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Mittwoch, 23. Mai 2012

Samstag 29. Oktober 2011 - 08:04

Heilbronn-Franken ist eine starke Cluster-Region

Von: Xenia Künzel

Regionales Clusterforum im Haus der Wirtschaft der IHK in Heilbronn

(Foto: IHK Heilbronn-Franken)

(IHK Heilbronn-Franken) Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg veranstaltete am 24. Oktober gemeinsam mit der IHK und der Handwerkskammer Heilbronn-Franken das erste regionale Clusterforum. Prof. Peter Kirchner zeigte dabei mit seiner neuesten Publikation „Die Cluster-Region Heilbronn-Franken“ auf, dass Heilbronn-Franken eine starke Cluster-Region ist. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erläuterten beim Forum die Vorteile für Unternehmen bei der Mitwirkung in Clustern und Netzwerken. Über 30 Clusterinitiativen aus ganz Baden-Württemberg präsentierten sich auf dem Clustermarktplatz im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK).

Auftakt der regionalen Clusterforen in Heilbronn

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet am 24. Oktober gemeinsam mit der IHK Heilbronn-Franken und der Handwerkskammer Heilbronn-Franken das erste regionale Clusterforum im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK). Die Region Heilbronn-Franken ist damit die erste der zwölf baden-württembergischen Regionen, in der im Rahmen des Clusterdialoges des Landes Baden-Württemberg ein regionales Forum stattfand. „Wir sehen die Unterstützung regionaler Clusterinitiativen als wichtigen Bestandteil der Innovations- und Wirtschaftspolitik an. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren nachweißlich von der Mitarbeit in Cluster-Initiativen z. B. beim Zugang zu Forschungseinrichtungen oder bei der Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland", erklärte Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Heilbronn-Franken ist eine starke Wirtschaftsregion. Die dynamische Entwicklung wird von innovativen Unternehmen und unternehmerisch denkenden Menschen getragen. Diese Unternehmen verteilen sich nicht gleichmäßig auf die Region, sondern bilden räumliche Anhäufungen, die sogenannten Cluster. Aus dieser Tatsache ergeben sich spannende Forschungsfragen. Wie, wo und warum sind diese Cluster entstanden? Welche Auswirkungen haben diese auf die Prosperität der Region? Können und sollen regionale Cluster gefördert werden? Fragen, mit denen sich Prof. Dr. Peter Kirchner beschäftigt hat.

Heilbronn-Franken ist eine starke Cluster-Region

Heilbronn-Franken ist eine starke Cluster-Region. Zu dieser Feststellung kommt der Wissenschaftler von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg als Ergebnis seiner Forschungsarbeiten. Seit über 10 Jahren befasst sich Prof. Kirchner mit der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken. In empirischen Forschungsarbeiten untersuchte er in Fallbeispielen die Region und hat dabei die zahlreichen Cluster der Region identifiziert. Die Ergebnisse münden nun in seinem neu-veröffentlichten Buch „Die Cluster-Region Heilbronn-Franken“, herausgegeben von der IHK Heilbronn-Franken. „Die Region Heilbronn-Franken ist basierend auf Prof. Dr. Kirchners Erkenntnissen eine bedeutungsvolle Cluster-Region, die nicht nur in Bezug auf ihre Einwohnerzahl die höchste Clusterdichte in Baden-Württemberg aufweist sondern auch durch einen hohen Anteil an Beschäftigten in Cluster-Unternehmen als ausgesprochene Cluster-Region gilt“, sagt Thomas Philippiak, Präsident der IHK Heilbronn-Franken.

Experten zeigen die Vorteile für Unternehmen auf

Beim Forum sprachen neben Prof. Dr. Kirchner weitere Cluster-Experten über Vorteile für Unternehmen durch die Beteiligung in Clusterinitiativen oder unternehmensnahen Netzwerken. So sprach Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner von der German Graduate School of Management and Law über die Nutzen von Netzwerken für Unternehmen und untermauerte sie anhand von Praxisbeispielen:

Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima Group mit Sitz in Schwäbisch Hall, erläuterte die Vorteile für Unternehmen durch die Mitwirkung in einer Clusterinitiative am Beispiel des Packaging Valley Germany e.V. Über Internationalisierungsmöglichkeiten in der Clusterinitiative Photonics BW e.V. referierte deren Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt. Zudem sprach Robert an der Brügge, Geschäftsführer der Stadtsiedlung Heilbronn, über  das Schaffen von Plattformen für die Cluster von morgen.

Über 30 Clusterinitiativen präsentierten sich auf dem Clustermarktplatz

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Clustermarktplatz, auf dem sich über 30 Clusterinitiativen aus ganz Baden-Württemberg präsentierten. Die Clusterinitiativen kamen aus den vielfältigsten Branchen, so dass für jeden Unternehmer etwas dabei war, darunter unter anderen Clusterinitiativen der Automotive-, Verpackungstechnik-, Informationstechnik- und Umweltschutz-Branche. Ergänzt wurden diese durch erfolgreiche unternehmensnahe Netzwerke der Region Heilbronn-Franken, so z. B. der Unternehmerkreis Marketing & Vertrieb, der Controlling-Dialog oder das Modell Hohenlohe. Auf dem Marktplatz können die Teilnehmer in persönlichen Gesprächen direkt Kontakt zu den Netzwerken und Clusterinitiativen aufnehmen.

Für Ralf Schnörr, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken ist klar, dass Innovation und Kooperation die Schrittmacher für mehr Wachstum und Beschäftigung sind. Dabei spielen die regionalen Cluster als Plattformen eine zentrale Rolle. „Die Wirtschaftskammern Heilbronn-Frankens haben die Potenziale der aktiven Clusterförderung in unserer Region erkannt und werden an diesem Thema dran bleiben“, so Schnörr.


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„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
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