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Mittwoch, 23. Mai 2012
Mit dem Elektro-Auto von Berlin bis nach Skandinavien
Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung diskutieren flächendeckende Infrastruktur
(Scandria) Grüner, nachhaltiger, lebenswerter – und dabei umfassend vernetzt. Was heute noch wie eine Vision klingt, soll nach Wunsch zahlreicher internationaler Unternehmen, Institutionen und Behörden schon bald Realität werden: Eine flächendeckende Infrastruktur für elektrische Mobilität von Berlin bis nach Skandinavien. Wie dies praktisch umzusetzen ist diskutierten am 26. Januar Vertreter aus Deutschland, Dänemark und Schweden auf einem internationalen Koordinationstreffen in Kopenhagen. Geladen hatte die dänische Universität Roskilde, die im Rahmen des Scandria-Projekts die Entwicklung eines „Grünen Transportkorridors“ forciert.
So soll in Zukunft nicht nur der Transport von Waren emissionsarm abgewickelt werden. Auch eine umweltfreundliche Vernetzung der Tourismuszentren von Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark (Lolland-Falster und Bornholm) und der schwedischen Südküste wird angestrebt.
Berlin als „Schaufenster Elektromobilität“
Die Grundsteine dafür sind bereits gelegt: In Dänemark gibt es beispielsweise steuerliche Vergünstigungen für Elektro-Autos, zahlreiche Unternehmen konkurrieren um die besten Lösungen. Und die Bundesregierung erklärt, Deutschland bis zum Jahre 2020 als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität entwickeln zu wollen. Bis dann sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Mit Blick auf die politischen Ziele bewirbt sich die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg derzeit als internationales Schaufenster für Elektromobilität. Insgesamt 257 Projektpartner, darunter 197 Unternehmen sowie 34 Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligen sich an der Bewerbung. Für das auf drei Jahre ausgerichtete Schaufensterprogramm stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € für bis zu fünf Schaufensterregionen bereit.
„Berlin verfolgt gemeinsam mit dem Land Brandenburg, das Ziel, sich zur internationalen Leitmetropole für Elektromobilität zu entwickeln. Auch Kopenhagen erkennt die Potenziale der Elektrifizierung des Straßenverkehrs für die Lebensqualität im Ballungsraum und arbeitet an ambitionierten Umsetzungsplänen. Es liegt nahe, die Kräfte zu bündeln und die starke Achse Berlin-Kopenhagen für die Entwicklung der Elektromobilität in Europa zu nutzen. Eine engere Kooperation zwischen beiden Hauptstadtregionen wird angestrebt“,sagt Thomas Meißner von der „eMO – Berliner Agentur für Mobilität“, die die Berlin-Brandenburger Bewerbung koordiniert und eingereicht hat.
Verkehrszuwachs in der Region vorhergesagt
Zahlreiche Studien zeigen, dass das Verkehrsaufkommen zwischen Skandinavien und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg in den kommenden Jahren stark zunehmen wird – ein Zeichen des zunehmenden Wirtschaftswachstums und der stärkeren Vernetzung in der Region. Um dies mit den umweltpoltischen Zielen der Europäischen Union vereinbaren zu können, muss in Zukunft der „smart transport“ im Mittelpunkt stehen, alternative Treibstoffe und Transportformen müssen genutzt bzw. etabliert werden. Die Projektpartner des Scandria-Projektes wollen hierfür die wissenschaftlichen und politischen Grundlagen schaffen.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








