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ITB Berlin baut ihre weltweit führende Marktposition aus
Als einzige Reisemesse weltweit konnte die ITB Berlin vom 10. bis 14. März 2010 ihre Stellung im internationalen Marktumfeld weiter ausbauen. Die 44. Auflage bestätigte nachdrücklich ihre Position als Leitmesse. Ein leichter Zuwachs an Ausstellern und eine konstant hohe Anzahl an Fachbesuchern aus dem In- und Ausland sorgten für eine erfolgreiche Messe.

Wie in jedem Jahr war der Brandenburgstand attraktiv gestaltet und hatte einen hohen Publikumsszuspruch.

Das umfangreiche touristische Angebot der Landeshauptstadt Potsdam für 2010 vermittelte OBM Jann Jacobs (l.). (Fotos: Bernd Schenke)
Der Geschäftsführer der Messe Berlin, Dr. Christian Göke, zog am Schlusstag eine überaus positive Bilanz: „Die ITB Berlin 2010 war eine Rekordmesse in schwierigen gesamtwirtschaftlichen Zeiten. 11 127 Aussteller (2009: 11 098) aus 187 Ländern haben ein Gesamtauftragsvolumen von mehr als sechs Mrd. Euro bewegt. Deutlich mehr als die Hälfte der Fachbesucher waren in diesem Jahr Entscheider.“ Die Anzahl der Fachbesucher lag mit rund 111 000 auf Vorjahresniveau. Der internationale Anteil betrug wie im Vorjahr 45 Prozent. Mit rund 7 200 akkreditierten Journalisten aus 89 Ländern war die ITB ein internationales Medienereignis.
Die nächste ITB Berlin findet vom 9. bis 13. März 2011 statt; Partnerland ist Polen.
Brandenburg-Tourismus punktet mit klarem Profil und Qualität
„Die Vermarktung des Reiselandes Brandenburg über touristische Themen hat sich bewährt.“ So lautete das Fazit von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers auf der Pressekonferenz des Landes auf der ITB 2010.
Es sind die klar profilierten Premiumprodukte Natur und Kultur, mit denen Brandenburg am Markt punktet. Zudem präsentierte sich das Land über Themen geschlossener als attraktives Urlaubsziel, als dies über die Vermarktung vieler kleiner Reiseziele möglich gewesen wäre.
„Die Gäste haben diese klare Ausrichtung honoriert. Das belegen die beachtlichen Steigerungsraten bei Ankünften und Übernachtungen der vergangenen Jahre und das stabile Ergebnis des Jahres 2009.“
Durch die insgesamt erfolgreiche Umsetzung der brandenburgischen Tourismuspolitik (2006 bis 2010) sei das Reiseland Brandenburg heute im Wettbewerb gut positioniert, sagte Christoffers. Ziel der neuen Konzeption ist es daher, die touristischen Themen neu zu gewichten und intelligent weiterzuentwickeln. Er sehe beispielsweise gute Perspektiven in der weiteren Vernetzung des Radtourismus mit dem maritimen Tourismus.
Er kündigte zugleich an, dass Brandenburg im kommenden Jahr eine neue Tourismuskonzeption vorlegen werde. An deren inhaltlicher Gestaltung werde ressortübergreifend seit Februar gearbeitet.
Engagement von DEHOGA und Tourismusakademie gewürdigt
Besonderes Augenmerk müsse zudem auf eine stetige Verbesserung der Qualität der touristischen Produkte und Dienstleistungen gerichtet werden. „Mit der Initiative ´ServiceQualität Deutschland´, die durch brandenburgisches Engagement maßgeblich mit gestaltet worden ist, steht ein wertvolles Instrument für das touristische Qualitätsmanagement zur Verfügung“, lobte der Minister das Engagement der Tourismusakademie Brandenburg. Zudem würdigte er die Anstrengungen des brandenburgischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Brandenburg) zur weiteren Qualitätssteigerung im Gastgewerbe.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt seit November 2009 das vom DEHOGA entwickelte Marketing- und Qualitätsinstrument „Brandenburger Gastlichkeit“. Damit werde insbesondere der Gastronomie ein schneller Einstieg ins Qualitätsmanagement ermöglicht.
"Deshalb werden wir künftig die Förderung noch stärker als bisher an die Einhaltung von Qualitätskriterien binden“, kündigte Christoffers an. Vom Frühjahr an sollen in Brandenburg neue Regelungen bei der touristischen Förderung gelten. So werde bei der gewerblichen Förderung neben den deutschlandweit etablierten Qualitätssiegeln und Klassifizierungen - wie dem Gütesiegel „ServiceQualität Deutschland“, der Sterneklassifizierung bei Hotels, dem wassertouristischen Informationssystem “Gelbe Welle“ oder der Qualitätsmarke „Bett & Bike“ für radlerfreundliche Betriebe - auch das Thema Barrierefreiheit eine größere Rolle spielen.
Barrierefreiheit ist ein wichtiger Qualitätsaspekt
„Das Land Brandenburg ist auf dem Gebiet der Barrierefreiheit in Deutschland ganz vorn mit dabei“, sagte der Minister. Er verwies auf eine neue Datenbank, die von der Tourismusakademie geprüfte barrierefreie Angebote aus der gesamten Tourismusbranche des Landes enthalten werde.
Ende Mai wird die neue Internetplattform www.barrierefrei-brandenburg.de als zentrales Kommunikationsmedium an den Start gehen. Sie wird auch für Menschen mit Sehbehinderung nutzbar sein. Mit individueller Suchoption kann man sich einen passgenauen Urlaub aus den über 500 touristischen Angeboten im Land heraussuchen, war von Landtagspräsident und amtierenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Gunter Fritzsch,zu erfahren.
„Ein wichtiges Kriterium für ein hohes Qualitätsniveau stellen zudem gut ausgebildete Fachkräfte dar“, betonte Minister Christoffers. „Das muss auch in Zukunft so bleiben! Deswegen werden unsere neuen
Richtlinien auch die Azubi-Quote eines Unternehmens berücksichtigen. Durch die mit den touristischen Spitzenverbänden abgestimmte Umstrukturierung bei der Förderung können wir passgenau auf die Bedürfnisse der Branche eingehen.“
Auch bei der Erarbeitung der neuen Landestourismuskonzeption setzt Christoffers er auf enge Zusammenarbeit mit den touristischen Spitzenverbänden sowie den Unternehmen. „Unser Ziel ist, entsprechend der aktuellen Tourismuskonzeption wieder eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, mit der sich Landesregierung, Verbände und touristischen Leistungsträger in Brandenburg gleichermaßen identifizieren können und bei deren Umsetzung alle an einem Strang ziehen.“
Radfahren ist in Brandenburg attraktiv
Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg konzentriert sich 2010 auf den Radtourismus und führt die Kampagne entsprechend dem Marketingplan 2010 aus dem Vorjahr fort. Ziel der Kampagne ist es, potenzielle Gäste für die vielen radtouristischen Angebote sowie für das ausgebaute und teils Sterne zertifizierte Radwegenetz zu begeistern, noch mehr Fahrradtouristen für einen Radurlaub in der Hauptstadtregion zu gewinnen und Brandenburg als attraktives Radreiseziel zu positionieren.
„Unser Land ist eines der beliebtesten Radreiseziele. Das belegen die vielen Kundenanfragen und das Interesse am Thema Radurlaub in Brandenburg“, sagte Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB
Tourismus-Marketing Brandenburg. „Die einmalige Naturlandschaft mit ihren vielen Radwegen bietet ideale Bedingungen für Tagesausflüge und Mehrtagestouren. Mit dem Rad lässt sich Kultur am Wegesrand - beispielsweise die Zeitzeugnisse der preußischen Geschichte - entdecken. In ein Konzert, in die Therme oder durch den Naturpark zu radeln, dafür haben unsere Partner besondere Angebote entwickelt. Vor allem die Kombination aus allem macht das Radfahren in Brandenburg so attraktiv.“
Einen Schwerpunkt legt die TMB auf ihre Internetdomain www.radeln-in-brandenburg.de. Hier können sich Radler vor dem Start ihre Tour individuell zusammenstellen, und sich rechtzeitig über Streckenverlauf, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten informieren.
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Leserbrief
Zu: P.T. Magazin 3/2010
„Das Magazin liest sich kurzweilig, ist persönlich im Stil und kritisch. Interessant sind die Berichte und Anzeigen der vielen Mittelständler. Sie sind informativ und stellen ein gutes Medium dar, um neue Kontakte zu knüpfen.“
Christian Kalkbrenner

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