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Mittwoch, 23. Mai 2012

Kategorie: Leserbriefe
Dienstag 28. Juni 2011 - 15:39

Leserbriefe zu P.T. Magazin 3/2011

Zu: P.T. Magazin

„Möglicherweise stößt die diesjährige BCC-Konferenz auf Ihr Interesse und bewegt die Leser Ihrer Zeitschrift, die ich regelmäßig lese. Was ich in ihr vermisse, ist die angemessen kritische Auseinandersetzung mit jenem Teil des Wirtschaftslebens, der sich nicht nur am geltenden Recht, sondern auch an den Spielregeln der Marktwirtschaft vorbei sehr stark entwickelt und viele tüchtige und kreative Mittelständler vernichtet.

Daher finde ich es äußerst lobenswert, dass Sie Günter Kozica zu einer Regionaltagung einluden und ihm die Chance boten, einmal seinen (Uralt-)Fall, der aber nicht aufhören will, vor einer interessierten Öffentlichkeit vorzutragen. Es gibt ungezählte Opfer, deren Fälle nicht weniger dramatisch sind, bei denen die Opfer allerdings selten einen derart starken Kampfgeist haben wie Herr Kozica.

Viele nehmen sich das Leben, andere leben zurückgezogen und verzweifelt weiter. Sie kann man nicht damit trösten, dass es tatsächlich auch einige gibt, die sich bewundernswerterweise trotzdem wieder hochkämpfen und ihre durch kriminelle Machenschaften von ‚Geschäftspartnern‘ herbeigeführten Niederlagen hinter sich lassen.

Viele unserer Mitglieder sind einmal erfolgreiche Selbstständige gewesen, bis sie Banken- oder Versicherungsopfer oder Opfer krimineller Konkurrenten wurden. Wir sehen allerdings auch die Beschäftigten dieser Opfer als Opfer, weil sie unverschuldet ihre Arbeit verlieren und selten eine neue finden, die es ihnen erlaubt, ihren Lebensstandard zu bewahren.

Um sie kümmert sich in der Regel überhaupt niemand. Ich fände es daher gut, wenn Sie in Ihrer Zeitschrift auch den Opfern des Missbrauchs wirtschaftlicher Macht, vor allem dem Machtmissbrauch der Konzerne und deren Opfern, etwas mehr Platz einräumen würden, um ihr Schicksal darstellen zu können.“
Hans See

„Der falsche Alarm gegen spanisches Gemüse hat großen Schaden für zahlreiche unschuldige Bauern in ganz Europa produziert, aber die schlimmsten Nachwirkungen dieser Krise sind leider für tausende (unschuldige) Landwirte Andalusiens besonders groß gewesen. Endlich hat die Behörde den Ursprung dieser verheerenden Krankheit nicht in Spanien, sondern in Deutschland vermutet.

Zum Glück für Deutschland haben weder Spanien noch andere Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft entschieden, ein Importverbot für deutsche Nahrungsmittel zu verhängen oder diese zu vernichten, denn das wäre nicht nur eine schreiende Ungerechtigkeit für zahlreiche deutsche Unternehmen und Bauern gewesen, sondern auch eine unerhörte Untreue eines Mitgliedstaates der Union gegenüber dem ‚großen Bruder‘.“

Marti Gassiot

„Seit Jahren bin ich begeisterte und aufmerksame Leserin des P.T. Magazins. Die älteste Ausgabe in meinem Archiv datiert von 04/2007, denn es gibt immer wieder Themen, die ich gerne nochmals vertiefe.“

Brigitte Bethge-Ertinger

„Mit Begeisterung lese ich jede neue Ausgabe Ihres Magazins. Mit den meis­ten der dargestellten Positionen stimme ich voll und ganz überein.“

Peter Jumpertz


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt