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Wirtschaftsmagnet – Der Weg zum Siegel

So wird Ihr Unternehmen zum Wirtschaftsmagnet
Auszeichnung Wirtschaftsmagneten 17. März 2017 in Fulda
Auszeichnung Wirtschaftsmagneten (© J. Wosilat)
Hotels haben Sterne. Doch woher sollen Bewerber, Kunden, Lieferanten, Geldgeber, das regionale Umfeld, die eigenen Mitarbeiter und die breite Öffentlichkeit wissen, dass ein Unternehmen stark ist? Das neutrale Siegel von außen macht den Unterschied. Es zeigt die individuelle Stärke und kann dies an sieben Stellschrauben eindrucksvoll belegen.

Neben dem Zufall und einer Portion Glück hat der Erfolg zahlreiche Stellschrauben. Das Interessante dabei ist, dass sich viele Schrauben wechselseitig beflügeln. Ein Unternehmen, das wächst, zieht neue Talente an. Doch diese bleiben nur, wenn das Unternehmen die innovative Richtung beibehält und die Mitarbeiter fair behandelt. Wenn das Unternehmen diese positiven Eigenschaften nicht nach außen kommuniziert, stärkt das weder die Marke noch die Bekanntheit des Unternehmens. Wie sollen dann neue Partner ins Spiel kommen? Weil genau dieses Zusammenspiel vieler Faktoren den Erfolg von Unternehmen ausmacht, widmet sich die Qualifizierung mit dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“ diesen mehrdimensionalen Stellschrauben. Denn jeder Erfolg, der nach außen hin einfach aussieht, ist im Inneren einem akribischen Räderwerk zu verdanken.

Die Qualifizierung ist offen, transparent und nachvollziehbar

Die Qualifizierung erfolgt im Rahmen einer standardisierten Erhebung in den sieben Bereichen:
  • Betriebswirtschaftliche Performance
  • Arbeitgeber-Attraktivität
  • Marke – Markt – Marketing
  • Agilität der Organisation
  • Innovationskraft
  • Soziale Verantwortung
  • Wachstums-Konzentration

Tipp (1): Es ist empfehlenswert, die Mitarbeiter von Anfang an einzubinden. Sagen Sie ihnen, was Sie vorhaben und verteilen Sie den Erhebungsprozess auf mehrere Schultern.

Analyse - Auswertung - Maßnahmenerarbeitung

Die Daten, die das Unternehmen selbstständig oder mit Unterstützung durch den Wirtschaftsmagnet-Coach in einen standardisierten Fragebogen eingibt, werden mit Hilfe eines Benchmarkings ausgewertet. Dabei werden diese Daten mit den anonymisierten Daten von Unternehmen aus der gleichen Branche und Unternehmen gleicher Größe aus anderen Branchen verglichen und ins Verhältnis gesetzt. In einer Übersicht sieht das Unternehmen genau, wo es im Vergleich zu den anderen steht und in welchen Bereichen es sich noch pointiert verbessern kann. Die Schlussfolgerungen zieht das Unternehmen mit Unterstützung durch den Wirtschaftsmagnet-Coach selbst. Erfahrungsgemäß herrscht in Unternehmen rasch Einigkeit über die wichtigsten Stellschrauben. Doch wie das Unternehmen diese dann im Detail drehen soll, erweist sich mitunter als deutlich schwerer. Dann wird erkennbar, dass viele Maßnahmen zusammenhängen, sich zum Teil behindern oder ergänzen, einmal kürzer und einmal länger dauern. Es zeigt sich, dass die eigenen Ressourcen häufig begrenzt sind und das Tagesgeschäft auch bewältigt werden will.

Aus all diesen Erkenntnissen werden konkrete Maßnahmen erarbeitet, die dann vom Unternehmen eigenständig oder mit Begleitung durch den Wirtschaftsmagnet-Coach umgesetzt werden. Kurzum, aus dem anfangs so einfachen „Das müssen wir so und so machen“ wird ein großer Elefant. Er wird nun übersichtlich in Scheiben geschnitten und die Ergebnisse stehen dem Unternehmen in Form des Wirtschaftsmagnet-Maßnahmenplans zur Verfügung.

Tipp (2): Bei der Erstellung des Konzepts und des daraus resultierenden Wirtschaftsmagnet-Maßnahmenplans ist es ratsam, den Kreis der Teilnehmer zu vergrößern. Denn dann wissen viele Mitarbeiter, worum es geht, und die Maßnahmen können auf mehrere Teams beziehungsweise Mitarbeiter verteilt werden.

In der nächsten Phase geht es an die schrittweise Umsetzung des Wirtschaftsmagneten-Maßnahmenplans. Je nach Unternehmensgröße koordiniert ein kleines oder größeres Projektteam die vielfältigen Aktivitäten in den einzelnen Bereichen. Es informiert regelmäßig über den Projektfortschritt und veranlasst Feinkorrekturen. In dieser Phase steht dem Unternehmen ein spezielles Wirtschaftsmagnet-Monitoringsystem zur Verfügung, um einen effizienten Projektabschluss zu ermöglichen.

Tipp (3): Ein monatlicher Fortschrittsbericht befeuert das ganze Unternehmen. Ob bei kleinen Treffen oder über Online-Informationen ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, dass alle Mitarbeiter nachvollziehen können, in welche Richtung sich gerade etwas bewegt.

Mit Beginn der Umsetzung erhält das Unternehmen das Siegel als „Wirtschaftsmagnet“. Damit signalisiert das Unternehmen, dass es sowohl ein „Wirtschaftsmagnet“ ist, als auch weiter an seiner Anziehungskraft arbeitet und sich nicht mit dem Status Quo zufrieden gibt. Das Unternehmen erhält neben dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“ eine Auszeichnungsurkunde, eine Pressemitteilung zur freien Verwendung sowie ein Kurzporträt in der Hall of Fame der Wirtschaftsmagneten auf der Website. Die Auszeichnung wird auf der jährlichen Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt-Stiftung öffentlich überreicht.

Tipp (4): Aufgrund der Kooperation mit der Oskar-Patzelt-Stiftung qualifizieren sich „Wirtschaftsmagneten“ für Deutschlands wichtigsten Wirtschaftspreis „Großer Preis des Mittelstandes“ und werden daher von uns nominiert. Der ausgefüllte Wirtschaftsmagnet-Erhebungsbogen dient als Nominierungsunterlage.

In diesem Jahr wurde das Siegel Wirtschaftsmagnet auf den beiden Dialogtagen der Oskar-Patzelt-Stiftung in Fulda und Leipzig an Unternehmen vergeben. Bei Drucklegung hatte die Verleihung in Fulda bereits stattgefunden, die Ehrung in Leipzig stand noch bevor.

Die feierliche Verleihung des Siegels
Am frühen Abend des 1. Dialogtages der Oskar-Patzelt-Stiftung wurden 16 Unternehmen mit dem Siegel Wirtschaftsmagnet ausgezeichnet. Der elegante Gelbe Saal des Maritim-Hotels am Schlossgarten in Fulda bot den idealen Rahmen für die feierliche Verleihung. „Wirtschaftsmagneten erzielen Sogwirkung, weil sie in Stakeholder-Werten denken und handeln“, begann Christian Kalkbrenner, Geschäftsführer der Wirtschaftsmagnet GmbH die Laudatio für die Siegelträger. Mit den Worten „Zu den stärksten Unternehmen zählen …“ bat das Ehepaar Kalkbrenner dann die Geschäftsführung der Unternehmen nach vorne und überreichte ihnen neben einer Urkunde als Symbol den „Magnus“, einen zwei Kilogramm schweren und 30 Zentimeter großen metallenen Award, an dem oben ein echter roter Magnet angebracht ist. Der Award wurde entworfen von Werner Neumann, Geschäftsführer der CBV Blechbearbeitung GmbH.

Der besondere Nutzen für das Unternehmen
Doch die Verleihung des Siegels Wirtschaftsmagnet ist nur symbolhaft. Der Schwerpunkt des Siegels liegt in drei Aspekten begründet: „Zum einen können die Unternehmen mit dem Siegel auf ihre Stärke aufmerksam machen, ohne großspurig aufzutreten. Der Name ‚Wirtschaftsmagnet‘ und die Beschreibung ‚Das Siegel der stärksten Unternehmen‘ sprechen für sich. Da sind keine weiteren Erklärungen nötig.“, erläutert Christian Kalkbrenner den besonderen Nutzen des Siegels. „Der zweite große Vorteil für das Unternehmen liegt in der Performanceoptimierung, die mit Hilfe des Benchmarking-Vergleichs entwickelt wird. Ein dritter Pluspunkt, der sich erst in der Praxis gezeigt hat, ist der große Motivationsschub für die Mitarbeiter, der die Unternehmer teilweise selbst überrascht.“

Jetzt bewerben
Unternehmen können sich umfassend über das Siegel informieren und bewerben unter: www.wirtschaftsmagnet.de

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