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Mittwoch, 23. Mai 2012

Dienstag 14. Februar 2012 - 10:00

Beratungsbedarf für strategische Vermögensnachfolgeplanung bleibt hoch

Erbschaftsteueraufkommen 2010 belegt Bedeutung einer strategischen Vermögensnachfolgeplanung im Zuge des Vermögenstransfers der Nachkriegsgeneration

(Foto: RainerSturm/pixelio.de)

(EBS) Wer dachte, dass durch die Erbschaftsteuerreform der Beratungsbedarf für eine strategische Vermögensnachfolgeplanung weitestgehend hinfällig geworden ist, sieht sich in diesen Tagen eines besseren belehrt.

Wie das statistische Bundesamt am letzten Freitag mitteilte, erhöhte sich 2010 die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr von 4,3 auf 4,6 Milliarden Euro. Diesem Wert zugrunde liegen Erbschaften und Schenkungen von insgesamt 30,6 Milliarden Euro. Damit ist der einst von Statistischem Bundesamt und Deutscher Bundesbank prognostizierte Vermögenstransfer im Zuge von Erbschaften in Höhe von 2,2 Billionen Euro bis zum Jahr 2010 noch in vollem Gange.

Weniger steuerpflichtige Verschenkungen

Zwar ging aufgrund der mit der Erbschaftsteuerreform verbundenen höheren Freibeträge die Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Vermächtnisse gegenüber 2009 um 17,2 % zurück. Der Wert der Vermögensübergänge nahm hingegen um 4,6 % auf 15,9 Milliarden Euro zu. Die Zahl der steuerpflichtigen Schenkungen verringerte sich laut Statistischem Bundesamt um 33,0 %, was nicht nur auf die erhöhten Freibeträge, sondern auch auf vorgezogene Schenkungen in 2009 zurückzuführen ist, die noch von einer Besteuerung nach altem Recht profitieren wollten.
 
Insbesondere für Personen und Unternehmer, die bei Schenkungen und  Erwerben von Todes wegen schnell über den Freibeträgen liegen und Vermögen auch nicht nur im Kreise der durch die Erbschaftsteuerreform mit Freibeträgen besser gestellten Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern, Kindern und Enkeln übertragen, ist professionelle Vermögensnachfolgeplanung nach wie vor unerlässlich.

Aber auch bei prinzipiell im Rahmen der Freibeträge stattfindenden Schenkungen und Erbschaften darf nicht vergessen werden, dass steuerliche Themen nur ein Teil einer ganzheitlichen Vermögensnachfolgeplanung ausmachen. Die Gestaltung der erbrechtlichen Nachfolge bedarf auch weiterhin professioneller Unterstützung.

Beratungsbedarf erkannt

Das PFI Private Finance Institute mit dem Weiterbildungsbereich EBS Finanzakademie gehört zu den ersten Weiterbildungsanbietern in Deutschland, das diesen Beratungsbedarf im Finanzdienstleistungssektor erkannt hat und seit Jahren das Intensivstudium Estate Planning am Markt anbietet.

Schwerpunkt des interdisziplinär gestalteten, 18 Tage umfassenden Intensivstudiums Estate Planning ist die Anwendung der Betriebswirtschaftslehre, des Familien-, Erb-, Sachen-, Gesellschafts-, Wertpapier-, Versicherungs-, Immobilien- und Steuerrechts zur Regelung aller persönlichen Angelegenheiten des Vermögensinhabers im nationalen oder internationalen Kontext zu Lebzeiten und im Todesfall. Estate Planning verlangt eine Vernetzung verschiedener Disziplinen. Deshalb umfasst das Curriculum des sechsmonatigen, berufsbegleitenden Intensivstudiums neben betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch soziologische und psychologische Themen. Es wird vervollständigt durch die Implementierung weicher Faktoren, wie beispielsweise die Zuhilfenahme der Mediation.

Erfolgreichen Teilnehmern des Studiengangs erhalten ein Universitätszertifikat mit dem Titel „Estate Planner (EBS)“ und haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich zum Certified Estate and Foundation Planner (CFEP) beim FPSB Deutschland e.V. zertifizieren zu lassen.

Der 18. Jahrgang des erfolgreichen Intensivstudiums Estate Planning startet im April dieses Jahres. Weiterführende Informationen sind unter www.ebs-finanzakademie/estateplanner abrufbar.


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt