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Startseite » Leserbriefe zu P.T. Magazin 2/2010

Dienstag, 22. Mai 2012

Kategorie: Leserbriefe
Montag 10. Mai 2010

Leserbriefe zu P.T. Magazin 2/2010

(Grafik: Archiv)

Zu: Editorial

„Es ist mehr als bedenklich, dass wir eine Regierung haben, die bestehendes Recht bricht und unseren Bürgern vormacht, wie es funktioniert. Stellt sich die Frage: Wer ist die Regierung, wer ist der Staat? Sind beide nicht Teil des Spiegelbildes seiner Bürger? Wenn das so ist, sehe ich ein Problem in Bezug auf die Verlässlichkeit in die Hüter des Rechtsstaates und ihrer Vorbildrolle bei der Pflege des Rechtsbewusstseins unserer Bürger.

Auch im aktuellen Geschehen um die Ankäufe von ‚Steuersünderdateien’ ist Geld der denkbar schlechteste Motivator. Diebesware ist keine Handelsware! Es sind Lösungen gefragt, die unsere politische Führung als vorbildgebende und rechtsstaatlich handelnde Bürger ausweisen. Gerne empfehle ich dann derartiges Handeln zur Nachahmung, zum Nachmachen weiter. Bis dahin bleibt wohl noch viel zu tun.“

Ernst Haberland

Zu: "Kant und der Klimaschutz"

"Zufälligerweise drückte mir eine meine Mitarbeiterinnen vor kurzem ein Exemplar Ihres Magazins in die Hand mit dem Hinweis auf den Artikel von Herrn Dr. Thüne 'Kant und der Klimaschutz'. Da ich mich seit Jahren sowohl mit der Philosophie Kants als auch mit Fragen des Klimawandels befasse, war ich sehr gespannt. Nach der Lektüre muss ich allerdings sagen, dass ich selten einen solch hanebüchenen Unsinn lesen musste. Die Problematik des 'Dings an sich' in der Wissenschaftsphilosophie Kants wird von Herrn Thüne völlig falsch dargestellt und mit der ganz anderen Problematik aggregierter Begriffe ('Klima') vermischt. So einen Fehler würde ich einem Studenten im Proseminar nicht durchgehen lassen. Die Konsequenzen, die Herr Thüne aus diesem Unfug zieht, sollen die Klimapolitik zur Gänze in Misskredit bringen. Diesen Zweck verfolgt Herr Thüne seit Jahren mit unermüdlichem Eifer und auf unterschiedlichen Foren. Ich finde es insgesamt nicht redlich, wenn man in Periodika, deren Leserschaft sicherlich nicht aus Kant-Kennern besteht (und Mittelständler haben in der heutigen Zeit gewiss andere Sorgen als die der richtigen Kant-Interpretation), gelehrt klingende, aber sachlich abwegige, ja pseudo-philosophische Thesen aufstellt und sich damit klimapolitische Konsequenzen erschleicht."
Prof. Dr. Konrad Ott

Zu: P.T. Magazin

„Interessante Gedanken im Editorial. Der Staat bricht jederzeit das Recht, wenn‘s zum eigenen Vorteil gereicht. Wer hält sich eigentlich für den ‚Staat’? Wer darf sich das alles erlauben? Am Hauptbahnhof in Berlin prangt der Satz: ‚100 Meter von hier regiert das Volk’. Auch diesen Zynismus kennen wir, wenn wir aus dem Osten stammen. Auf Seite 7 einer der größten ‚Loser’ neuer Zeit. Er verkörpert die ‚neue Pest’. Verweichlichte Typen in einfallslosem ‚Einheitslook’. Bis zum Schlips völlig austauschbar, nur der Kopf, der oben herausragt, noch unterscheidbar.

Meistens ‚Babyface’, Strebergestalten, wie sie auf dem Schulhof immer verdroschen wurden. Es ist ihnen egal, ob Rollmöpse oder Pornohefte produziert werden. Es geht ums Geldmachen. Sie saugen die Unternehmen aus, verteilen das Geld der Wehrlosen in irgendwelche Taschen, bis nichts mehr geht, und wenn ein Laden zusammenbricht, machen sie sich sofort über den nächsten her. Sie heißen Middelhoff oder Sommer und stecken unter ihren Anzügen in kümmerlichen unsportlichen Körpern.


In ihren Köpfen tickt die Gier, und das unterscheidet sie vom Unternehmer. Manager sind etwas anderes. Vielleicht könnten Sie einmal das Thema aufgreifen und in Ihrer unverblümten Art den Unterschied  zwischen Unternehmern und Managern beschreiben. Ja, es gibt noch mehr Positives in dem Heft, aber ich will nicht ausschweifen.“

Andreas Gericke

„Der Artikel über Äpfel und Birnen gefällt mir prächtig. Auch Enzensberger haben Sie, ganz wie wir ihn kennen, dargestellt. Die ‚Dilettanten’ von Wieczorek hat er mit diesem Ausspruch verschönt: ‚Die Erkenntnis, dass er es draußen im Lande mit Millionen von Idioten zu tun hat, ist psychische Grundausstattung des Berufspolitikers.’ Dass man den CO2-Quatsch nun auch noch mit Kant abkanzeln kann, fand ich Klasse.

Damit werde ich die Philologen meiner Runde hervorragend belustigen. Der Leserbrief von Herrn Härle allerdings zeugt davon, dass wir Wolfgang Thüne und auch Magnus Enzensberger für Nachhilfestunden über Ignoranz und politische Übersicht noch brauchen. Übrigens hat der neuvermählte Herr Abgeordnete Pofalla im Jahre 2007 einen der Unseren mit Brecht (Galileo) sinngemäß etwa so belehrt:


‚Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur dämlich. Wer sie aber kennt und eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.’ Man kann sich aussuchen, zu welcher Spezies man selbst gehört. Ob Herr Härle vielleicht mit einem der gewaltig subventionierten Klimaschutzprogramme seine Brötchen verdient? Danke für diese gut gelungene Ausgabe!“

Claus-Dieter Klügel


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt