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Dienstag, 22. Mai 2012

Kategorie: Leserbriefe
Montag 10. November 2008

Leserbriefe zu P.T. Magazin 5/2008

Zu: „Das Treibhaus bricht zusammen“

„Ich bekomme gerade die Ausgabe 5/2008 des P.T. Magazins auf den Tisch und lese ‚Abkühlung der Erde straft Klimaforscher Lügen’. Frage: Wie lange wollen Sie diesen Unsinn eigentlich noch verkünden? ‚Abkühlung der Erde...’ schreiben Sie, wie kommt es dann, dass die Nord-Ost-Passage frei ist, dass überall auf der Welt die Gletscher verschwinden, dass die Permafrostböden tauen usw. usf.? Ich habe den Eindruck, Sie verwechseln das Wetter mit dem Klima. Wer aber in einer derart zentralen Frage so weit daneben liegt wie Sie, dem glaubt man auch in anderer Beziehung nicht mehr.“

Lothar Mayer (per E-Mail)

„Nicht, dass ich etwas gegen interessante Zeitschriften für Kommunen hätte, aber Ihr Aufmacher ‚Das Treibhaus bricht zusammen’ ist nun wirklich des Unfugs zuviel. In Zukunft wollen Sie uns bitte von der Zusendung Ihrer Zeitschrift verschonen.“

Björn Warmer (per E-Mail)

„Mit dem Bericht ‚Das Treibhaus bricht zusammen’ disqualifizieren Sie
sich in Bezug auf seriöse Berichterstattung. Der Lobbyismus, der dahintersteht, ist zu offensichtlich. Der Inhalt verzerrt die Realität auf eine makabere Art und Weise. Mit Spitzen, wie sie eher zur BILD passen. Aber das war sogar unter BILD-Niveau. Warum tun Sie sich das an? Ihr Magazin hat dies doch gar nicht nötig?“

Rolf Kölle (per E-Mail)

Anm. d. Red.: An dieser Stelle hatten wir behauptet, dass das Bundeswirtschaftsministerium sich zu einer ausführlichen Stellungnahme zu diesem und einem weiteren von Herrn Rothe bei uns veröffentlichten Klima-Artikel veranlasst sah. Das behaupten wir jetzt nicht mehr. Hier einige Auszüge aus einem Dokument, das keine offizielle Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums ist, die darauf hindeuten, dass Hr. Rothe evtl. doch keinen Unfug geschrieben hat:

 

„Es ist richtig, dass die enge statistische Korrelation von CO2-Konzentration in der Atmosphäre und Temperatur nichts über einen ursächlichen Zusammenhang aussagt, zumal es in der Erdgeschichte Phasen gab, wo die Temperatur lange – etwa 800 Jahre – vor dem CO2-Gehalt deutlich angestiegen ist…Der CO2-Anstieg in der Atmosphäre dürfte weltweit das Pflanzenwachstum begünstigt und sich mithin positiv auf die Ernteerträge ausgewirkt haben…Es ist richtig, dass Argumente wie ‚aussterbende Eisbären’ und ‚massenhaftes Artensterben’ einer wissenschaftlichen Nachprüfung nicht standhalten…

Der gegenwärtige Rückzug alpiner Gletscher…taugt kaum als Beweis für eine anthropogene Klimakatastrophe. Schweizer Gletscher sind in den letzten 10 000 Jahren insgesamt zwölfmal zurückgewichen, z. T. weit hinter die heutigen Gletscherstände zurück. Elf Rückzüge fanden in Zeiten vor der einsetzenden Industrialisierung statt. Der gegenwärtig zu beobachtende Gletscherrückzug begann bereits im 19. Jahrhundert, also vor der insbesondere seit 1950 beobachteten starken Zunahme der CO2-Emissionen…Es ist richtig, dass der gegenwärtige Meeresspiegelanstieg keine offenkundigen Auffälligkeiten gegenüber dem letzten Jahrhundert aufzeigt.“

Zu: P.T. Magazin

„In regelmäßigen Abständen erhalten wir bisher unaufgefordert Ihr P.T. Magazin. Wir möchten Sie bitten, uns ab sofort dieses nicht mehr zuzustellen, da das Magazin bei uns aufgrund seiner kapitalistischen und ökologie­feindlichen Sichtweise ungelesen im Papiermüll landet.“

Thomas Kutter, KT Reisedienst (per E-Mail)

Anm. d. Red.: Hm, heißt das etwa, dass sich Ihre Angebote „speziell für Geschäftsreisen“, wie Sie uns mit der Bitte um Veröffentlichung schrieben, auch nur an „antikapitalistische Geschäftsreisende“ – wie Sie uns allerdings nicht schrieben – richten?


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Leserbrief

Zu: P.T. Magazin 2/2012 - Die beste aller Welten

„Es ist immer wieder faszinierend wie Herr Dr. Schmidt, in seinen Editorials, die Stimmung der Mittelständler trifft. Und bei aller Verzagtheit in unserem Land immer wieder Worte des Mutes und der Zuversicht findet. Frau Tröger setzt mit dem Beitrag „Durchstarten 2012“ noch einmal einen drauf mit der Mahnung an uns Leser, dass vieles in unseren eigenen Händen liegt. Ich freue mich als positiver Mensch sehr, dass es mit dem PT Magazin ein Informationsmedium gibt, welches nicht mit zweifelhaften Vermutungen, sondern mit Fakten argumentiert und die positiven Seiten beleuchtet.
Hans-Jürgen Germerodt