Mitteldeutschland, Wettbewerb

Die Preisträger 2016 aus Sachsen-Anhalt

Aus der Wettbewerbsregion Sachsen-Anhalt wurden 2016 vier Unternehmen als Preisträger ausgezeichnet.
sa anh contall
Preisträger Sachsen-Anhalt 2016, CONTALL Container & Behälterbau Kretschmer GmbH v.r.n.l. Jana Kretschmer, Prokuristin; Bettina Kretschmer, Geschäftsführerin (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)
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Preisträger Sachsen-Anhalt 2016, HALLOG GmbH Uwe Ritzmann, Inhaber (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)
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Preistäger Sachsen-Anhalt 2016, SCHUBERTH GmbH Karine Seyfert, Head of Marketing; Michael Hahmann, Head of Sales (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)
Sachsen-Anh WIPAG
Preisträger Sachsen-Anhalt 2016, WIPAG Nord GmbH & Co. KG Renate Wiedemann und Peter Wiedemann, Geschäftsführer (Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert)
HALLOG GmbH
06295 Lutherstadt Eisleben
 
Gekühlte Fracht perfekt gebracht
 
Die HALLOG GmbH wurde zum vierten Mal seit 2012 nominiert, in diesem Jahr vom Privatinstitut Dr. Matz Leipzig. 2014 erfolgte die Auszeichnung als Finalist.

Das Unternehmen konzentriert sich als Premiumdienstleister im Kühlfrachtbereich auf sensible Transporte und führt vorgelagerte und erweiterte Dienstleistungen rund um die Transporte durch. Der Spezialist für Lebensmittel- und temperaturgeführte Transporte rundet mit individuellen Zusatzleistungen sein Angebot ab.
 
220 Mitarbeiter beschäftigt der mittelständische Logistikdienstleister und ist rund um die Uhr erreichbar, 24 Stunden sieben Tage die Woche. HALLOG sorgt für den reibungslosen Ausgleich der Engpässe seiner Kunden bei der Beschaffung von Rohwaren und Produktionsmaterialien. Standorte in ganz Deutschland bilden ein logistisches Netzwerk, durch das der Transportdienstleister jederzeit mit höchsten Qualitätsstandards beliefern kann.
 
Die Weiterbildung seiner Mitarbeiter steuert das Unternehmen in eigener Regie. Ein ganzheitliches Fortbildungskonzept sowie eine eigene Fahrschule und ein Weiterbildungszentrum garantieren die qualitativ hochwertige Fortbildung der Mitarbeiter. Jährlich erhalten die Mitarbeiter zudem Provisionen auf die Jahresergebnisse und verdienen im Vergleich zu den Wettbewerbern höhere Gehälter als üblich.
 
Mithilfe einer eigenen Werkstatt können die Aufenthalte der Fahrzeuge optimiert werden. Reparatur und Wartung werden durch die Werkstatt deutlich kostengünstiger, wovon am Ende auch die Kunden profitieren. Bereits dreimal wurde dieser Betriebsteil von der Mitteldeutschen Zeitung als „Werkstatt des Jahres“ ausgezeichnet.
 
Ganz im Zeichen des Nachhaltigkeitsgedankens und im Sinne des Umweltschutzes hat das Unternehmen bereits 2012 ein Biotop auf dem Firmengelände angelegt. Durch die Installation einer Solaranlage, mit der 70 Prozent des eigenen Stromverbrauches abgedeckt wird, konnte das Unternehmen innerhalb von anderthalb Jahren 65 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Mit zahlreichen Spenden unterstützt HALLOG zudem die Lutherstadt Eisleben und hilft bei unterschiedlichen Bemühungen, Bauwerke und Denkmäler zu schützen und ihren Erhalt zu sichern, so unter anderem bei Luthers Geburtshaus.

 
WIPAG Nord GmbH & Co. KG
39638 Gardelegen
 
Wir schließen den Kreis – „We close the loop“

Die WIPAG Nord GmbH & Co. KG wurde zum fünften Mal seit 2012 nominiert, in diesem Jahr gemeinsam vom Altmarkkreis Salzwedel und dem Innovations- und Gründerzentrum Altmarktkreis Salzwedel (IGZ). 2012 erfolgte die Auszeichnung als Finalist.
 
Die WIPAG Nord GmbH & Co. KG sorgt für den „closed loop“, den „geschlossenen Kreislauf“. In jahrelanger Arbeit hat das Unternehmen einen Wertstoffkreislauf auf die Beine gestellt, in welchem Stoffe aus komplizierten Verbünden recycelt werden und dann zurück in die Automobilherstellung gehen. Die recycelten Kunststoffteile werden zum Bau von Türverkleidungen, Mittelkonsolen, Stoßstangen und Instrumententafeln wiederverwendet. Für die Trennung automobiler Stoffverbunde war WIPAG der erste und ist noch immer der mit weitem Abstand der führende Dienstleister weltweit. Mit dem neuen Recyclingprodukt „Altstoßfänger zu Neustoßfänger“ bietet WIPAG seinen Kunden ein Produkt, das bisher auf dem Markt so kein anderes Unternehmen im Angebot hat.
 
Mit der Rückführung von mehr als 10.000 Tonnen recycelten Kunststoffen in den Produktionskreislauf ist die WIPAG mit Niederlassungen in Deutschland, den USA und England unverkennbar ein Vorreiter in Sachen nachhaltiges Wirtschaften. Das Schließen dieses Kreises macht das Verbrennen der Stoffe oder eine minderwertige Verwendung überflüssig. In einem Jahr erspart dieser Prozess der Atmosphäre über 20.000 Tonnen Kohlendioxid. Dank der neuen Carboncompound-Technologie des Unternehmens können Verbundstoffe aus Recyclingmaterial Metalle und Glasfasercompounds ersetzen, die energieintensiv hergestellt wurden. Aufgrund ihres geringeren Gewichtes können diese Verbundmaterialien wesentlich dazu beitragen, heutige Leichtbauziele zu erfüllen.
 
34 Mitarbeiter und sechs Auszubildende arbeiten im Unternehmen. Die Devise des Unternehmens lautet: „Unsere Mitarbeiter sollen Spaß haben, in die Arbeit zu gehen.“ Arbeitszeiten werden so gestaltet, dass Familie und Beruf miteinander vereinbart werden können. Firmenfeste stärken den Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens, und die Mitarbeiter werden regelmäßig über den Geschäftsgang und Strategien informiert. Überdurchschnittliche Sozialleistungen gehen einher mit einer eigenverantwortlichen Arbeitsweise. Im vergangenen Jahr erhielten alle Mitarbeiter eine Gewinnbeteiligung.
 
Dank einer offenen Kommunikation schafft das Unternehmen ein Klima, in dem auch Fehler gemacht werden können. Das erfolgreiche Ausprobieren neuer Ideen wird mit Tennisbällen belohnt. Ab einer bestimmten Anzahl gesammelter Tennisbälle erhält das Projektteam eine gemeinsame Prämie.
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WIPAG ist als Gesamtunternehmen auch im sozialen Bereich sehr engagiert. So werden Einrichtungen für behinderte Kinder regelmäßig mit Weihnachtsspenden bedacht und ein Verein der Asylbewerber-Hilfe, eine Klinik, das Rote Kreuz und einen Tierschutzverein unterstützt. Firmeninhaber Peter Wiedemann ist ehrenamtlich als Vorsitzender der Lebenshilfe am Stammsitz der Firma in Neuburg an der Donau aktiv und ist Geschäftsführer des Maria Weigl-Hauses für Behinderte.
 
 
CONTALL Container & Behälterbau Kretschmer GmbH
06780 Zörbig/OT Schrenz
 
Individuelle Container für alle Anforderungen

Die CONTALL Container & Behälterbau Kretschmer GmbH wurde zum achten Mal von der GfM Gesellschaft für Mikroelektronik GmbH & Co. KG, der Stadt Zörbig, dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld und der ARENA GmbH, Niederlassung Dessau-Roßlau zum Wettbewerb nominiert. 2013 wurde das Unternehmen Finalist. 
 
 
Das 2004 am Standort Schrenz gegründete Unternehmen fertigt verschiedene Container und Behälter für jeden Gebrauch. Das Sortiment von Abroll-Containern und Absetzkippermulden erweitert sich kontinuierlich und umfasst mittlerweile zahlreiche Sondermodelle.
 
25 Mitarbeiter und zwei Auszubildende entwickeln in enger Zusammenarbeit mit den Kunden individuell konzipierte Behälter. Mitarbeiter haben bei CONTALL einen hohen Stellenwert. Bei gemeinsamen Koch-Events und Grillabenden wird nicht nur der Teamgeist gestärkt, sondern auch Ideen und Informationen ausgetauscht. Alle Produktionsmitarbeiter entwickeln in kleinen Gruppen gemeinsam mit der Geschäftsführerin Ideen für zukünftige Projekte und diskutieren aktuelle Herausforderungen.
 
Eng verbunden ist das Unternehmen mit den Feuerwehren der Umgebung. So bauten CONTALL-Mitarbeiter, selbst aktive Feuerwehrleute in der Freiwilligen Feuerwehr von Zörbig/OT Schrenz, eine sogenannte „Trainingszieleinheit“ für ihre Wehr. Die jährlichen Wartungskosten für das Gerät übernimmt das Unternehmen. Außerdem finden regelmäßig Übungen der örtlichen und umliegenden Wehren auf dem Firmengelände statt. Im Anschluss lädt CONTALL zum geselligen  Beisammensein ein und sponsert sowohl Speisen als auch Getränke. Ebenfalls eingeladen  ist die Bevölkerung des Dorfes und der Stadt Zörbig.
 
 
SCHUBERTH GmbH
39126 Magdeburg
 
70 Jahre Helmgeschichte
 
Die SCHUBERTH GmbH wurde seit 2009 bereits sechsmal nominiert. In diesem Jahr wurde das Unternehmen von der Landeshauptstadt Magdeburg vorgeschlagen.
 
Seit mehr als 70 Jahren schreibt die SCHUBERTH GmbH Helmgeschichte. Ob Motorradhelme, Helme für den Arbeitsschutz, für die Polizei, Feuerwehr, den Formel-1-Sport aber auch für das Militär. Zehntausende Biker und viele Lebensretter und -schützer aus dem professionellen Bereich bis hin zu renommierten Formel-1-Piloten vertrauen auf SCHUBERTH-Helme. Die ersten Motorradhelme der Marke SCHUBERTH wurden 1954 ausgeliefert. Dies war der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte. Unzählige zufriedene Kunden schwören seither auf ihren „SCHUBERTH“. 1922 in Braunschweig gegründet, entwickelt und produziert der Mittelständler seit 2004 in Magdeburg.
 
Elfmal in Folge wurde SCHUBERTH seit 2006 zur „Best Brand“ bei der Leserwahl der Zeitschrift MOTORRAD gewählt. Zusätzlich gewinnen die Motorradhelme des Unternehmens seit Jahren internationale Vergleichstests, wie der neue SR2 in der Zeitschrift MOTORRAD (2016) oder der M1 auf der wichtigen amerikanischen Webplattform webBikeWorld (2015).
 
SCHUBERTH engagiert sich darüber hinaus für eine gute betriebliche Gesundheitsvorsorge. Unter der Überschrift "Mit Sicherheit Gesund" bezuschusst SCHUBERTH Fitness-Studio-kosten seiner Mitarbeiter mit 50 Prozent. Auch Tennis- sowie Badminton-Gruppen von Betriebsangehörigen erhalten diese Förderung. Besuche von Rennfahrern im Unternehmen sorgen außerdem regelmäßig für Begeisterung bei der Belegschaft, besonders natürlich bei den 15 Auszubildenden.
 
Der Magdeburger Helmhersteller ist auch im sozialen Bereich sehr engagiert. So gehört eine Behindertenwerkstatt zu den fünf größten Zulieferern von SCHUBERTH. Außerdem unterstützt das Unternehmen regelmäßig eine Kita sowie regionale Kultur- und Sportveranstaltungen durch finanzielles oder materielles Sponsoring. Dazu zählen u. a. das Magdeburger Kaiser-Otto-Fest und das Jazz-Festival sowie die Modavision.
 
 

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