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Dienstag, 22. Mai 2012
Erschwerte EU-Sanktionen treffen auch schwäbische Wirtschaft
Nach den neuesten diplomatischen Verwicklungen verschärft die EU ihre Sanktionen gegen Iran weiter. Schwäbische Firmen spüren immer größere Belastung.
(IHK Schwaben) Nicht nur Irans wichtigste Exportbranche, die Öl-, Gas- und Petrochemieindustrie, spürt die Auswirkungen der Sanktionen, viele Bereiche des Alltags und der Privatwirtschaft des 78 Millionen Einwohner zählenden Landes müssen mit den Folgen der seit Jahren bestehenden Strafmaßnahmen zurechtkommen.
Auch in Schwaben klagen immer mehr - insbesondere mittelständische - Unternehmen über die zunehmende Belastung, die deren traditionelle Wirtschaftsbeziehungen zu iranischen Geschäftspartnern durch nachhaltige Exportbehinderungen überschatten. „Natürlich muss verhindert werden, dass deutsches Know-how und deutsche Technik zu kriminellen Zwecken beschafft wird“, betont Anis Azouz, Außenwirtschaftsexperte für den Nahen und Mittleren Osten der IHK Schwaben, „aber mittlerweile können unsere Firmen selbst behördlich als einwandfrei geprüfte Exporte kaum noch durchführen, da ihre Bank die Zahlungen aus dem Iran oft nicht mehr entgegen nimmt“. Hintergrund sind die immer komplexeren Verbots- und Prüfvorschriften, die auch die Finanzinstitute aus Angst vor Fehlern zurückschrecken lassen. Azouz sieht die aktuelle diplomatische Konfrontation zwischen EU und Iran mit Sorge: „Uns ist keine Gefährdungslage für die Präsenz unserer Firmen vor Ort bekannt.
Allerdings wird durch die politischen Auseinandersetzungen die ehemals gute Wettbewerbsposition der deutschen Hersteller für Konsum- und Industrieprodukte weiter geschwächt – zugunsten konkurrierender Anbieter auf den Weltmärkten“. Die IHK Schwaben beobachtet die anstehende politische und wirtschaftliche Entwicklung weiterhin genau.

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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten
„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt








