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Mittwoch, 23. Mai 2012
Ab auf die Alm
Heidi-Feeling für naturverbundene Städter
Natur so weit das Auge reicht – die Alm-Saison hat begonnen und die bayerischen Milchkühe sind in ihrer Sommerresidenz angelangt. Hoch oben in den Bergen finden sie saftige grüne Wiesen und leckere Wildkräuter, die der Milch ihre typische Note verleihen. Um die Verarbeitung der köstlichen Milch kümmern sich die Sennerinnen, die von Juni bis September die Alm – und im Allgäu die „Alpe“ – bewirtschaften. Was die Arbeit einer Sennerin heute ausmacht und worin ihre Aufgaben bestehen, das weiß die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft.
Früh morgens, bei Sonnenaufgang, geht es Anfang Juni mit dem Almauftrieb los. Oben angekommen, erwarten die Sennerinnen vier Monate in der Abgeschiedenheit der Berge – oft ohne Strom, fließendes Wasser und Internet, dafür aber mit viel harter Arbeit und traumhaften Sonnenauf- und -untergängen. Zu den täglichen Aufgaben zählen Kühe hüten, melken und vor allem die Verarbeitung der frischen Milch nach alter Tradition zu Käse und Butter.
Für Abwechslung im Alm-Alltag sorgen Wanderer, die die selbstgemachten Käse- und Milchspezialitäten der Sennerinnen sowie den traumhaften Ausblick auf saftige Wiesen, weidende Kühe und Berggipfel schätzen. Von Jahr zu Jahr wird der Wunsch von jungen Frauen und Männern aus der Großstadt nach der Tätigkeit als Sennerin oder Senner beliebter. Sie nutzen die Zeit auf der Alm für eine Auszeit vom Alltag, um sich über ihre Zukunft bewusst zu werden, zu sich selbst zu finden oder einfach nur um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen.
Solide Grundkenntnisse im Umgang mit Milchvieh, eine Schulung zur Milchverarbeitung und Käseherstellung sowie eine gehörige Portion Mut und Verantwortungsbewusstsein ebnen den Weg auf die zahlreichen bayerischen Almen. Nach vier Monaten in den großen Fußstapfen der „kleinen Heidi“ geht es samt liebgewonnener, bunt geschmückter Herde und mit reichlich Lebenserfahrung im Gepäck zurück ins Tal.
Quelle: www.milchland-bayern.de. Die Milchwirtschaft ist mit einem Umsatz von 7,9 Mrd. Euro die bedeutendste Branche der Bayerischen Ernährungswirtschaft. Das Erfolgsgeheimnis liegt in den gemeinsamen Anstrengungen der milchwirtschaftlichen Organisationen. Seit über 50 Jahren bietet die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft als Dachverband einen runden Tisch für Erzeuger, Molkereien, Handel und Verbraucher

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








