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Verbraucherschutz oder Totregulierung?
Die neue Ausgabe des BDIU-Magazins DIE INKASSOWIRTSCHAFT beleuchtet detailliert die Regulierungspläne der Politik für die Inkassotätigkeit. Eine erste Einschätzung fällt ernüchternd aus: Schwarze Schafe sollen ungeschoren bleiben, die Arbeit der seriösen Inkassounternehmen dagegen wird erschwert.
(BDIU) Nach Hinweisen, die dem BDIU vorliegen, ist in dem Verbraucherschutzpaket des Bundesjustizministeriums nicht vorgesehen, mehr Geld für die Aufsicht über Inkassounternehmen auszugeben. An der Aufsicht soll kaum etwas Materielles geändert werden, es sollen lediglich marginal modifizierte Informationspflichten eingeführt werden. „Wer unseriöse Geschäftspraktiken wirklich eindämmen will, muss den Behörden dafür die notwendigen Mittel an die Hand geben. Alles andere wäre eine Mogelpackung“, kritisiert BDIU-Präsident Wolfgang Spitz in der aktuellen Ausgabe von DIE INKASSOWIRTSCHAFT.
Kritik kommt auch vom Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) sowie vom Handelsverband Deutschland (HDE). Die geplanten neuen Darlegungs- und Informationspflichten würden nicht zuletzt kleinere Händler vor kaum lösbare Herausforderungen stellen.
Berliner Bezirk arbeitet mit Inkassounternehmen zusammen
Dabei unterstützen seriöse Inkassounternehmen sogar die öffentliche Hand beim Schuldenabbau. In einem Gespräch erläutert Stefan Komoß, Bürgermeister des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf, warum er ein Paket von Forderungen des Bezirks an ein Inkassounternehmen verkauft hat. Käufer ist ein BDIU-Mitgliedsunternehmen.








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