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Mittwoch, 23. Mai 2012
Deutsches Zentrum für Lungenforschung geht an den Start
Lungenerkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Bisher gibt es nur wenige Therapieansätze.
(Helmholtz Zentrum München) - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gab den Startschuss für das neue Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) bekannt. Wissenschaftlicher Sprecher des DZL wird Prof. Dr. Werner Seeger, Leiter des Lungenzentrums der Universitäten Gießen und Marburg. "Mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung wird die deutsche Expertise im Bereich der pneumologischen Forschung und Klinik gebündelt. Das gibt uns die Möglichkeit, schnell neue Ansätze gegen pulmonologische Erkrankungen zu entwickeln und so das Leid der Patienten künftig besser lindern zu können", so Seeger.
Neben München (gemeinsamer Antrag des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Klinikums der Universität München und der Asklepios Fachkliniken München-Gauting) werden Gießen/Marburg (gemeinsamer Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim), Heidelberg (gemeinsamer Antrag der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des European Molecular Biology Laboratory - EMBL), Hannover (gemeinsamer Antrag der Medizinischen Hochschule Hannover, und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover und Hannover Center of Health Economics) und Borstel/Lübeck (gemeinsamer Antrag des Forschungszentrums Borstel, der Universität Lübeck, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik Großhansdorf) Standorte des neuen Gesundheitsforschungszentrums.
Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan würdigte die geplanten wissenschaftlichen Aktivitäten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung als "wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Volkskrankheiten, der im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig und sichtbar sein wird". Im Fokus der Forschungsarbeiten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung stehen unter anderem eine verbesserte Vorsorge und Diagnose sowie individualisierte Therapien und eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung etabliert 2011 die Deutschen Zentren für Lungen-, Herz-Kreislauf-, Infektions- und Krebsforschung. Die Deutschen Zentren für Diabetesforschung und Neurodegenerative Erkrankungen wurden bereits 2009 gegründet.
Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) ist ein nationaler Verbund, der Experten auf dem Gebiet der Lungenforschung bündelt und Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung verzahnt. Standorte sind Borstel/Lübeck/Kiel/Großhansdorf, Gießen/Marburg/Bad Nauheim, Hannover, Heidelberg und München. Ziel des DZL ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Erforschung von Lungenkrankheiten zu finden und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie zu leisten.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt







