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Mittwoch, 23. Mai 2012

Donnerstag 09. Februar 2012 - 07:30

Windenergie aus dem Wald

Von: Sandra Landwehr/Walter Hasenclever

Forstgebieten als Chance für die Nutzung von Windenergie

(Foto: Steffen Recke/pixelio.de)

(Linden Energy) Deutschlands Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten,
Ereignisse wie das Reaktorunglück in Fukushima trugen 2011 zu einer noch
breiteren Unterstützung alternativer Energien bei. Der Ausbau dieser Energiequellen schreitet voran, insbesondere der Windenergie. Vor dem Hintergrund der knappen Flächen rückt die Frage, unter welchen Voraussetzungen auch forstwirtschaftlich genutzte Flächen für Windenergieanlagen genutzt werden können, immer stärker in den Fokus.

Darum haben die Oldenburger Unternehmen LINDEN ENERGY GmbH, ARSU GmbH und GIS-Plan-Service Jürgen Knies eine Konzeptstudie erarbeitet, welche die Chancen, aber auch die Herausforderungen und praktischen Lösungsansätze für die nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung von Windenergie in deutschen Waldgebieten aufzeigt.

Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung

Die Konzeptstudie „Windenergie im Wald – Potenziale gemeinsam nutzen!“ stellt die Chancen für Wälder, Waldbesitzer und die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Kommunen dar, zieht aber auch Grenzen für eine solche Nutzung. „Projekte in Waldgebieten begegnen speziellen rechtlichen, planerischen und technischen Herausforderungen sowie nicht zuletzt besonderen Anforderungen im Bereich Umwelt- und Naturschutz. Wir stehen Kommunen und Forstbesitzern als Partner und als Berater zur Verfügung, um den Projekterfolg trotz der besonderen Herausforderungen sicherzustellen“, erklärt Peter Forch, Geschäftsführer bei LINDEN ENERGY. „Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung sind uns gerade in Waldgebieten besonders wichtig. Unsere Konzeptstudie zeigt, dass sich bei einer differenzierten Analyse und mit entsprechendem Know-how in Wirtschaftswäldern sehr gut verträgliche Projekte umsetzen lassen“, ergänzt Gunnar Willers, der als Forstwirt bei LINDEN ENERGY für die Standortentwicklung verantwortlich ist.

Planungsgrundsatz ist sowohl bei der Standortwahl als auch bei der konkreten
Planung und Errichtung der Einzelstandorte die Vermeidung und Minimierung von Beeinträchtigungen des betroffenen Waldbestandes, des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes sowie der relevanten Tier- und Pflanzenarten. Dr. Marc Reichenbach, Geschäftsführer der ARSU GmbH ergänzt: „Zu prüfen sind in jedem Fall potenzielle Auswirkungen durch Kollisionen bei Flugaktivitäten von
Fledermäusen und Vögeln oberhalb der Baumkronen sowie durch Störungen und Vertreibungen sensibler Arten.“ Generell gilt es, solche Konflikte durch eine
entsprechende Standortwahl von vorneherein möglichst weitgehend auszuschließen, indem etwa naturferne Koniferenbestände in Monokulturen bevorzugt und naturnahe sowie insbesondere ältere Bestände für den Bau von Windenergieanlagen gemieden werden.

Technische Situation im Wald

Es werden Grundsätze zur Festlegung fachlich geeigneter und praxistauglicher
Kriterien für die Auswahl von Windparkflächen in Waldgebieten skizziert sowie ein Überblick über den spezifischen Ablauf der Projektentwicklung bis hin zur
Genehmigung gegeben. Weiterhin stellt die Studie Ansätze für technische und
logistische Konzepte für die besondere Situation im Wald dar. Zuletzt wird
beispielhaft eine konkrete Projektentwicklung beschrieben. „Unter Anwendung
geeigneter Ausschlusskriterien müssen mithilfe geografischer Informationssysteme systematische Standortkonzepte entwickelt werden“, erläutert Jürgen Knies, Inhaber der Fachfirma GIS-Plan-Service.

Die Verfasser dieser Studie verfügen über langjährige Erfahrung und ein profundes Know-how in der Projektierung und Realisierung von Windenergieanlagen. Informationen zur Konzeptstudie und Kontakt unter www.lindenenergy.com


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt