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Dienstag, 22. Mai 2012

Samstag 17. Dezember 2011 - 08:00

Spanische Ingenieure für die „Region der Weltmarktführer“

Von: Steffen Schoch

Barcelona soll es jungen Ingenieuren möglich machen, in Deutschland zu arbeiten

Von der Universität in Barcelona in den Beruf nach Deutschland (Foto: Lavinia Marin/www.sxc.hu)

(Heilbronn-Franken) In der Region Heilbronn-Franken fehlen dramatisch viele Fachkräfte. Die Akademikerjobbörse regiojobs24.de weißt auf über 2.100 offene Stellen und die Arbeitslosenquote sinkt stetig auf regionsweit ca. 3 Prozent. Mit neuen Ideen wollen die Wirtschaftsförderer in der Region Heilbronn-Franken, gemeinsam mit den Personalleitern der Unternehmen, außerhalb Deutschlands nach qualifizierten Mitarbeitern suchen. Mit diesem Ziel startet am kommenden 15. Dezember eine Delegation unter Leitung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) nach Barcelona. Auf Einladung der renommierten Universität La Salle in Barcelona, will man sich informieren und Möglichkeiten einer dauerhaften Kooperation diskutieren. Mit dabei ist auch Christine Gläser, die Generalkonsulin des Deutschen Generalkonsulats Barcelona und Marie Antonia von Schönburg als Vertreterin der Deutschen Handelskammer für Spanien.

Kooperation verbessert Image

„Die Kooperation ist die Basis dafür, um den Ingenieuren mit einem abgeschlossenen Studium an der La Salle interessante Arbeitsmöglichkeiten in einer der wachstumsstärksten und erfolgreichsten Regionen Deutschlands zur Verfügung zu stellen,” bestätigte Henry Fürniss, Präsident von La Salle Alumni. „Eine gute und qualitätsvolle Ausbildung junger Menschen ist insbesondere während dem derzeitigen Konjunkturrückgang für uns von höchster Priorität“, betonte der höchste Vertreter des Vereins ehemaliger Studenten. Fürniss glaubt ebenfalls, dass „die Kooperation das Image des Netzwerkes der Ingenieure und Architekten der La Salle weltweit verbessern wird.”

Die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) pflegt seit vielen Jahren ein enges Netzwerk mit wichtigen Regionen in Europa. „Schon frühzeitig haben wir auch mit der autonomen Gemeinschaft Katalonien, den dortigen Unternehmen und Institutionen einen Austausch gepflegt und konnten uns bereits im Juni dieses Jahres im Rahmen der Deutschlandwochen in Barcelona als erfolgreiche deutsche Region präsentieren“, berichtet WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch.

Initiative der Stadt- und Landkreise

Als gemeinsame Initiative der Stadt- und Landkreise, der IHK, der Handwerkskammer und des Regionalverband Heilbronn-Franken hat die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH das Ziel, durch Standortmarketing den Bekanntheitsgrad der Region Heilbronn-Franken in Baden-Württemberg zu erhöhen und dadurch Unternehmen und Fachkräfte für die „Region der Weltmarktführer“ zu interessieren.

Die jetzt beginnende Kooperation soll es jungen Ingenieuren mit einem abgeschlossenen Studium der Universität La Salle, gleichzeitig Vorreiter in der Ingenieurswissenschaft Nachrichtentechnik, ermöglichen, sich beruflich in Deutschland niederzulassen. Die offizielle Veranstaltung zum Start der Kooperation fand am 15. Dezember auf dem Universitätsgelände La Salle Campus Barcelona – Universitat Ramon Llull statt.

Mit dabei waren u.a. Vertreter der Unternehmen Recaro, Würth, Ziehl-Abegg sowie des Goethe-Instituts und der Wirtschaftsförderung Schwäbisch Hall. Sie trafen dort neben der Deutschen Generalkonsulin in Spanien, Christine Gläser und der stellvertretenden Geschäftsführerin der Deutschen Handelskammer für Spanien, Marie Antonia von Schömburg,  auf Ramon Ollé: CEO der Business Engineering School der La Salle (ehemaliger EMEA President von EPSON), Enric Tufet: President Corporate der La Salle Barcelona (ehemaliger Vice President Corporate Office and General Counsel von Epson Europe, Managing Director von GolinHarris, EMEA Director Weber Shanwick Public Affairs bei Weber Shandwick), Henry Fürniss: President der La Salle Alumni, VP EMEA bei Molex, Joan Ramon Blaya: La Salle Alumni Manager (ehemaliger Leiter der Stiftung EPSON) und Josep Huguet: ehemaliger Minister für Innovation, Universitäten und Unternehmen der regionalen Regierung in Katalonien (Generalitat de Catalunya).


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Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt