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Mittwoch, 23. Mai 2012
Natürlich mobil mit Erdgas
Ein wichtiges Zukunftsthema für Baden-Württemberg
(erdgas mobil BaWü e.V.) Baden-Württemberg feiert 125 Jahre Automobilität im Ländle. Heute werden neue Wege der Mobilität beschritten und es gilt vor allem eine zentrale Herausforderung zu bewältigen: Klimafreundliche Fahrzeuge müssen in Zukunft einen höheren Marktanteil einnehmen. Besonderes Potenzial sehen Experten aktuell im CO2-armen Energieträger Erdgas. Um diesen umweltschonenden Kraftstoff bekannter zu machen und nachhaltig am Markt zu etablieren, wurde erdgas mobil Baden-Württemberg e.V. geründet.
Mobilitätsmarkt sortiert sich neu
Der Mobilitätsmarkt sortiert sich neu – bei der Entwicklung der Fahrzeuge stehen Klimaschutz und CO2-Reduktion verstärkt im Fokus. „Einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung des Schadstoffausstoßes im Straßenverkehr können Erdgasfahrzeuge leisten“, sagte Uwe Malach, Vorsitzender des Vorstands von erdgas mobil Baden-Württemberg, heute in Stuttgart. „Diese Botschaft muss wieder verstärkt in das Bewusstsein von Öffentlichkeit und Wirtschaft gerückt werden.“
Bereits knapp 25 Prozent weniger CO2 als Benziner – wenn es um Argumente des Klimaschutzes geht, ist Erdgas den meisten anderen Kraftstoffen weit voraus. „Noch größer ist das Potenzial von Bioerdgas“, erläutert der Experte, „je mehr Bioerdgas im Tank, desto geringer der CO2-Ausstoß. Unser langfristiges Ziel lautet, zu gegebener Zeit komplett auf regeneratives Erdgas umzusteigen. Momentan rüsten bereits die ersten Erdgastankstellen auf 100 Prozent Bioerdgas um.“ Und ein weiterer klarer Vorteil, den das Erdgasfahrzeug gegenüber anderen alternativen Fahrzeugen aufweist: Die Antriebstechnologie ist sowohl massen- als auch alltagstauglich, was sich auch in den Zahlen niederschlägt. Immerhin knapp 11.000 Erdgasfahrzeuge bewegen sich bereits auf Baden-Württembergs Straßen.
Zahl überproportional steigern
„Unser Ziel muss natürlich sein, dass diese Zahl in den nächsten Jahren überproportional steigt. Besondere Chancen sehen wir hierbei neben den Firmenflotten und Privatfahrzeugen ebenfalls verstärkt im Bereich der LKW und Nutzfahrzeuge. Hier können auch Kommunen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und profitieren darüber hinaus von den wirtschaftlichen Vorteilen, die sich aus dem geringen Energieverbrauch der Fahrzeuge ergeben“, so Malach. Die Basis dafür, dass Erdgasfahrzeuge am Markt durchstarten, ist gegeben. „Wir haben die Fahrzeuge und auch die Tankstelleninfrastruktur. Mit der Arbeit der Initiative auf Bundesebene und mit der Gründung des Vereins in Baden-Württemberg sitzen Experten der Energiebranche an einem Tisch und stehen als Ansprechpartner für Unternehmen, Stadtwerke, Politik, Wissenschaft und Medien zur Verfügung.“
Auch zur Energiewende kann Erdgas etwas beitragen, betonen die Vertreter von erdgas mobil Baden-Württemberg. Derzeit wird mit Power-to-Gas eine Technologie geprüft, mit der überschüssiger Strom aus den erneuerbaren Energien per Elektrolyse und unter der Zufuhr von CO2 in Erdgas umgewandelt und im Gasleitungsnetz gespeichert werden kann. Das Substitute Natural Gas (SNG) ähnelt in seinen chemischen Eigenschaften natürlichem Erdgas und eignet sich somit ebenfalls als Kraftstoff. Und aus dem Erdgasnetz kann auch Strom gewonnen werden: Steigt wieder die Nachfrage, kann das Gemisch aus dem Leitungsnetz in Gaskraftwerken verbrannt und wieder zurück in Elektrizität verwandelt werden.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








