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Mittwoch, 23. Mai 2012
ADAC fordert breitere Fahrsteifen
Mehrheit der Autofahrer soll legal die linke Spur befahren dürfen
(ADAC) Der ADAC fordert mindestens zehn Zentimeter mehr Platz in Baustellen.
Dann könnten gut 80 Prozent der Pkw die linke Spur legal benutzen, die heute durch das Verkehrsschild "zwei Meter Breite" ausgebremst werden. Nach Ansicht des Clubs geht es nicht an, dass die Autofahrer wegen zu schmaler Autobahnen entweder in die Illegalität gedrängt oder auf die rechte Spur vertrieben werden. Der Club fordert die Politik auf, dafür zu sorgen, dass die linken Baustellenspuren für Autos bis mindestens 2,10 Meter Breite ausgelegt sind.
20 Euro Bußgeld
Die meisten linken Autobahnspuren in Baustellen sind nur 2,5 Meter breit. Abzüglich eines seitlichen Sicherheitsabstands von jeweils 25 Zentimetern, dürfen Fahrzeuge mit mehr als zwei Meter Breite diese schmalen Baustellen-Fahrstreifen nicht nutzen. Wer trotzdem links fährt, muss mit 20 Euro Bußgeld rechnen.
Derzeit sind rund 70 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit ihren Außenspiegeln breiter als zwei Meter. Demnach dürften auf der linken Spur eigentlich nur mehr Kleinwagen und Motorräder unterwegs sein.
Für die ohnehin staukritischen Baustellen würde das den endgültigen Verkehrskollaps bedeuten.
Der Club empfiehlt Autofahren, sich über die tatsächliche Breite des Fahrzeugs zu informieren. Die steht derzeit nämlich nicht in den Fahrzeugpapieren, da dort ohne Außenspiegel gemessen wird. Der ADAC vertritt die Ansicht, dass sich die tatsächliche Fahrzeugbreite unmittelbar aus den Papieren ergeben muss und fordert entsprechende Ergänzungen. Bis diese kommen, gibt's beim Hersteller oder unter
www.adac.de/autobreite die Auskunft. Oder der Fahrer muss bei geöffneten Seitenscheiben selbst mit dem Zollstock nachmessen.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








