zu Personalfreisetzungen gezwungen. Saisonal bedingt betrifft dies nach eigenen Angaben der Firmen Beschäftigte in der Bauwirtschaft und im Transportgewerbe. (Foto: Erika Hartmann/pixelio.de)

(IHK Schwaben) Schwabens Wirtschaft ist zuversichtlich ins neue Jahr gestartet. Grundlage für die positive Stimmung sind die guten Geschäftsergebnisse der letzten Monate, wie die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Schwaben zur Jahreswende bei ihren Mitgliedsunternehmen zeigt. Allerdings hat sich die Dynamik des Wachstums etwas abgeschwächt. „Wenn ich mit unseren Unternehmen in Schwaben spreche, bekomme ich überwiegend positive Konjunkturbotschaften. Das renommierte Institut der Deutschen Wirtschaft zählt uns sogar zu den echten Gewinnerregionen“, verrät IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton. „In unserer Region sind daher die drei Prozent des gesamt Deutschen Wachstums sicherlich noch übertroffen worden und lassen den Rückschlag von der Weltwirtschaftskrise 2009 bis auf wenige Schrammen vergessen“, fügt der überzeugte Optimist Kopton hinzu.

Konjunkturabkühlung: Kein Thema in Schwaben

Eine Abkühlung der Konjunktur findet sich in den Umfrageergebnissen nicht. Das Lageurteil hält sich seit über einem Jahr auf einem hohem Niveau: Der Anteil der positiven Aussagen zur Geschäftslage hat sich mit einer Quote von 53 Prozent gegenüber den Herbstergebnissen sogar nochmals um drei Prozentpunkte erhöht. Von einer stabilen Entwicklung sprechen 41 Prozent. Bei einem Blick in die einzelnen Branchen wird deutlich, dass die Industrie, die Bauwirtschaft, der Großhandel und die unternehmensnahen Dienstleistungsunternehmen ihre Ergebnisse vom letzten Herbst sogar noch toppen konnten. Beim Einzelhandel und beim Transportgewerbe sind die positiven Aussagen zur Geschäftslage leicht zurückgegangen, dafür überwiegen hier die Antworten „zufriedenstellend“. Hervorragende Ergebnisse zur Kapazitätsauslastung kann die Industrie (Aussagequoten zur Vollauslastung: 46 %), hier vor allem die Investitionsgüterindustrie (65 %), sowie die Bauwirtschaft (56 %) aufweisen.

Unternehmer gehen optimistisch mit realistischem Blick nach vorne

Die klirrende Kälte in den ersten Jahreswochen hat wohl keinen Einfluss auf den Optimismus bei Schwabens Unternehmerschaft: Auch für die nächsten Monate zeichnet sich kein tiefgreifender Konjunkturumschwung ab. Die Firmen sind aber realistisch genug und erwarten kein ungebremstes Wachstum, sondern gehen von einem ruhigeren Konjunkturverlauf aus. Der Großteil der Unternehmen rechnet mit einer gleich bleibenden Entwicklung. Die Unternehmen wollen in den kommenden Frühjahrsmonaten wieder investieren. 27 % stellen hierfür sogar mehr Geld bereit als im Herbst letzten Jahres. Sehr zurückhaltend bei der Erhöhung der Investitionsausgaben ist die Bauwirtschaft. Der Großteil der schwäbischen Betriebe lässt sein Investitionsbudget aber unverändert. Hauptmotiv bleiben Ersatzbeschaffungsmaßnahmen. Die Bilanz für den Arbeitsmarkt wird nach Aussagen der Firmen weiterhin positiv ausfallen: Gut 17 Prozent beabsichtigen ihren Personalbestand zu vergrößern, hier vor allem in der Industrie und bei den unternehmensnahen Dienstleistern.  73 Prozent werden ihren Stellenbesatz aber nicht verändern. Bis auf wenige Ausnahmen sehen sich Unternehmen nicht zu Personalfreisetzungen gezwungen. Saisonal bedingt betrifft dies nach eigenen Angaben der Firmen Beschäftigte in der Bauwirtschaft und im Transportgewerbe.

Risiken: Energie- und Rohstoffpreise, Inlandsnachfrage, Schuldenkrise

Steigende Energie- und Rohstoffpreise und Unsicherheiten gegenüber der Entwicklung der Inlandsnachfrage halten die Unternehmen für das größte Hemmnis, gefolgt von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und vom Fachkräftemangel.  Die Erwartungen werden dadurch allerdings gedämpft, wie IHK-Präsident Kopton erläutert: „Sorgenfalten bereiten uns auch die derzeitige Lage in Europa, die Schuldenkrise und die Probleme auf den Finanzmärkten und das Gespenst der Kreditklemme wird gefürchtet. Das Umfeld ist zwar schwierig, doch der grundsätzliche Optimismus bleibt weiterhin erhalten, da unsere schwäbische Wirtschaft bewiesen hat, dass sie konkurrenzfähig ist.“ Die Exportnachfrage dagegen wird von den Firmen derzeit kaum in Frage gestellt und mit einem Risikofaktor belegt. Lediglich 18 Prozent sehen hier mögliche Probleme für ihr Unternehmen.

Export in der Diskussion: Thema des Konjunkturgesprächs am 16. Februar 2012

Liegen die Unternehmen mit ihrer Meinung richtig? Wie sieht es wirklich mit der Exportstärke Deutschlands aus? Hierüber informiert am Donnerstag, den 16. Februar ab 13.00 Uhr das 38. augsburger konjunkturgespräch in der IHK Schwaben. Die deutsche Exportstärke steht hier ebenso zur Diskussion wie die grundsätzlichen Probleme außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte oder die Rolle der Kapitalmärkte. Neben Prof. Hans-Werner Sinn vom ifo Institut wird Prof. Rolf J. Langhammer, Vizepräsident des Instituts für Weltwirtschaft an der Uni Kiel nach Augsburg kommen. Eine Anmeldung für die Veranstaltung (Kosten 75 Euro) ist erforderlich (IHK Schwaben, Ulrike Weber, Tel.: 0821/3162-377).


Banner

P.T. Newsletter nicht verpassen!





22.05.2012 -16:30

Berlin-Istanbul-Fest...

Vom 25. bis 28.05.2012 wird der Potsdamer Platz...


22.05.2012 -15:30 (Foto: AiF Projekt GmbH)

2,2 Milliarden Förde...

200 ZIM-geförderte Hightech-Projekte beim...


22.05.2012 -14:30

Firmensoftware oft k...

"Schattenwirtschaft" unlizenzierter Software in...



Zu den Sponsoren - „Großer Preis des Mittelstandes”
Sponsoren - „Großer Preis des Mittelstandes”
Zu den Mediadaten für das P.T. Magazin
Zu den Mediadaten für das P.T. Magazin



Werbepartner

Lampen für Haus & Garten online bestellen bei lampenwelt.de


Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt