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Banges Warten auf die Influenza
Robert Koch Institut empfiehlt Risikogruppen eine Schutzimpfung
(Klartext Online) Die jährliche Influenzawelle hat noch nicht begonnen. Eine Impfung sei die effektivste Möglichkeit sich zu schützen, meldet das Robert Koch Institut (RKI). Reinhard Burger, Präsident des Instituts, empfiehlt sie ausdrücklich den Risikogruppen: „Influenza kann vor allem bei chronisch Kranken, Älteren und Schwangeren zu einer schweren, unter Umständen lebensbedrohlichen Erkrankung führen, die nicht unterschätzt werden sollte“. Beim Rest der Bevölkerung verliefe eine Erkrankung in der Regel ohne schwerwiegende Komplikationen. In der vergangenen Saison betrug die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche geschätzte 2,1 Millionen.
Paul Ehrlich Institut: Wirkung des Impfstoffes hält vermutlich nur eine Saison an
Der Impfstoff setzt sich jedes Jahr aus Bestandteilen der aktuell zirkulierenden drei Influenza-Virustypen zusammen: A/H1N1, A/H3N2 und B. „Der Impfstoff für die Saison 2011/2012 hat die gleiche Zusammensetzung wie der des Vorjahres“, erklärt Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), in einer Presseerklärung. Allerdings sollten sich Risikogruppen auch dieses Jahr impfen lassen, denn die Schutzwirkung hielte vermutlich nur eine Saison an. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Anfang September allen Ärzten, die impfen, Medienpakete mit Faltblättern und Plakaten zugesandt. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA, erklärt: „Außerdem bietet die Internetseite
www.impfen-info.de wichtige Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger“.
Ansteckungsgefahr besonders im Haushalt
Die Experten des Robert-Koch-Institutes schätzen in einer aktuellen Studie, dass die Influenza in 77 Prozent der Fälle innerhalb des Haushaltes übertragen wird. Kinder hätten ein höheres Risiko, sich im Haushalt bei einer an Influenza erkrankten Person anzustecken. Die persönliche Hygiene sei deshalb besonders wichtig. Erkrankte sollten engen Kontakt zu anderen Menschen meiden, sich häufig die Hände waschen, in den Ärmel husten oder niesen und möglichst Einwegtaschentücher verwenden und frühzeitig entsorgen, damit diese nicht zur Virenschleuder werden. Denn eine Ansteckung erfolge überwiegend durch Tröpfchen, die der Infizierte übers Niesen oder Husten auf die Schleimhäute der Atemwege einer anderen Person überträgt. Und es ist auch möglich, sich anzustecken, wenn man Oberflächen berührt, die durch virushaltige Sekrete verunreinigt sind.
Auch im Supermarkt auf Hygiene achten
Um in dieser Zeit das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, sollten Thekenmitarbeiter demonstrieren, dass sie Lebensmittel hygienisch verarbeiten, erklärt Robert Keller, Director Business Services bei Bizerba. Dazu zähle eine gute persönliche Hygiene, häufiges Händewaschen und eventuell das Tragen von Schutzhandschuhen. „Auch die Theke selbst und die Schneidemaschinen sollten augenscheinlich sauber sein. Hierfür gibt es spezielle Schaumreiniger, mit denen Mitarbeiter Bakterien entfernen können“.








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