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Schimmelpilzsanierung: Neues Verfahren ohne Chemie, Staub und Sporen
Bundesverband Schimmelpilzsanierung bietet Lehrgang für Anwender und Sachverständige an
Wenn man ihn sieht, ist er ohnehin mehr als ein lästiges optisches Problem: Der Schimmelpilz birgt aber bereits gesundheitliche Gefahren, wenn er versteckt und mit bloßem Auge nicht erkennbar auftritt.
Mit einem neuen Praxislehrgang zur staub- und sporenfreien Sanierung nach dem so genannten D-MIR® Qualitätsstandard rückt der BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V. dem Schimmelpilz nun verstärkt zu Leibe. Der Lehrgang vermittelt Anwendern und Sachverständigen das Verfahren und den Einsatz modernster Geräte zur Beseitigung von Schimmelpilzbefall nach dem von BSS-Mitglied Edgar Gummerum, Geschäftsführer der Seßlacher special-clean.com GmbH, entwickelten Standard. D-MIR® steht dabei für Dynamisch-Mikrobiologische Innenraum Reinigung.
„Mit dieser Methode kann der Schimmelpilzbefall aus Innenräumen mechanisch nachhaltig nahezu ohne Staub- und Sporenfreisetzung entfernt werden. Selbstverständlich erfolgt die entsprechende Sanierung ohne den Einsatz chemischer Stoffe. Da durch rein technische Maßnahmen die Staubfreisetzung weitgehend vermieden wird, kann die Sanierung ohne zeitintensive und umständliche Abschottungsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Nutzungsausfall der Räume wird auf ein Minimum reduziert. Weder die Raumluft noch die Oberflächen im Sanierungsbereich werden zusätzlich mikrobiell belastet“, erläutert Gummerum. Dabei würden alle notwendigen Vorschriften eingehalten, die Sanierung erfolge wirtschaftlich, Gesundheitsrisiken für Anwender und Dritte würden vermieden.
„Der Lehrgang ist für Sanierer und Unternehmen, die ihr Leistungsspektrum erweitern wollen, ebenso interessant wie für Sachverständige, die sich mit Schimmelpilzschäden beschäftigen und ebenso für diejenigen, die Sanierungsaufträge vergeben“, sagt Dr. Wolfgang Lorenz, Vorsitzender des Bundesverbandes Schimmelpilzsanierung. In Theorie und Praxis werden die Teilnehmer des BSS-Lehrganges unter anderem über gesundheitliche Risiken informiert, es werden klassische Sanierungstechniken wie die Materialentfernung und Desinfektion erläutert, Haftungsfragen sowie Richtlinien und Verordnungen zum Arbeitsschutz besprochen. Weitere Bestandteile sind die Planung des jeweiligen Sanierungsablaufes, der Einsatz und die Wartung der Geräte sowie die ausführliche Vorstellung von D-MIR®, die Handhabung eines Hochleistungssaugers sowie Einbau, Umbau und Betrieb eines integrierten Sanierungs-Luftleitungssystems.
Die D-MIR®-Vorteile für die Anwender liegen für den BSS-Vorsitzenden auf der Hand: „Mit dem Einsatz von D-MIR® erreichen wir schon nach ganz kurzer Zeit Außenluftqualität im Sanierungsbereich. Die Gefahren gesundheitlicher Beeinträchtigungen werden auf ein Minimum reduziert, ebenso der Aufwand für die Raumabschottung“, so Lorenz. Damit falle der betroffene Raum nur kurze Zeit für seine eigentliche Nutzung aus, was sich kostengünstig auswirke. „Weil außerdem alle Sanierungsschritte standardisiert sind, lassen sich Gutachten übersichtlich und fallbezogen darstellen. Damit ist D-MIR® auch für Sachverständige hochinteressant.“
Die allgemeine Fachkunde zur Sanierung von Schimmelpilzschäden werde zudem in weiteren Lehrgängen des BSS vermittelt. Die Praxistauglichkeit von D-MIR® wurde bereits vom Institut für Arbeitsschutz der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BGIA) bestätigt, das nach mehr als 30 Einzelmessungen die staubarme und nach dem Grundsatz des präventiven Arbeitsschutzes konzipierte Methode als vorbildlich würdigte. Die Belastungen für die Beteiligten seien dabei so gering, dass diese mit dem indestarbeitsschutz arbeiten könnten. Ab Ende Februar finden die Lehrgänge monatlich im fränkischen Bad Staffelstein statt. Informationen sind online unter www.schimmelpilz.tv und www.D-MIR.net abrufbar.
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 4/2010
„Vertrauen ersetzt Kontrolle“
„Achim Kopp schildert ein wunderbares System. Zu jedem seiner Punkte beglückwünsche ich ihn. Das ist gut durchdacht und überzeugend praktiziert. Das funktioniert bei ihm besser als in jeder Familie. Das nenne ich Unternehmenskultur.“
Dieter Brandes

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