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Mittwoch, 23. Mai 2012
Hat PR einen Wert – und wenn ja, welchen?
Ein guter Ruf ist für Unternehmen und Marken (un)bezahlbar
(ICF) Alle reden darüber, doch nur wenigen wissen, sie erfolgreich für sich zu nutzen: Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations, auch kurz „PR“ genannt.
"Irgendwie" reicht nicht
Zwischen dem Anlegen einer Website oder eines Profils auf Facebook einerseits und einer überzeugenden, professionellen Darstellung von Unternehmen, ihren Produkten und ihren Repräsentanten zwecks Imagebildung und Markenaufbau auf der anderen Seite liegen Welten. Zwar hat beides „irgendwie“ mit Repräsentieren und dem Werben um Aufmerksamkeit zu tun; doch „irgendwie“ reicht nicht, wenn es auf eine nachhaltige und seriöse Profilierung ankommt – erst recht nicht für eine prägnante Ansprache von Kunden und Geschäftspartnern.
Die Eigendarstellung in sozialen Netzwerken oder auf einer Website ist vergleichsweise schnell und einfach erledigt. Mit „schnell und
einfach“ fangen die Probleme aber häufig schon an: Dilettantische Auftritte hinsichtlich Inhalt, Sprache und Nutzwert sind an der Tagesordnung. Und sie fallen entsprechend negativ auf ihre Urheber zurück. Gleiches gilt für Online-Pressemeldungen, wenn sie beliebig in die Welt gestreut werden. Hier kann unbeabsichtigt, jedoch mit fatalen Folgen, viel Porzellan zerschlagen werden.
Imagebildung funktioniert nicht schnell
Marken- und Imagebildung funktioniert weder schnell noch einfach. Nicht umsonst wird PR mit dem deutschen Begriff Öffentlichkeitsarbeit übersetzt (Betonung auf „Arbeit“). Im Kern kommt es dabei vor allem auf eine regelmäßige und professionelle Kommunikation mit überzeugenden Inhalten sowie deren bestmögliche Darstellung/Inszenierung und optimale mediale Platzierung zum richtigen Zeitpunkt an. Ein „steter Tropfen“ ist wichtig, jedoch nicht um jeden Preis und nicht um jeder Effekthascherei Willen.
Was ist kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Startups und Gründern zu raten, wenn sie wirksam und nachhaltig auf sich aufmerksam machen wollen? Da sich nicht jeder einen Pressesprecher oder eine PR‐Abteilung leisten kann, sind PR-‐Berater und inhabergeführte Agenturen eine kompetente und flexible Alternative. Seriöse PR-‐Dienstleister haben nicht das geringste Problem, mit einem limitierten Budget maßvolle, jedoch nicht weniger effiziente und qualitätsvolle PR-‐Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Klare und einvernehmliche Zielvorgaben und Erfolgskriterien für die zu leistende PR‐Arbeit ind dabei die beste Grundlage für eine gedeihliche Zusammenarbeit. Der Wert von PR lässt sich somit in Bezug auf Kosten und Nutzen für jeden Auftraggeber ganz individuell bestimmen.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








