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Donnerstag 12. April 2012 - 13:45

Rundfunk Gernrode auf der Woche der Umwelt 2012

Bundespräsidialamt und DBU laden Unternehmensgruppe aus Sachsen-Anhalt ins Schloss Bellevue nach Berlin ein

ADC Technologie vor dem Schloss Bellevue (Foto Schloss Bellevue: Birgit/pixelio.de; Foto ADC: Rundfunk Gernrode)

ADC (Foto: Rundfunk Gernrode)

(Rundfunk Gernrode) Am 5. und 6. Juni 2012 präsentiert die zur Firmengruppe Rundfunk Gernrode gehörende RG Elektrotechnologie ein einzigartiges, zukunftsweisendes Umweltprojekt auf der 4. „Woche der Umwelt“ im Berliner Schloss Bellevue.

„Die Umweltbranche ist der Leitmarkt der Zukunft“ sagte Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Mitveranstalter ist. Eine unabhängige Jury wählte aus unzähligen Bewerbungen die besten Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und Sozialem als wichtigen Beitrag für den Bestand Deutschlands als führende Industrienation praxisnah demonstrieren.

Schlüsselbranche des Umweltschutzes

„Eine Schlüsselbranche des aktiven Umweltschutzes ist die Elektronikindustrie.
Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Energieeinsparungen in der
industriellen Fertigung rücken immer weiter in den Fokus. Deshalb hat die ADC
Technologie von Rundfunk Gernrode zur berührungslosen, antistatischen Reinigung von Leiterplatten die Jury zur Präsentation auf der 4. „Woche der Umwelt“ überzeugt.“ sagt der Geschäftsführende Gesellschafter der Firmengruppe, Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Weber.

Elektronische Bauteile werden immer kleiner, sie sind heute zum Teil unter 1 mm groß. Die in jeder normalen Elektronikfertigung vorhandenen Staubpartikel haben oft schon die Größe der Bauelemente. Bereits mikroskopisch kleinste Verunreinigungen auf der Leiterplatte verhindern eine korrekte Lötverbindung. Die Lotpaste haftet nicht und das Endprodukt, die fertig bestückte Leiterplatte, ist fehlerhaft. Der bisherige Ansatz zur Lösung des Problems war die konventionelle Produktion im Reinraum. Umfangreiche energieintensive Technik schafft im gesamten Produktionsbereich eine Atmosphäre mit kontrollierter Staubpartikelkonzentration.

Es geht auch einfacher.

ADC konzentriert die unmittelbare Reinhaltung der Leiterplatte auf den Kernprozess!

Das System schafft einen lokal begrenzten, staubfreien, elektrostatisch neutralisierten Raum, in dem die wesentlichen qualitätsentscheidenden Fertigungsprozesse statt finden. Mit ADC erreichen Elektronikhersteller die zuverlässige Reinigung von Leiterplatten direkt
in der Zuführung zum Lostpastendruck. Die Reinigung erfolgt berührungslos. Eine sensorgeführte Ionisierung sorgt dafür, dass nach der Ladungsneutralisierung die Staubpartikel während des Transports von der Leiterlatte gesaugt werden können. Durch einen abgeschirmten Transport der staubfreien Leiterplatte zum Lotpastendrucker wird die Wiederverschmutzung verhindert. Das Ergebnis sind Leiterplatten in Reinraumqualität! Im Vergleich zur Fertigung im Reinraum werden so mehr als 90 % Energie eingespart, um
den Mikrolötprozess qualitätssicher zu gestalten. ADC wird zunehmend in die Fertigung großer Elektronikhersteller integriert. Wachsende Beachtung findet die Technologie in mittelständischen Unternehmen, denn unabhängig von Innovationskraft und Größe trägt ADC erheblich zur Energieeffizienz und zur Erhöhung der Wertschöpfung bei.

Deutschlandfunk/Deutschlandradio moderiert

Auf über 3.000 Quadratmetern Fläche werden die Organisatoren der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue eine Zeltstadt aufbauen. Nicht nur für die Aussteller, sondern auch für etwa 80 Fachforen und rund 12.000 Besucher aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wird so ausreichend Platz geschaffen. Auf der Hauptbühne werden Experten dem Publikum neue Entwicklungen aufzeigen und aus verschiedenen Blickwinkeln erörtern: Wie lässt sich die Energiewende gestalten? Welche Visionen gibt es für den Naturschutz? Die Diskussionsrunden werden von Deutschlandfunk/Deutschlandradio moderiert. Nach 2002, 2004 und 2007 nimmt so die vierte „Woche der Umwelt“ Gestalt an.


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